Tigon Productions

Im Banne des Dr. Monserrat

(The Sorcerers)
„Im Banne des Dr. Monserrat“ ist ein nihilistischer, ein grimmiger Film, der wie eine mentale Vorwegnahme der kommenden Punk-Ära wirkt und rein gar nichts vom Flower-Power-Feeling der späten 60er atmet.

Der Hexenjäger

(Matthew Hopkins: Witchfinder General)
Der episch breit angelegte Film, der oft mehr einem Western in historischen Kostümen oder einem Geschichtsdrama als einem Horrorfilm gleicht, hat nichts gemein mit Exploitation-Werken à la „Hexen bis aufs Blut gequält“, sondern ist Filmkunst in höchster Vollendung.

Schwarze Messe auf blutrotem Altar

(Curse of the Crimson Altar)
Obgleich einen die Story nicht umhaut und bis zum finalen Abbrennen des Schlosses eher linear Klischee für Klischee abhakt, sorgen kultige Sixties-Einsprengsel, liebevoll ausgestattete Sets und die Absicherung der Nebenrollen durch verdiente Genregrößen für ein kurzweiliges, nostalgisches Vergnügen, für einen bizarren Augenschmaus.

Die nackten Vampire

(La Vampire nue)
Die surreale Geschichte endet an einem aus anderen Rollin-Filmen wohlbekannten Strand, ein Ort, wo der Anführer der jenseitigen Macht die Kontrolle hat, denn längst befinden wir uns in einer Traumwelt, in der Pierre mit der geheimnisvollen Vampirin, die nun doch keine ist, glücklich werden darf.

In den Krallen des Hexenjägers

(Blood on Satan's Claw)
„Satan's Skin“ ist ein überdurchschnittlich guter Horror- und Mysterythriller, der besonders im ersten Drittel so manch gruselige Szene bereithält und mit einem liebevoll gezeichneten Lokalkolorit begeistert.

Die Auferstehung des Grauens

(The Creeping Flesh)
Vordergründig wird hier „das Böse“, was à la Lovecraft aus einer anderen Zeit und einer anderen Rasse kommt, naiv wie eine Krankheit betrachtet, gegen die man einen Impfstoff entwickeln kann. Auf einer tieferen Ebene sehen wir, dass das Böse von der Familie längst Besitz genommen hat.