Universal Horror

Die vom Deutschamerikaner Carl Laemmle 1912 gegründeten Universal Studios produzierten ab den 1930er Jahren überaus erfolgreiche Horrorfilme und etablierten bekannte Genre-Archetypen wie Dracula, Frankenstein, Der Wolfsmensch, Die Mumie oder Der Unsichtbare.

Spuk im Schloss

(The Cat and the Canary)
Die Schauspieler verbindet ein leichtes Overacting, das aber hervorragend zur expressionistischen Note des Films passt. Klassisches Suspense-Kino auf handwerklich hohem Niveau, nicht nur Stummfilmfreunde werden begeistert sein.

Dracula

Die Handlung dürfte sattsam bekannt sein: Renfield, ein englischer Immobilienmakler, reist in die rumänischen Karpaten, wo er den Grafen Dracula, welcher ein Anwesen in England erwerben möchte, aufsuchen will. Im Dorf nahe des Schlosses sind die Bewohner entsetzt ob seines Vorhabens und warnen den fremden Reisenden. Der Wirt des Gasthauses weiß Bescheid: "Auf Draculas Schloss

Drácula

Die spanische Version von „Dracula“ wurde zeitgleich und in den gleichen Kulissen wie die amerikanische Version gedreht, lediglich mit anderen Schauspielern. Während tagsüber das amerikanische Team arbeitete, gehörte die Nacht den Spaniern.

Frankenstein

Was den Film auch heute noch sehenswert macht, ist die unwirkliche, expressionistische Stimmung – alles scheint in einer Parallelwelt und -zeit zu spielen –, die ausgefeilte Dramaturgie und das grandiose Spiel speziell von Boris Karloff und Colin Clive.

Der Unsichtbare

(The Invisible Man)
Der Film hat Tempo und Drive, langweilig wird es in der zugegebenermaßen auch nicht üppig bemessenen Spielzeit von 69 Minuten nie. Ein schöner Klassiker!

Frankensteins Braut

(The Bride of Frankenstein)
Mit sehr viel größerem Budget gedreht und mit einigen neuen Implikationen in der Story, konnte das Sequel mehr als überzeugen und stellte den ersten Teil sowohl künstlerisch als auch kommerziell in den Schatten.

Draculas Tochter

(Dracula’s Daughter)
Immerhin fünf Jahre dauerte es, bis die Universal Filmstudios 1936 den Dracula-Stoff wieder aufnahmen, und, sicher ermutigt durch den Erfolg von "Frankensteins Braut" ein Jahr davor, beschlossen, auch den Vampirmythos um eine weibliche Variante zu bereichern. Das Ergebnis kann man nur als äußerst gelungen bezeichnen: ein dynamisches filmisches Potpourri, welches dramatische Elemente um Fluch und

Frankensteins Sohn

(Son of Frankenstein)
Als der Zug mit Frankensteins Sohn, Baron Wolf von Frankenstein, und seiner Frau Elsa auf dem Bahnhof des kleines Ortes Frankenstein einfährt, ist der Empfang frostig. Zu viel Leid hat die Familie schon über das Dorf gebracht, als dass man einen weiteren Vertreter der Sippschaft freundlich begrüßen könnte.

Der Wolfsmensch

(The Wolf Man)
Der „Wolfsmensch“ Larry Talbot wird als moderner, weltoffener und den Reizen der Frauen nicht abgeneigter Amerikaner dargestellt, und seine Geschichte ist gleichzeitig die immer wiederkehrende Geschichte des Heimkommenden, der als Fremdling im eigenen Land misstrauisch beäugt und abgelehnt wird.

Frankenstein kehrt wieder

(The Ghost of Frankenstein)
Weiterhin scheint ein böser Fluch auf dem Städtchen Frankenstein zu liegen, und die Bürger entschließen sich zu einem radikalen Schritt: Sie sprengen die Burg der von Frankensteins in die Luft, befreien dadurch aber erst, ohne es zu merken, das Monster, welches, im Teil davor als unsterblich deklariert, auch die Säuregrube überlebt hat und in ihr