Monster

Der Schrecken vom Amazonas

(Creature from the Black Lagoon)
Was den Film über den Durchschnitt des Genres hebt, sind die meisterhaften Unterwasseraufnahmen: Zu Recht legendär ist die Szene, in der Kay im weißen Badeeinteiler in der Lagune schwimmt und dabei von der Kreatur unter Wasser begleitet wird – ein fast poetisches, anrührendes Wasserballett.

Die Rache des Ungeheuers

(Revenge of the Creature)
Einem Forschungsteam gelingt es, den sagenhaften Kiemenmenschen in seiner Amazonas-Lagune gefangen zu nehmen. Zu weiteren Forschungszwecken wird er nach Florida in ein großes Ozeanarium verbracht, wo er im Rahmen einer Delfinshow zur Jahrmarktattraktion herabgewürdigt wird. In Liebe zur Forscherin Helen Dobson entflammt, bricht der Kiemenmensch jedoch alsbald aus …

Die Folterkammer des Hexenjägers

(The Haunted Palace)
Trotz der aus heutiger Sicht bescheidenen Effekte weiß der Film immer noch eine düstere, klaustrophobische und böse Atmosphäre zu entfalten, die sicher im Sinne Lovecrafts gewesen wäre.

Das Grauen auf Schloss Witley

(Die, Monster, Die!)
Ein B-Movie ganz in der Tradition der Edgar-Allan-Poe-Streifen von Roger Corman, auch wenn hier H.P. Lovecraft die literarische Vorlage liefert. Anfangs die liebevoll übertriebenen Klischees der misstrauischen und ablehnenden Dorfbewohnern mit ihrem "Niemand darf zum Schloss gehen!" …

Das schwarze Reptil

(The Reptile)
Insgesamt kann „Das schwarze Reptil“ jedem empfohlen werden, der klassischen britischen Grusel mit dem „besonderen Flair“ liebt, insbesondere weil hier einmal ein origineller Weg jenseits der ausgetretenen Dracula- und Frankenstein-Pfade gewählt wurde.

Insel des Schreckens

(Island of Terror)
Der Film weiß durchaus auch Atmosphäre aufzubauen, auch wenn er meist am helllichten Tage spielt. Peter Cushing agiert gewohnt souverän, und die wachsende Panik durch die schleichende Bedrohung wird realistisch dargestellt.

Das Geheimnis der Todesinsel

(La Isla de la Muerte)
Die gesamte Konstruktion des Films ist auf einen Blick als das klassische Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip erfassbar, und es dürfen höchstens Wetten abgeschlossen werden, wen es zuerst erwischt, was aber auch keine große Überraschung darstellt, wenn man verinnerlicht hat, dass in Horrorfilmen sexuelle Promiskuität traditionell schnell Strafe nach sich zieht.

Die verschlossene Tür

(The Shuttered Room)
Die Story: Nach vielen Jahren kehrt Susanna Kelton (Carol Lynley), die inzwischen einen smarten und reichen New Yorker Verleger geheiratet hat, zusammen mit diesem an den Ort ihrer Kindheit zurück, ein kleines Fischerdorf auf einer englischen Insel. Hier ist sie in einer alten Mühle herangewachsen, die sie nun geerbt hat und die sich als recht

Der Ghul

(The Ghoul)
Recht gut gelungen ist die dekadente Atmosphäre rund um Party und Autorennen, und auch das Set des einsamen Hauses im Moor weiß prinzipiell zu gefallen. Was den Film ebenfalls aus der Mittelmäßigkeit heraushebt, ist Peter Cushings anrührendes, fast melancholisches Spiel des trauernden Hausherrn.

Die Brut

(The Brood)
»Die Brut« beginnt wie ein normaler Slasher mit psychologischem Hintergrund, entwickelt sich aber mehr und mehr zu einem hoch beklemmenden Horrordrama, das in ein Finale mündet, in dem Cronenberg alle Register seines Körperhorrors zieht – den Anblick der "Geburt" eines weiteren der kleinen Monster brennt sich böse ins visuelle Gedächtnis ein.