Robert Englund

Nightmare – Mörderische Träume

(A Nightmare on Elm Street)
"Eins, zwei, Freddy kommt vorbei, drei, vier, verriegel deine Tür." Dieser Abzählreim, verbunden mit dem Bild der weißgekleideten, seilchenspringenden Mädchen, ist unterdessen schon genauso etablierter Bestandteil des Kanons der Horrorgeschichte wie natürlich der hier Besungene, Freddy Krueger, mit zernarbtem Gesicht, rot-grün gestreiftem Pullover und Klingenhandschuh.

Nightmare 2 – Die Rache

(A Nightmare on Elm Street Part 2 – Freddy's Revenge)
Eine Folge, die man sich höchstens aus Komplettierungsgründen ansehen sollte. Als Conclusio der vergurkten Story bleibt eigentlich nur der Kampf des Protagonisten mit Freddy als Metapher seiner Ablehnung der eigenen verdrängten Homosexualität hängen.

Nightmare 3 – Freddy Krueger lebt

(A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors)
Im dritten Teil entwickelt sich Freddy weiter vom wortkargen Slasher zum zynischen Sprücheklopfer, eine oft kritisierte Fortschreibung der Figur, die aber durchaus ihre Berechtigung hat, da sich das Publikum an den Anblick der Horrorgestalt längst gewöhnt hatte und man mit der schieren Präsenz kaum hätte punkten können.

Nightmare on Elm Street 4

(A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master)
„Nightmare on Elm Street 4“ ist nun endgültig Pop-Corn-Kino, ein von 80er-Jahre-Rockmucke untermalter, greller Comic-Strip, der sich eigentlich nur von einer Ermordung zur nächsten hangelt. Dies bleibt zwar unterhaltsam, man hätte sich aber doch einen etwas anspruchsvolleren Story-Unterbau gewünscht.

Nightmare 5 – Das Trauma

(A Nightmare on Elm Street 5: The Dream Child)
Insgesamt ist "Nightmare 5" nicht besser, aber auch nicht schlechter als der vorangegangene Teil, was für eine Fortsetzung, die ihren Vorgänger prinzipiell toppen, wenigstens aber frische Ideen einbringen sollte, etwas zu wenig ist.

Freddy’s Finale – Nightmare on Elm Street 6

(Freddy's Dead: The Final Nightmare)
Als hätten sich alle Beteiligten aus dem Phlegma der letzten Sequels nochmals aufgerafft, kommt "Freddy's Finale" mit einem ziemlichen Drive einher, punktet durch lebhafte Kamerafahrten und grandiose Phantasiewelten. Dabei ist die Ausgangsstory mehr als dünn …

Freddy’s New Nightmare

(Wes Craven's New Nightmare)
„Wes Craven's New Nightmare“ – so der Originaltitel, im deutschen Titel geht leider der schöne Doppelsinn verloren – ist nach dem Erstling vielleicht der beste Film der Reihe, auf jeden Fall aber der interessanteste.

Dance of the Dead

(Masters of Horror: Dance of the Dead)
In einer apokalyptischen, von Krieg und Zerstörung gezeichneten Welt der Zukunft lebt Peggy mit ihrer Mutter zusammen, die ein kleines Restaurant führt. Dort tauchen eines Tages die Großstadtpunks Jak und Boxx auf. Peggy lässt sich mit Jak ein und erlebt eine drogengeschwängerte Nacht …