Dario Argento

Rosso – Die Farbe des Todes (Deep Red)

(Profondo Rosso)
Dario Argento hat mit "Profondo Rosso" erstmals seinen Stil vollends gefunden, es ist ein meisterhaft gefilmter Film, die Kamera ist unentwegt in Bewegung, zoomt auf Details im Mikrokosmos, um dann wieder in eine unpersönliche Totale zu gehen.

Suspiria

Die kunstvolle und sorgfältige Inszenierung und Ausleuchtung der Räume der Ballettschule sind schon allein ein Grund, den Film anzusehen, doch Höhepunkte sind zweifelsohne die Inszenierungen der Morde, die dem Film in Deutschland natürlich auch prompt den Vorwurf der Gewaltverherrlichung eingebracht haben.

Feuertanz – Horror Infernal

(Inferno)
Wie schon in "Suspiria" setzt Dario Argento bei "Inferno" ganz auf die Kraft seiner suggestiven Bilder und Farben, die, mal in Rot, mal in Blau, für eine unwirkliche, alptraumhafte Atmosphäre sorgen.

Tenebrae – Der kalte Hauch des Todes

(Tenebre)
Hell gekleidete Menschen in hell ausgeleuchteten, luxuriösen Räumlichkeiten – "Tenebre" scheint in seiner gleißenden Optik fast in einer Parallelwelt zu spielen.

Demons 3 – The Church

(La Chiesa)
Ein wirklich beeindruckender Film mit toller Atmosphäre, der Horror- und Splatterelemente mit einer mystischen Aura umweht, grandios unterstützt durch den fremdartigen Score der italienischen Band Goblin, und der hin und wieder auch absurde Komik durchblitzen lässt.

Two Evil Eyes

(Due Occhi Diabolici)
Edgar Allan Poe hat die Filmschaffenden schon immer in besonderer Weise inspiriert - und in diesem Falle direkt ein Gipfeltreffen zwischen Zombiefürst George A. Romero und Giallo-Gott Dario Argento bewirkt.

Jenifer

(Masters of Horror: Jenifer)
Verlangt man nicht zu viel Tiefsinnigkeit – das "philosophische" Potenzial der Geschichte wird bei weitem nicht ausgelotet –, macht diese im besten Sinne des Wortes als weird zu bezeichnende Episode großen Spaß. Wer allerdings auf einen speziellen "Argento-Style" hofft, wird enttäuscht sein …