Filmkritiken

Hier finden Sie meine gesammelten Filmkritiken, vorwiegend aus den Bereichen Trash, Gothic, Horror und Science-Fiction. Schwerpunkte sind britische Horrorfilme der 50er bis 70er Jahre aus Filmschmieden wie Amicus, Hammer oder Tigon, aber auch die Klassiker der 30er und 40er Jahre aus den Universal Studios.

Saw II

Nach dem genialen Erstling waren die Erwartungen an den Nachfolger immens hochgeschraubt, und obgleich „Saw II“ diese nicht gänzlich erfüllen kann, ist es doch ein herausragendes Sequel geworden, das die Geschichte um den krebskranken Serienkiller originell und mit neuen Aspekten weiterspinnt.

RoboCop 3

Der dritte Teil vom RoboCop geriet unter der Regie von Fred Dekker, dessen bemerkenswerteste Leistung bis dahin das kultige Horror-B-Movie „Night of the Creeps“ von 1986 war, zu einem recht traurigen Schwanengesang. Die verantwortliche Orion Pictures Corporation stand kurz vor der Pleite, und "RoboCop 3" sollte es mit aller Macht nochmals rausreißen.

RoboCop 2

Kershner fackelt nicht lange und lässt es in „RoboCop 2“ ordentlich krachen, getreu der Devise, dass Fortsetzungen, wo es am inhaltlichen Impetus fehlt, wenigstens eine Steigerung im Bereich Action und Effekte bieten sollten.

Der Teufel trägt Prada

(The Devil Wears Prada)
„Der Teufel trägt Prada“ ist ein typisches „Hässliches Entlein wird zum stolzen Schwan“-Märchen, wobei Anne Hathaway, die sich als Star von „Plötzlich Prinzessin“ in solchen Rollen gut auskennt, mit ihrem Aussehen dafür sorgt, dass es eher die „Stolzer Schwan wird zu besser gekleidetem stolzen Schwan“-Variante wird. Denn schon bei ihrem ersten Erscheinen in schlabberigem Studentenlook

RoboCop

RoboCop, ein Mischwesen aus Mensch und Maschine und perfekter, unbesiegbarer Polizist, erscheint in dieser Welt wie ein Heilsbringer, wie ein Jesus für die Armen und Schutzlosen – der aber auch etwas leicht Verstörendes an sich hat …

Die Herren Dracula

(Dracula père et fils)
Christopher Lee ist als galanter Fürst der Finsternis einmal mehr eine Augenweide und zieht sein Image genüsslich durch den Kakao, wenn er sich als spleeniger Vampirdarsteller gibt, der stets einen Reisesarg mit im Gepäck hat. Der Film überzeugt durch eine gute Story und viele gelungene Gags.

Castle Freak

Der Schöpfer von „Re-Animator“ lieferte hier mit dem Hauptdarsteller aus "Re-Animator" zwar nicht die versprochene Splattergranate ab, dafür jedoch einen durchaus delektablen Horrorstreifen, der weitgehend auf schön altmodischen Suspense setzt, um dann in einigen expliziten Szenen umso mehr mit drastischen Fiesheiten zu überraschen.

Die Fliege II – Die Geburt einer neuen Generation

(The Fly II)
"Die Fliege II" erzählt die Geschichte von Martin Brundle, der die Fliegengene seines Vaters in sich trägt und in dem Institut, das auch die Experimente von Seth Brundle finanzierte, von einer Horde von Wissenschaftlern und Wachleuten umsorgt und bewacht wird.

Die Fliege

(The Fly)
Mit seinem Remake von "Die Fliege" hat Cronenberg einen großen Klassiker des Horrorgenres geschaffen. Höchstwertung!

The Howling - Das Tier

(The Howling)
Im ohnehin nicht mit vielen guten Filmen verwöhntem Werwolf-Genre ist „The Howling“ – zusammen mit „American Werewolf“ von John Landis – eines der Highlights. Sehr gute Schauspielerleistungen, eine originelle und interessante Story, tolle Effekte …