Stuart Gordon

Re-Animator

Zu keiner Sekunde kann "Re-Animator" die Schwächen eines Erstlingswerks und sein geringes Budget verleugnen, dennoch wirkt die Produktion, bei der von den Hauptdarstellern abgesehen fast nur Schauspiellaien mitgewirkt haben, überraschend professionell.

Castle Freak

Der Schöpfer von „Re-Animator“ lieferte hier mit dem Hauptdarsteller aus "Re-Animator" zwar nicht die versprochene Splattergranate ab, dafür jedoch einen durchaus delektablen Horrorstreifen, der weitgehend auf schön altmodischen Suspense setzt, um dann in einigen expliziten Szenen umso mehr mit drastischen Fiesheiten zu überraschen.

Dagon

»Dagon» ist ein Horrormärchen, das einen mit – ganz im Lovecraft'schen Sinne – düsterer und irgendwie kranker Atmosphäre in seinen Bann zieht und gekonnt grimmige Ernsthaftigkeit mit Trash-Einsprengseln verbindet.

Dreams in the Witch House

(Masters of Horror: Dreams in the Witch House)
Stuart Gordon liefert mit seiner Lovecraft-Adaption solide Old School ab, im Aufbau bedächtig, aber den Spannungspegel beharrlich hochtreibend, und in der Inszenierung den Traditionen und Mythen des Hexenhorrors verpflichtet, aber nicht altbacken.

The Black Cat

(Masters of Horror: The Black Cat)
Um die Historizität der Geschichte zu betonen, arbeitete Gordon mit zurückgenommenen Sepiafarben, was den Bildern eine ebenso elegante wie eindringliche Optik verleiht. Dies umso mehr, als dass das Rot des Blutes aus diesem verhaltenen Farbkanon herausgenommen wurde und dem Betrachter in greller Brillanz entgegenleuchtet.