Monster

Das Kabinett des Schreckens

(The Funhouse)
Tobe Hooper gilt als eher durchschnittlicher Regisseur, der mit „Blutgericht in Texas“ aka „The Texas Chainsaw Massacre“ nur einen einmaligen Glücksgriff hatte. Tatsächlich ist dieser böse, kleine Schocker, der als Opener schon einmal mit "Psycho"- und "Halloween"-Zitaten spielt, aber gar nicht mal so schlecht.

Creepshow – Die unheimlich verrückte Geisterstunde

(Creepshow)
"Creepshow" ist ganz großes Horrorvergnügen, wobei das leicht cheesyhafte 80er-Jahre-Flair unterdessen eher wieder als veredelnde Patina empfunden wird und zum (Trash-)Kult beiträgt. Auch wenn einige Szenen und Effekte recht krass ausfallen, behält der Humor die Oberhand.

Tanz der Teufel

(The Evil Dead)
Wenn der Film zum Schluss hin ins Cartoonhafte kippt, an Tempo nochmals zulegt und praktisch eine Nummernrevue von blutigen Effekten, eine Tour de Force des Splatter und Gore inszeniert, ist der Zuschauer längst gebannt vom Geschehen und hin- und hergerissen zwischen Beklemmung und befreitem Auflachen.

Die Fliege

(The Fly)
Mit seinem Remake von "Die Fliege" hat Cronenberg einen großen Klassiker des Horrorgenres geschaffen. Höchstwertung!

Cabal - Die Brut der Nacht

(Nightbreed)
Wohl das herausragendste Element ist die Gestaltung der Unterwelt Midian mit ihren bizarren Bewohnern. Hier konnten sich die Maskenbildner richtig austoben und schufen eine vor phantastischen Einfällen überbordende Welt monströser Gestalten, eine Welt der Dunkelheit und der Nacht, der eine abgründige, poetische Kraft innewohnt.

Stephen King’s Es

(It)
„Stephen King's Es“ ist gute und angenehm gruselige Unterhaltung für einen langen, verregneten Film-Sonntagnachmittag, Differenziertheit und Tiefe des Buches kann der Film allerdings nicht erreichen.

Candyman’s Fluch

(Candyman)
Ein düsterer, grimmiger, gleichzeitig oft melancholischer Film, der seine Schock- und Gewaltelemente sparsam, aber äußerst effektiv einsetzt, harte Kost also. Das Drehbuch treibt ein geschicktes Spiel um die Frage von Mythos und Wirklichkeit und bietet überraschende Wendungen.

Armee der Finsternis

(Army of Darkness)
Der Film lebt ganz vom überzeugenden Spiel von Bruce Campbell, der dem Charakter Ash eine unnachahmliche Mischung aus Chuzpe, Unbekümmertheit und Launigkeit mit auf den Weg gibt, aus so einem Holz sind Kultfiguren geschnitzt.

Candyman 2 – Die Blutrache

(Candyman: Farewell to the Flesh)
"Candyman 2" ist spannend, die Inszenierung ist gelungen und die Effekte sitzen. Die besondere Magie des Erstlings sucht man hier aber – trotz erneuter musikalischer Untermalung durch Philip Glass – vergebens.

Castle Freak

Der Schöpfer von „Re-Animator“ lieferte hier mit dem Hauptdarsteller aus "Re-Animator" zwar nicht die versprochene Splattergranate ab, dafür jedoch einen durchaus delektablen Horrorstreifen, der weitgehend auf schön altmodischen Suspense setzt, um dann in einigen expliziten Szenen umso mehr mit drastischen Fiesheiten zu überraschen.