Filmkritiken

Hier finden Sie meine gesammelten Filmkritiken, vorwiegend aus den Bereichen Trash, Gothic, Horror und Science-Fiction. Schwerpunkte sind britische Horrorfilme der 50er bis 70er Jahre aus Filmschmieden wie Amicus, Hammer oder Tigon, aber auch die Klassiker der 30er und 40er Jahre aus den Universal Studios.

Tanz der Teufel

(The Evil Dead)
Wenn der Film zum Schluss hin ins Cartoonhafte kippt, an Tempo nochmals zulegt und praktisch eine Nummernrevue von blutigen Effekten, eine Tour de Force des Splatter und Gore inszeniert, ist der Zuschauer längst gebannt vom Geschehen und hin- und hergerissen zwischen Beklemmung und befreitem Auflachen.

Frankensteins Rache

(The Revenge of Frankenstein)
In vielerlei Hinsicht kann diese Fortsetzung mehr überzeugen als der Erstling: Von Terence Fisher einmal wieder mit viel Gespür für Ausstattung und Lokalkolorit makellos inszeniert, ist die Story sehr viel komplexer und anspruchsvoller angelegt.

Das Pendel des Todes

(The Pit and the Pendulum)
Erneut ist es ein auswärtiger Gast, der unheilvollen Vorgängen auf der Spur ist, erneut geht es um die schrecklichen Erinnerungen und Ängste eines hypernervösen Schlossherrn, und auch die Topoi des Familienfluchs und des Lebendig-begraben-Seins erfahren hier eine neue Umsetzung.

Bride of Re-Animator

Man kommt nicht umhin, bewundernd zu honorieren, wie viel Phantasie ins schlussendlich zum Leben erwachende Bestiarium der "misslungenen" Experimente gelegt wurde; Figuren, die geradewegs einem Gemälde von Hieronymus Bosch entsprungen zu sein scheinen.

Das Grauen auf Schloss Witley

(Die, Monster, Die!)
Ein B-Movie ganz in der Tradition der Edgar-Allan-Poe-Streifen von Roger Corman, auch wenn hier H.P. Lovecraft die literarische Vorlage liefert. Anfangs die liebevoll übertriebenen Klischees der misstrauischen und ablehnenden Dorfbewohnern mit ihrem "Niemand darf zum Schloss gehen!" …

Terminator

(The Terminator)
„Terminator“ ist ein brutaler, finsterer, pessimistischer und düsterer Film geworden und hat damit den nachfolgenden Action-Spektakeln einiges an Atmosphäre und Intensität voraus.

Frankenstein schuf ein Weib

(Frankenstein created Woman)
Vielen gilt „Frankenstein schuf ein Weib“ als die beste, wenigstens aber als die interessanteste Epsiode aus dem Hammer-Frankenstein-Zyklus. Tatsächlich wird hier eine überraschend vielschichtige Geschichte erzählt, mit mannigfaltigen Implikationen religiöser und philosophischer Art.

Dracula

(Horror of Dracula)
Der Film hat Tempo und Drive und ist mit seinen viktorianischen Kulissen und Kostümen und satten Technicolorfarben bis ins Kleinste wunderschön durchgestylt. Für viele Fans immer noch die beste Dracula-Verfilmung aller Zeiten.

Das deutsche Kettensägenmassaker

"Das deutsche Kettensägenmassaker – die erste Stunde der Wiedervereinigung": Schlingensiefs blutige Abrechnung mit dem 3. Oktober 1990, die er mit seinem altbewährten Schauspielerstamm Brigitte Kausch, Alfred Edel, Volker Spengler, Karina Fallenstein, Susanne Bredehöft u.v.a. auf dem alten Thyssen-Industriegelände in Mülheim abgedreht hat, verbindet die Thematik der deutschen Wiedervereinigung mit der Trashkultur von Splatterfilmen.