Ed Wood

„Ed Wood“ ist weniger „burtonesk“ als andere Burton-Filme, eher fast zurückhaltend in Szene gesetzt. Seine Überzeugungskraft gewinnt der Film aus der Spielfreude der tollen Darsteller, den oft witzigen Dialogen und der authentischen Atmosphäre.

Terminator 2 - Tag der Abrechnung

(Terminator 2: Judgment Day)
Ein erstklassiger Trick, dem Film mehr Breitenwirksamkeit zu geben, war die Umdefinierung des Ur-Terminators Arnold Schwarzenegger als "Guter", die Verkehrung des Bedrohlichen ins Beschützende …

Im Todesgriff der roten Maske

(The Oblong Box)
Quasi als Nachklapp zur Corman-Poe-Reihe 1960–1965 entstand 1969 unter der Regie von Gordon Hessler der Horrorfilm "The Oblong Box", der es schafft, mit der Poe'schen Vorlage praktisch gar nichts zu tun zu haben und auch eher als Rachedrama anzusehen ist – insofern ist hier der reißerische deutsche Titel ausnahmsweise passender.

Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes

(The Abominable Dr. Phibes)
Die an sich recht konventionelle Rachegeschichte wird durch Robert Fuest und sein Team genial umgesetzt, die einzelnen, bizarr inszenierten Morde geben dem Film dabei den episodalen, sprunghaften Charakter eines grellen Comic-Strips.

Edward mit den Scherenhänden

(Edward Scissorhands)
Ein magischer, ein zutiefst berührender Film, gleichzeitig eine bewegende Liebesgeschichte, mit kraftvollen Szenen wie etwa der, als Edward Skulpturen aus einem Eisblock formt und Kim im entstehenden Schneeregen tanzt.

Der Hexenjäger

(Matthew Hopkins: Witchfinder General)
Der episch breit angelegte Film, der oft mehr einem Western in historischen Kostümen oder einem Geschichtsdrama als einem Horrorfilm gleicht, hat nichts gemein mit Exploitation-Werken à la „Hexen bis aufs Blut gequält“, sondern ist Filmkunst in höchster Vollendung.

Lebendig begraben

(The Premature Burial)
Obgleich die Rolle des depressiven, von Neurosen und Ängsten geplagten Guy Carell sicher auch Vincent Price gut angestanden hätte, weiß Ray Milland mit einem eher zurückhaltenden, ruhigen Spiel voll zu überzeugen.

Dracula

(Horror of Dracula)
Der Film hat Tempo und Drive und ist mit seinen viktorianischen Kulissen und Kostümen und satten Technicolorfarben bis ins Kleinste wunderschön durchgestylt. Für viele Fans immer noch die beste Dracula-Verfilmung aller Zeiten.

Das deutsche Kettensägenmassaker

"Das deutsche Kettensägenmassaker – die erste Stunde der Wiedervereinigung": Schlingensiefs blutige Abrechnung mit dem 3. Oktober 1990, die er mit seinem altbewährten Schauspielerstamm Brigitte Kausch, Alfred Edel, Volker Spengler, Karina Fallenstein, Susanne Bredehöft u.v.a. auf dem alten Thyssen-Industriegelände in Mülheim abgedreht hat, verbindet die Thematik der deutschen Wiedervereinigung mit der Trashkultur von Splatterfilmen.