Edgar Allan Poe

The Fall of the House of Usher

Der nervlich angeschlagene Roderick Usher lebt mit seiner Schwester Madeline in einem einsamen Herrenhaus, das sich über einen Sumpf erhebt. Als Madeline in eine tiefe Ohnmacht fällt, hält er sie für tot und bestattet sie in der Gruft unter dem Haus. Doch Madeline ist noch am Leben und entsteigt ihrem Sarg …

Die Verfluchten – Der Untergang des Hauses Usher

(House of Usher)
„Die Verfluchten“ hat in den Jahren nichts von seiner Faszination und von seinem Zauber eingebüßt: Es ist eine intensive und spannende Horrorgeschichte um Leidenschaft, Nekrophilie und schicksalhafte Bestimmung.

Das Pendel des Todes

(The Pit and the Pendulum)
Erneut ist es ein auswärtiger Gast, der unheilvollen Vorgängen auf der Spur ist, erneut geht es um die schrecklichen Erinnerungen und Ängste eines hypernervösen Schlossherrn, und auch die Topoi des Familienfluchs und des Lebendig-begraben-Seins erfahren hier eine neue Umsetzung.

Lebendig begraben

(The Premature Burial)
Obgleich die Rolle des depressiven, von Neurosen und Ängsten geplagten Guy Carell sicher auch Vincent Price gut angestanden hätte, weiß Ray Milland mit einem eher zurückhaltenden, ruhigen Spiel voll zu überzeugen.

Schwarze Geschichten – Der grauenvolle Mr. X

(Tales of Terror)
Man muss anerkennen, dass Roger Corman hier völlig unterschiedliche Herangehensweisen jeweils adäquat meistert: atmosphärisch schauerlich im ersten Teil, schwarzhumorig überspitzt in der Mitte und zum Schluss eher in der Art eines psychologischen Kammerspiels.

Der Rabe – Duell der Zauberer

(The Raven)
Bereits in "Tales of Terror" hatte Roger Corman bewiesen, dass er durchaus auch ein feines Gespür für komödiantische Stoffe hat, und bei näherem Hinsehen findet sich in allen "Edgar Allan Poe"-Verfilmungen (aufgrund der eher losen Adaptionen sind die Anführungszeichen an dieser Stelle durchaus berechtigt) immer wieder das eine oder andere ironische Augenzwinkern.

Satanas – Das Schloss der blutigen Bestie

(The Masque of the Red Death)
Sowohl Vincent Price in der Hauptrolle als auch Jane Asher als unerschrockenes Bauernmädchen und Hazel Court als dämonische Geliebte spielen die jeweiligen Charaktere glaubhaft und überzeugend.

Das Grab der Lygeia

(The Tomb of Ligeia)
Sicher ist dies die lyrischste aller Poe-Verfilmungen, der Film verströmt im Wechselspiel der hellen Abtei-Außenaufnahmen und der dunkel-mystischen Innenaufnahmen im Schloss eine allegorische Kraft, in der die beiden Pole stellvertretend für die helle Seite des Lebens und das dunkle Reich des Todes stehen.

Im Todesgriff der roten Maske

(The Oblong Box)
Quasi als Nachklapp zur Corman-Poe-Reihe 1960–1965 entstand 1969 unter der Regie von Gordon Hessler der Horrorfilm "The Oblong Box", der es schafft, mit der Poe'schen Vorlage praktisch gar nichts zu tun zu haben und auch eher als Rachedrama anzusehen ist – insofern ist hier der reißerische deutsche Titel ausnahmsweise passender.

Two Evil Eyes

(Due Occhi Diabolici)
Edgar Allan Poe hat die Filmschaffenden schon immer in besonderer Weise inspiriert - und in diesem Falle direkt ein Gipfeltreffen zwischen Zombiefürst George A. Romero und Giallo-Gott Dario Argento bewirkt.