Filmkritiken

Hier finden Sie meine gesammelten Filmkritiken, vorwiegend aus den Bereichen Trash, Gothic, Horror und Science-Fiction. Schwerpunkte sind britische Horrorfilme der 50er bis 70er Jahre aus Filmschmieden wie Amicus, Hammer oder Tigon, aber auch die Klassiker der 30er und 40er Jahre aus den Universal Studios.

Die Letzte Rache

Man kann nicht behaupten, dass „Die letzte Rache“ Filmgeschichte geschrieben hat. Dafür war das Werk zu weit abseits aller Sehgewohnheiten. Aber es handelt sich um ein überaus funkelndes Juwel ebendieser …

Barbarella

Es gibt Filme, die sind untrennbar mit ihrer Zeit verknüpft, und das trashig-verdrogte Lebensgefühl der 60er Jahre spiegelt wohl kaum ein Streifen besser wider als die SF-Comic-Verfilmung "Barbarella". Roger Vadim schuf hier eine Bühne für seine damalige Frau Jane Fonda …

Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders

(Perfume: The Story of a Murderer)
Der Film lebt insgesamt von seiner düsteren, schweren Atmosphäre, es ist eine Welt, die einen fasziniert, in der man aber sicher nicht leben mag. Grenouille ist mit Ben Whishaw annähernd perfekt besetzt, er hat etwas Anziehendes und Abstoßendes gleichzeitig.

Dr. Jekyll und Sister Hyde

(Dr. Jekyll and Sister Hyde)
Einmal mehr erweisen sich die Hammer Studios als Meister darin, wenn es um Ausstattung und Lokalkolorit geht; sicher die stärksten Szenen sind die Darstellungen der nächtlichen Londoner Straßen, auf denen sich allerlei zwielichtiges Gesindel herumtreibt. „Dr. Jekyll and Sister Hyde“ ist ein vergnügliches Horror-Vexierspiel …

Das Testament des Dr. Cordelier

(Le Testament du Docteur Cordelier)
"Das Testament des Dr. Cordelier" ist eher als groteskes Drama zu sehen als dem Horrorgenre zuzuordnen und besticht auch heute noch durch seine schnörkellose und bis ins letzte Detail feinziselierte Inszenierung.

Dreams in the Witch House

(Masters of Horror: Dreams in the Witch House)
Stuart Gordon liefert mit seiner Lovecraft-Adaption solide Old School ab, im Aufbau bedächtig, aber den Spannungspegel beharrlich hochtreibend, und in der Inszenierung den Traditionen und Mythen des Hexenhorrors verpflichtet, aber nicht altbacken.

Incident On and Off a Mountain Road

(Masters of Horror: Incident On and Off a Mountain Road)
Gekonnt instrumentalisiert Coscarelli die klassischen Versatzstücke des Genres und haucht ihnen neues Leben ein, sein Vorgehen ist respektvoll und innovativ zugleich und handwerklich ohne Makel.

Tenebrae - Der kalte Hauch des Todes

(Tenebre)
Hell gekleidete Menschen in hell ausgeleuchteten, luxuriösen Räumlichkeiten – "Tenebre" scheint in seiner gleißenden Optik fast in einer Parallelwelt zu spielen.

Two Evil Eyes

(Due Occhi Diabolici)
Edgar Allan Poe hat die Filmschaffenden schon immer in besonderer Weise inspiriert - und in diesem Falle direkt ein Gipfeltreffen zwischen Zombiefürst George A. Romero und Giallo-Gott Dario Argento bewirkt.

Das Schloss des Grauens

(La Vergine di Norimberga)
Obgleich der Film bereitwillig alle Klischees romantischer Schlossgrusler liefert, weist er doch einige Besonderheiten auf, die ihn aus dem Genredurchschnitt herausheben: Die weibliche Hauptfigur ist etwa nicht nur beschützenswertes Opfer oder gejagte Scream Queen, sondern verhält sich ein ums andere Mal sehr taff.