Kategorie: Filmkritiken
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Lebendig begraben
Obgleich die Rolle des depressiven, von Neurosen und Ängsten geplagten Guy Carell sicher auch Vincent Price gut angestanden hätte, weiß Ray Milland mit einem eher zurückhaltenden, ruhigen Spiel voll zu überzeugen.
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Shaun of the Dead
„Shaun of the Dead“ funktioniert so gut, weil man in jeder Minute den Spaß merkt, den die Macher und Beteiligten selbst an dem Film gehabt haben. Gleichzeitig ist es eine Hommage an bekannte Zombiefilme und – angefangen natürlich beim Titel – mit vielen kleinen Anspielungen durchsetzt …
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Der Mann, der sein Gehirn austauschte
In der Hauptsache lebt der Film von seinen glänzend aufgelegten Darstellern und den launigen Dialogen, erst im letzten Drittel des mit einer guten Stunde Laufzeit etwas kurz geratenen Streifens geht dann noch mal ziemlich die Post ab.
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Solaris
Hat man die Wellenlänge des Films erst einmal erfasst, wird man mitgenommen auf eine hypnotische und transzendente Reise ins Innerste des Menschen.
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Mary Shelley’s Frankenstein
„Mary Shelley’s Frankenstein“ ist großes Kino der großen Gesten und großen Gefühle und trägt oft zu dick auf. Andererseits ist es auch liebevolles Ausstattungskino, was zwar nie „Gothic“-Gefühle aufkommen lässt, sondern eher in der Art eines Historiendramas inszeniert ist.
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Stephen King’s The Night Flier
„The Night Flier“ ist ein mit reichlich Splatter und Horror gewürzter Thriller, der nicht verleugnen kann, aus der B-Movie-Ecke zu kommen, aber dennoch und trotz der einen oder anderen inszenatorischen Schwäche mit jeder Filmminute mehr zu gefallen weiß.
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2001: Odyssee im Weltraum
Andockmanöver in Echtzeit und im Walzertakt, Schwerelosigkeit, ewige Rätsel der Menschheit: Kubricks „2001“ entzieht sich jeder Genre-Zuordnung, steht in der Filmgeschichte so herausragend und mystisch da wie der Monolith im Film.
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Mulholland Drive – Straße der Finsternis
Die Geschichte um das aufstrebende Starlet Betty (Naomi Watts in einer grandiosen Doppelrolle) und die mysteriöse Rita ist – einmal wieder – durchsetzt mit typisch Lynch’schen Symbolen und Bildern.
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Geschichten aus der Gruft (TV-Serie)
Es überzeugt nicht jede Folge, manche sind trotz der kurzen Laufzeit ein wenig langatmig geworden oder im Plot zu vorhersehbar. Insgesamt aber ist das Niveau hoch …
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Barry Lyndon
Das fast dreistündige Filmepos fiel damals an den Kinokassen durch: Schlichtweg zu anstrengend war es wohl, was Kubrick seinem Publikum zumutete – eine episch langgezogene Fallstudie, ein Sittengemälde des 18. Jahrhunderts.
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Frankenstein
Was den Film auch heute noch sehenswert macht, ist die unwirkliche, expressionistische Stimmung – alles scheint in einer Parallelwelt und -zeit zu spielen –, die ausgefeilte Dramaturgie und das grandiose Spiel speziell von Boris Karloff und Colin Clive.
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Das Omen
„Das Omen“ ist ein Klassiker, der Versatzstücke christlicher Mythologie gekonnt zu einem Szenario diabolischer Bedrohung zusammensetzt.