Filmkritiken

Hier finden Sie meine gesammelten Filmkritiken, vorwiegend aus den Bereichen Trash, Gothic, Horror und Science-Fiction. Schwerpunkte sind britische Horrorfilme der 50er bis 70er Jahre aus Filmschmieden wie Amicus, Hammer oder Tigon, aber auch die Klassiker der 30er und 40er Jahre aus den Universal Studios.

Stephen King’s The Night Flier

(Night Flier)
"The Night Flier" ist ein mit reichlich Splatter und Horror gewürzter Thriller, der nicht verleugnen kann, aus der B-Movie-Ecke zu kommen, aber dennoch und trotz der einen oder anderen inszenatorischen Schwäche mit jeder Filmminute mehr zu gefallen weiß.

Frankensteins Braut

(The Bride of Frankenstein)
Mit sehr viel größerem Budget gedreht und mit einigen neuen Implikationen in der Story, konnte das Sequel mehr als überzeugen und stellte den ersten Teil sowohl künstlerisch als auch kommerziell in den Schatten.

Die Stunde, wenn Dracula kommt

(La Maschera del demonio)
Gedreht in atmosphärischem Schwarzweiß, ist dieser absolute Klassiker des italienischen Gothic-Horrors praktisch eine Kombination aus dem expressionistischen Stil der frühen Universal-Horrorfilme mit der Explizität der Hammer-Filme.

Pulp Fiction

Auch nach über 10 Jahren wirkt der Film kein bisschen angestaubt und hat einige Epigonen ähnlicher Machart nach sich gezogen, als Beispiel sei „Go!“ von Doug Liman aus dem Jahr 1999 genannt. Es ist ein geniales Episodenpuzzle, was Tarantino hier präsentiert …

American Psycho

Die durchgestylte und durchgeknallte Yuppiewelt der 80er – in Mary Harrons Verfilmung von Bret Easton Ellis' gleichnamigem Roman erfährt sie eine ironische Apotheose.

Geschichten aus der Gruft (TV-Serie)

(Tales from the Crypt (TV Series))
Es überzeugt nicht jede Folge, manche sind trotz der kurzen Laufzeit ein wenig langatmig geworden oder im Plot zu vorhersehbar. Insgesamt aber ist das Niveau hoch …

Frankensteins Fluch

(The Curse of Frankenstein)
Der erste Frankenstein-Film ist aufgrund seiner wenig komplexen, allzu geradlinigen und vorhersehbaren Handlung sicher nicht der beste der Reihe, erfreut aber mit phantasie- und liebevoller Ausstattung und glänzend aufspielenden Darstellern.

Die drei Gesichter der Furcht

(I Tre volti della paura)
Als leicht konsumierbarer Episodenfilm ist dies vielleicht der ideale Einstieg in das Schaffen von Mario Bava, diesen erst in den letzten Jahren richtig wiederentdeckten Großmeister des atmosphärischen Grusel-Suspense.

Re-Animator

Zu keiner Sekunde kann "Re-Animator" die Schwächen eines Erstlingswerks und sein geringes Budget verleugnen, dennoch wirkt die Produktion, bei der von den Hauptdarstellern abgesehen fast nur Schauspiellaien mitgewirkt haben, überraschend professionell.

Dagon

»Dagon» ist ein Horrormärchen, das einen mit – ganz im Lovecraft'schen Sinne – düsterer und irgendwie kranker Atmosphäre in seinen Bann zieht und gekonnt grimmige Ernsthaftigkeit mit Trash-Einsprengseln verbindet.