Filmkritiken

Hier finden Sie meine gesammelten Filmkritiken, vorwiegend aus den Bereichen Trash, Gothic, Horror und Science-Fiction. Schwerpunkte sind britische Horrorfilme der 50er bis 70er Jahre aus Filmschmieden wie Amicus, Hammer oder Tigon, aber auch die Klassiker der 30er und 40er Jahre aus den Universal Studios.

2001: Odyssee im Weltraum

(2001: A Space Odyssey)
Andockmanöver in Echtzeit und im Walzertakt, Schwerelosigkeit, ewige Rätsel der Menschheit: Kubricks „2001“ entzieht sich jeder Genre-Zuordnung, steht in der Filmgeschichte so herausragend und mystisch da wie der Monolith im Film.

Solaris

(Soljaris)
Hat man die Wellenlänge des Films erst einmal erfasst, wird man mitgenommen auf eine hypnotische und transzendente Reise ins Innerste des Menschen.

Frankenstein

Was den Film auch heute noch sehenswert macht, ist die unwirkliche, expressionistische Stimmung – alles scheint in einer Parallelwelt und -zeit zu spielen –, die ausgefeilte Dramaturgie und das grandiose Spiel speziell von Boris Karloff und Colin Clive.

Hellraiser - Das Tor zur Hölle

(Hellraiser)
Es gibt einige sehr harte Splatterszenen, doch "Hellraiser" ist alles andere als ein vordergründiger Schocker, es ist eine Geschichte um dunkle Leidenschaften, Liebe und Hörigkeit, Schrecken und Leid.

Plan 9 from Outer Space

Der Platz würde hier nicht ausreichen, sämtliche Fehler des Films aufzuzählen. Lachhafte Kulissen (für ein Flugzeug-Cockpit mussten etwa zwei Stühle und ein Vorhang reichen), stümperhaft chargierende Schauspieler …

Barry Lyndon

Das fast dreistündige Filmepos fiel damals an den Kinokassen durch: Schlichtweg zu anstrengend war es wohl, was Kubrick seinem Publikum zumutete – eine episch langgezogene Fallstudie, ein Sittengemälde des 18. Jahrhunderts.

Stephen King’s The Night Flier

(Night Flier)
"The Night Flier" ist ein mit reichlich Splatter und Horror gewürzter Thriller, der nicht verleugnen kann, aus der B-Movie-Ecke zu kommen, aber dennoch und trotz der einen oder anderen inszenatorischen Schwäche mit jeder Filmminute mehr zu gefallen weiß.

Frankensteins Braut

(The Bride of Frankenstein)
Mit sehr viel größerem Budget gedreht und mit einigen neuen Implikationen in der Story, konnte das Sequel mehr als überzeugen und stellte den ersten Teil sowohl künstlerisch als auch kommerziell in den Schatten.

Die Stunde, wenn Dracula kommt

(La Maschera del demonio)
Gedreht in atmosphärischem Schwarzweiß, ist dieser absolute Klassiker des italienischen Gothic-Horrors praktisch eine Kombination aus dem expressionistischen Stil der frühen Universal-Horrorfilme mit der Explizität der Hammer-Filme.

Pulp Fiction

Auch nach über 10 Jahren wirkt der Film kein bisschen angestaubt und hat einige Epigonen ähnlicher Machart nach sich gezogen, als Beispiel sei „Go!“ von Doug Liman aus dem Jahr 1999 genannt. Es ist ein geniales Episodenpuzzle, was Tarantino hier präsentiert …