Autor: Julian von Heyl
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Terminator
„Terminator“ ist ein brutaler, finsterer, pessimistischer und düsterer Film geworden und hat damit den nachfolgenden Action-Spektakeln einiges an Atmosphäre und Intensität voraus.
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Geschichten aus der Gruft (TV-Serie)
Es überzeugt nicht jede Folge, manche sind trotz der kurzen Laufzeit ein wenig langatmig geworden oder im Plot zu vorhersehbar. Insgesamt aber ist das Niveau hoch …
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Stephen King’s The Night Flier
„The Night Flier“ ist ein mit reichlich Splatter und Horror gewürzter Thriller, der nicht verleugnen kann, aus der B-Movie-Ecke zu kommen, aber dennoch und trotz der einen oder anderen inszenatorischen Schwäche mit jeder Filmminute mehr zu gefallen weiß.
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Solaris
Hat man die Wellenlänge des Films erst einmal erfasst, wird man mitgenommen auf eine hypnotische und transzendente Reise ins Innerste des Menschen.
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Shaun of the Dead
„Shaun of the Dead“ funktioniert so gut, weil man in jeder Minute den Spaß merkt, den die Macher und Beteiligten selbst an dem Film gehabt haben. Gleichzeitig ist es eine Hommage an bekannte Zombiefilme und – angefangen natürlich beim Titel – mit vielen kleinen Anspielungen durchsetzt …
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Schwarze Geschichten – Der grauenvolle Mr. X
Man muss anerkennen, dass Roger Corman hier völlig unterschiedliche Herangehensweisen jeweils adäquat meistert: atmosphärisch schauerlich im ersten Teil, schwarzhumorig überspitzt in der Mitte und zum Schluss eher in der Art eines psychologischen Kammerspiels.
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Theater des Grauens
Im Mittelpunkt des Films stehen die phantasievoll und mit äußerster Raffinesse umgesetzten Grand-Guignol-Morde des enttäuschten Schauspielers an seinen Kritikern, wobei der Film zwar teilweise blutig zur Sache geht, die drastischen Bilder jedoch durch seinen Humor deutlich abschwächt.
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Die Rückkehr des Dr. Phibes
Vincent Price als Dr. Phibes ist wieder blendend aufgelegt und vollzieht mit leichtem Overacting die Metamorphose nach, die bei der Phibes-Figur zu beobachten ist: vom tragischen, trauernden, einsamen und zielbestimmten Rächer hin zum universellen Superschurken.
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Beyond Re-Animator
Zum Schluss – eine Gefängnisrevolte bricht aus – läuft das Drehbuch ein wenig aus dem Ruder, alles rennet, rettet, flüchtet, aber Splatterfreaks werden ihren Spaß haben.
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Bride of Re-Animator
Man kommt nicht umhin, bewundernd zu honorieren, wie viel Phantasie ins schlussendlich zum Leben erwachende Bestiarium der „misslungenen“ Experimente gelegt wurde; Figuren, die geradewegs einem Gemälde von Hieronymus Bosch entsprungen zu sein scheinen.
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Re-Animator
Zu keiner Sekunde kann „Re-Animator“ die Schwächen eines Erstlingswerks und sein geringes Budget verleugnen, dennoch wirkt die Produktion, bei der von den Hauptdarstellern abgesehen fast nur Schauspiellaien mitgewirkt haben, überraschend professionell.
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Pulp Fiction
Auch nach über 10 Jahren wirkt der Film kein bisschen angestaubt und hat einige Epigonen ähnlicher Machart nach sich gezogen, als Beispiel sei „Go!“ von Doug Liman aus dem Jahr 1999 genannt. Es ist ein geniales Episodenpuzzle, was Tarantino hier präsentiert …