Roy Ward Baker

Dracula – Nächte des Entsetzens

(Scars of Dracula)
Aus heutiger Sicht ist „Dracula – Nächte des Entsetzens“ (auch als „Draculas Blutrausch“ vermarktet) ein interessantes Crossover zwischen dem althergebrachten Gothic-Grusel der 50er- und 60er-Jahre-Hammerfilme und neueren, mehr plakativ angelegten Horrorelementen, die deutlich machten, wohin die Reise des Genres ging.

Gruft der Vampire

(The Vampire Lovers)
General von Spielsdorf gibt für seine Nichte Laura eine Geburtstagsfeier. Als eine der Eingeladenen überstürzt abreisen muss, nimmt er bereitwillig deren Tochter Marcilla auf, die sich schon bald mit Laura anfreundet. Doch in der Folge hat Laura unerklärliche Alpträume und wird immer schwächer, bis sie schließlich an Blutarmut stirbt. Marcilla ist verschwunden …

Dr. Jekyll und Sister Hyde

(Dr. Jekyll and Sister Hyde)
Einmal mehr erweisen sich die Hammer Studios als Meister darin, wenn es um Ausstattung und Lokalkolorit geht; sicher die stärksten Szenen sind die Darstellungen der nächtlichen Londoner Straßen, auf denen sich allerlei zwielichtiges Gesindel herumtreibt. „Dr. Jekyll and Sister Hyde“ ist ein vergnügliches Horror-Vexierspiel …

Asylum – Irrgarten des Schreckens

(Asylum)
Richtigen Horror darf hier niemand erwarten, aber dafür gibt es wunderschön nostalgisch-britischen Gruselflair gemixt mit dem speziellen Charme der 70er Jahre – und, so nebenbei, einige Schockeffekte erweisen sich dann doch als durchaus gut platziert und wirkungsvoll.

Embryo des Bösen

(And Now the Screaming Starts)
Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts zieht Charles Fengriffen mit seiner Braut Catherine ins ländliche Schloss seiner Vorfahren. Doch das Leben in den alten Gemäuern wird für Catherine zum Alptraum: In der Hochzeitsnacht fällt ein Geist über sie her, und fortan hat sie düstere Visionen von einem Holzfäller, dem eine Hand fehlt. Über der Familie

In der Schlinge des Teufels

(The Vault of Horror)
Nach dem Erfolg von „Geschichten aus der Gruft“ war schnell klar, dass es eine Fortsetzung geben sollte. Einmal mehr finden sich in der Rahmenhandlung fünf Personen an einem ungewöhnlichen Ort wieder: Ein Hochhauslift befördert sie ganz nach unten in eine Lounge, wo sie festsitzen – und sich alsbald gegenseitig ihre schlimmsten Alpträume erzählen.