Kategorie: Filmkritiken
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Frankensteins Rache
In vielerlei Hinsicht kann diese Fortsetzung mehr überzeugen als der Erstling: Von Terence Fisher einmal wieder mit viel Gespür für Ausstattung und Lokalkolorit makellos inszeniert, ist die Story sehr viel komplexer und anspruchsvoller angelegt.
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Beyond Re-Animator
Zum Schluss – eine Gefängnisrevolte bricht aus – läuft das Drehbuch ein wenig aus dem Ruder, alles rennet, rettet, flüchtet, aber Splatterfreaks werden ihren Spaß haben.
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Die Nacht der lebenden Toten
Romero setzte seinen Klassiker mit effektvollen Schwarzweißbildern um, in denen Licht- und Schatteneffekte das Bedrückende der Situation visuell verstärken. Er schuf einen spannenden, ergreifenden, bedrückenden, packenden Horrorfilm.
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Der Wolfsmensch
Der „Wolfsmensch“ Larry Talbot wird als moderner, weltoffener und den Reizen der Frauen nicht abgeneigter Amerikaner dargestellt, und seine Geschichte ist gleichzeitig die immer wiederkehrende Geschichte des Heimkommenden, der als Fremdling im eigenen Land misstrauisch beäugt und abgelehnt wird.
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Frankenstein schuf ein Weib
Vielen gilt „Frankenstein schuf ein Weib“ als die beste, wenigstens aber als die interessanteste Epsiode aus dem Hammer-Frankenstein-Zyklus. Tatsächlich wird hier eine überraschend vielschichtige Geschichte erzählt, mit mannigfaltigen Implikationen religiöser und philosophischer Art.
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Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes
Die an sich recht konventionelle Rachegeschichte wird durch Robert Fuest und sein Team genial umgesetzt, die einzelnen, bizarr inszenierten Morde geben dem Film dabei den episodalen, sprunghaften Charakter eines grellen Comic-Strips.
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Die Rückkehr des Dr. Phibes
Vincent Price als Dr. Phibes ist wieder blendend aufgelegt und vollzieht mit leichtem Overacting die Metamorphose nach, die bei der Phibes-Figur zu beobachten ist: vom tragischen, trauernden, einsamen und zielbestimmten Rächer hin zum universellen Superschurken.
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Theater des Grauens
Im Mittelpunkt des Films stehen die phantasievoll und mit äußerster Raffinesse umgesetzten Grand-Guignol-Morde des enttäuschten Schauspielers an seinen Kritikern, wobei der Film zwar teilweise blutig zur Sache geht, die drastischen Bilder jedoch durch seinen Humor deutlich abschwächt.
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Im Todesgriff der roten Maske
Quasi als Nachklapp zur Corman-Poe-Reihe 1960–1965 entstand 1969 unter der Regie von Gordon Hessler der Horrorfilm „The Oblong Box“, der es schafft, mit der Poe’schen Vorlage praktisch gar nichts zu tun zu haben und auch eher als Rachedrama anzusehen ist – insofern ist hier der reißerische deutsche Titel ausnahmsweise passender.
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Schwarze Geschichten – Der grauenvolle Mr. X
Man muss anerkennen, dass Roger Corman hier völlig unterschiedliche Herangehensweisen jeweils adäquat meistert: atmosphärisch schauerlich im ersten Teil, schwarzhumorig überspitzt in der Mitte und zum Schluss eher in der Art eines psychologischen Kammerspiels.
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Blut für Dracula
Insgesamt ein würdiger Nachfolger des Dracula-Erstlings mit einer beeindruckenden Wiedererweckungszeremonie und einer großartigen Barbara Shelley, deren Reise in die vampirische Finsternis man mit größtem Vergnügen goutiert.
