Die Braut des Satans

(To the Devil a Daughter)
Aufseiten der Schauspieler ist einmal mehr Christopher Lee herauszuheben, der den Pater Michael grimmig und böse wie schon in "Dracula – Nächte des Entsetzens" als wahrhaft perfide Persönlichkeit anlegt, als jemanden, der sich endgültig von der hellen Seite des Lebens verabschiedet hat und in seinem fanatischen Wahn nicht zu stoppen ist.

Die Braut des Teufels

(The Devil Rides Out)
Es ließe sich darüber streiten, inwieweit "The Devil Rides Out" überhaupt dem Horrorfilmgenre zuzurechnen ist, eher hat man es mit einem packenden Mystery-Thriller mit übernatürlichen Ingredienzien zu tun. Fest steht, dass das Ergebnis ungemein spannend und unterhaltend ist.

Der Rattengott

(Izbavitelj)
"Der Rattengott" stellt einen eindrucksvollen, inspirierten, sehr eigenständigen und absolut sehenswerten Beitrag des damaligen Ostblockstaates Jugoslawien zum Horrorfilmgenre dar.

Cigarette Burns

(Masters of Horror: Cigarette Burns)
John Carpenters Beitrag zur ersten Staffel der "Masters of Horror"-Anthologie ist ein eklektizistisches Vexierspiel aus bekannten Motiven: Die Rahmengeschichte kennt man aus Carpenters eigenem "Die Mächte des Wahnsinns" (1994), bloß dass es dort ein Buch und hier ein Film ist, von dem das Böse ausgeht. Hinzu kommen Motive aus Filmen rund um den "Snuff"-Mythos …

Der Dämon mit den blutigen Händen

(Blood of the Vampire)
Der junge Arzt Dr. John Pierre wird zu Unrecht verurteilt und landet in einem Gefängnis für geisteskranke Straftäter, eine abseits in den Karpaten gelegene, von Bluthunden bewachte Festung. Hier wird er der persönliche Assistent des Gefängnisleiters Dr. Callistratus und erforscht mit ihm gemeinsam neue Verfahren der Bluttransfusion.

The Black Cat

(Masters of Horror: The Black Cat)
Um die Historizität der Geschichte zu betonen, arbeitete Gordon mit zurückgenommenen Sepiafarben, was den Bildern eine ebenso elegante wie eindringliche Optik verleiht. Dies umso mehr, als dass das Rot des Blutes aus diesem verhaltenen Farbkanon herausgenommen wurde und dem Betrachter in greller Brillanz entgegenleuchtet.

Dracula und seine Opfer

(Blood of Dracula's Castle)
Es ist wirklich erstaunlich, was Al Adamson, berühmt-berüchtigter Trashfilmer, alles in diesen quietschvergnügten Streifen hineinpackt. Alleine das Finale, als den letzten der Bösewichter, den retardierten Mango, sein verdientes Schicksal ereilt, ist das Ansehen des ganzen Films wert.

Die Mühle der versteinerten Frauen

(Il Mulino delle Donne di Pietra)
Die französisch-italienische Koproduktion "Die Mühle der versteinerten Frauen" gilt zu Recht als absoluter Geheimtipp für Freunde des gepflegten Gothic Horror. Giorgio Ferroni, der ansonsten eher durch einschlägige Sandalenfilme und Western von sich reden machte, gelang mit seinem einzigen Horrorfilm ein Coup d'Éclat …

Lisa und der Teufel

(Lisa e il diavolo)
Ein Gesamtkunstwerk an Kameraeinstellungen, Farben und düsterer Atmosphäre, ein verwirrendes Vexierspiel um Liebe, Eifersucht, Obsession und Tod mit einer komplexen Handlung, bei der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen dem Diesseits und dem Jenseits zunehmend verschwimmen.

Frankensteins Ungeheuer

(The Evil of Frankenstein)
Insgesamt ist die Story gelungen und stimmig, bietet aber auch wenige Überraschungen. Auch wenn das Zusammenspiel von Cushing mit dem Theaterschauspieler Peter Woodthorpe durchaus zur Freude gereicht, hätte man sich doch auch eine weibliche Hauptrolle gewünscht.