Michael Ripper

Feinde aus dem Nichts

(Quatermass 2)
Ging es in „Schock“ noch um die Bedrohung durch ein einzelnes Wesen, ist in "Feinde aus dem Nichts" die Gefahr omnipräsent, wobei man auf das beliebte SF-Thema der schleichenden, unmerklichen Unterwanderung à la "Invasion der Körperfresser" zurückgriff.

Frankensteins Rache

(The Revenge of Frankenstein)
In vielerlei Hinsicht kann diese Fortsetzung mehr überzeugen als der Erstling: Von Terence Fisher einmal wieder mit viel Gespür für Ausstattung und Lokalkolorit makellos inszeniert, ist die Story sehr viel komplexer und anspruchsvoller angelegt.

Die Rache der Pharaonen

(The Mummy)
Summa summarum ist es dann auch diese Spielfreude und das hohe Können der Beteiligten, was den Film auch retrospektiv in Würde gealtert erscheinen lässt – den Trash-Appeal der Hammer'schen Inszenierung vom alten Ägypten nimmt man dann gerne hin.

Dracula und seine Bräute

(The Brides of Dracula)
Erneut wartet Terence Fisher mit äußerst romantisch-gruseligen Bildern auf, die Auferstehung des weiblichen Vampirs ist, schaurig und sexy zugleich, einer der Höhepunkte des Films, und auch die finale Konfrontation in der Mühle ist dynamisch umgesetzt, hier gerät Cushing mehr in Bedrängnis als in allen anderen Folgen.

Die Rache des Pharao

(The Curse of the Mummy's Tomb)
Im direkten Vergleich mit „The Mummy“ von 1959 kann der insgesamt recht leichtfüßige Film, den man wohl eher unter romantisches Abenteuer als unter Horror ansiedeln muss, seine Schwächen nicht verbergen.

Das schwarze Reptil

(The Reptile)
Insgesamt kann „Das schwarze Reptil“ jedem empfohlen werden, der klassischen britischen Grusel mit dem „besonderen Flair“ liebt, insbesondere weil hier einmal ein origineller Weg jenseits der ausgetretenen Dracula- und Frankenstein-Pfade gewählt wurde.

Nächte des Grauens

(The Plague of the Zombies)
Der Film hat seine Längen: Im Stil einer klassischen Detektivgeschichte hangeln sich die Protagonisten mühsam von Indiz zu Indiz, während für den Zuschauer längst klar ist, wo das Böse herkommt, und die Pointe ja schon im englischen Originaltitel „The Plague of the Zombies“ geschrieben steht.

Der Fluch der Mumie

(The Mummy's Shroud)
Ungeachtet der Tatsache, dass das Thema Mumie an Variationsarmut kaum zu überbieten ist, machten sich die Hammer Studios 1967 unverzagt ein drittes Mal ans Werk, das Filmpublikum mit dem bandagierten Wiedergänger das Gruseln zu lehren. Diesmal schickte man als Regisseur John Gilling ins Rennen …

Der Foltergarten des Dr. Diabolo

(Torture Garden)
Drei Schicksalsgöttinnen, die sogenannten Moiren, kennt die griechische Mythologie: Die Erste, Klotho, spinnt den Lebensfaden, die Zweite, Lachesis, bemisst dessen Länge. Und schließlich gibt es noch Atropos, die "Unabwendbare".

Draculas Rückkehr

(Dracula has risen from the Grave)
Christopher Lee soll diesen Film gehasst haben, auf sein Spiel hat sich das zum Glück nicht übertragen: Selten gab er den Grafen so eindrucksvoll und böse wie hier, auch wenn er letztlich nicht oft auftaucht.