Filmkritiken

Hier finden Sie meine gesammelten Filmkritiken, vorwiegend aus den Bereichen Trash, Gothic, Horror und Science-Fiction. Schwerpunkte sind britische Horrorfilme der 50er bis 70er Jahre aus Filmschmieden wie Amicus, Hammer oder Tigon, aber auch die Klassiker der 30er und 40er Jahre aus den Universal Studios.

Der Unsichtbare

(The Invisible Man)
Der Film hat Tempo und Drive, langweilig wird es in der zugegebenermaßen auch nicht üppig bemessenen Spielzeit von 69 Minuten nie. Ein schöner Klassiker!

Mary Shelley’s Frankenstein

(Frankenstein)
„Mary Shelley’s Frankenstein“ ist großes Kino der großen Gesten und großen Gefühle und trägt oft zu dick auf. Andererseits ist es auch liebevolles Ausstattungskino, was zwar nie „Gothic“-Gefühle aufkommen lässt, sondern eher in der Art eines Historiendramas inszeniert ist.

Schwarze Geschichten – Der grauenvolle Mr. X

(Tales of Terror)
Man muss anerkennen, dass Roger Corman hier völlig unterschiedliche Herangehensweisen jeweils adäquat meistert: atmosphärisch schauerlich im ersten Teil, schwarzhumorig überspitzt in der Mitte und zum Schluss eher in der Art eines psychologischen Kammerspiels.

Der Wolfsmensch

(The Wolf Man)
Der „Wolfsmensch“ Larry Talbot wird als moderner, weltoffener und den Reizen der Frauen nicht abgeneigter Amerikaner dargestellt, und seine Geschichte ist gleichzeitig die immer wiederkehrende Geschichte des Heimkommenden, der als Fremdling im eigenen Land misstrauisch beäugt und abgelehnt wird.

Die Verfluchten – Der Untergang des Hauses Usher

(House of Usher)
„Die Verfluchten“ hat in den Jahren nichts von seiner Faszination und von seinem Zauber eingebüßt: Es ist eine intensive und spannende Horrorgeschichte um Leidenschaft, Nekrophilie und schicksalhafte Bestimmung.

Mulholland Drive – Straße der Finsternis

(Mulholland Drive)
Die Geschichte um das aufstrebende Starlet Betty (Naomi Watts in einer grandiosen Doppelrolle) und die mysteriöse Rita ist – einmal wieder – durchsetzt mit typisch Lynch'schen Symbolen und Bildern.

Shaun of the Dead

"Shaun of the Dead" funktioniert so gut, weil man in jeder Minute den Spaß merkt, den die Macher und Beteiligten selbst an dem Film gehabt haben. Gleichzeitig ist es eine Hommage an bekannte Zombiefilme und – angefangen natürlich beim Titel – mit vielen kleinen Anspielungen durchsetzt …

Dracula

(Horror of Dracula)
Der Film hat Tempo und Drive und ist mit seinen viktorianischen Kulissen und Kostümen und satten Technicolorfarben bis ins Kleinste wunderschön durchgestylt. Für viele Fans immer noch die beste Dracula-Verfilmung aller Zeiten.

Das deutsche Kettensägenmassaker

"Das deutsche Kettensägenmassaker – die erste Stunde der Wiedervereinigung": Schlingensiefs blutige Abrechnung mit dem 3. Oktober 1990, die er mit seinem altbewährten Schauspielerstamm Brigitte Kausch, Alfred Edel, Volker Spengler, Karina Fallenstein, Susanne Bredehöft u.v.a. auf dem alten Thyssen-Industriegelände in Mülheim abgedreht hat, verbindet die Thematik der deutschen Wiedervereinigung mit der Trashkultur von Splatterfilmen.