Kategorie: Filmkritiken
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28 Days Later
Im Finale darf der Held über sich selbst hinauswachsen, muss dabei aber zu recht drastischen Mitteln greifen. Spätestens hier trompetet der Film seine ohnehin latent verankerte Botschaft, dass allein der Mensch des Menschen Feind ist, plakativ und platt hinaus.
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Nächte des Grauens
Der Film hat seine Längen: Im Stil einer klassischen Detektivgeschichte hangeln sich die Protagonisten mühsam von Indiz zu Indiz, während für den Zuschauer längst klar ist, wo das Böse herkommt, und die Pointe ja schon im englischen Originaltitel „The Plague of the Zombies“ geschrieben steht.
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Das schwarze Reptil
Insgesamt kann „Das schwarze Reptil“ jedem empfohlen werden, der klassischen britischen Grusel mit dem „besonderen Flair“ liebt, insbesondere weil hier einmal ein origineller Weg jenseits der ausgetretenen Dracula- und Frankenstein-Pfade gewählt wurde.
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Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies
In einem vor allem als schneller Kassenerfolg konzipierten B-Movie und Exploitationwerk wie diesem darf man natürlich weder ausgefeilte Charakterentwicklungen noch oscarverdächtige Darbietungen erwarten, und so freut es einen immerhin zu konstatieren, dass die Hauptdarsteller ihre Sache leidlich gut machen.
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Body Snatchers – Die Körperfresser
Sorgfältige Charakterstudien sind die Sache des Films nicht, doch die Schauspieler agieren überzeugend und dank der gelungenen Inszenierung und einer insgesamt düsteren und beunruhigenden Atmosphäre fesselt der Film über die gesamte Länge.
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Rabid – Der brüllende Tod
Ein phallusartiger Stachel, der aus einer vulvaförmigen Öffnung in der Achselhöhle herauswächst, dient zum Blutsaugen – Cronenberg hat sich in „Rabid“ wirklich Mühe gegeben, die Enzyklopädie des Vampirismus um eine besonders bizarre und kranke Variante zu erweitern.
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White Zombie
Victor Halperin setzte diesen Gruselklassiker sehr gelungen ins Bild, einige Szenen, etwa das Begräbnis am Anfang oder das Innere der Papiermühle, sind von verstörender, magischer Kraft, und auch seine häufigen Close-ups auf Augen transportieren das Leitmotiv der hypnotischen Kontrolle äußerst effektiv.
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Frankenstein muss sterben
Schluss mit lustig, mag man sich bei „Frankenstein muss sterben“ gedacht haben, denn während Victor Frankenstein, diesmal als Mr. Fenner getarnt, im Vorgängerfilm „Frankenstein schuf ein Weib“ fast schon gütig rüberkam, tut er hier alles, um sich auch noch die letzten Sympathien zu verscherzen: Mord, Erpressung, Entführung, Vergewaltigung, er lässt nichts aus.
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Demons 3 – The Church
Ein wirklich beeindruckender Film mit toller Atmosphäre, der Horror- und Splatterelemente mit einer mystischen Aura umweht, grandios unterstützt durch den fremdartigen Score der italienischen Band Goblin, und der hin und wieder auch absurde Komik durchblitzen lässt.
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Hellbound – Hellraiser II
Alles in allem ist „Hellbound – Hellraiser II“ jedoch eine äußerst gelungene Fortsetzung geworden, die den Horror kreativ mit Fantasy-Elementen bereichert und als schräges Panoptikum den Zuschauer mit seinen visuellen Einfällen – sowie mit teils recht heftigem Splatter und Gore – jederzeit in Bann hält.
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Hellraiser III – Hell on Earth
Mehr auf Action-Horror getrimmt, lässt der Film ein wenig die düstere Atmosphäre seiner Vorgänger vermissen, bietet aber eine durchaus interessante Story und sorgt über die gesamte Laufzeit für splatterige Kurzweil.
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Das Leichenhaus der lebenden Toten
Trotz des umwelt- und gesellschaftskritischen Ansatzes haben wir es hier mit einem echten Zombieschocker kommerzieller Prägung zu tun, der nicht mit blutigen Effekten geizt, auch wenn deren Ausführung aus heutiger Sicht nicht mehr ganz überzeugen kann.