Frankensteins Fluch

(The Curse of Frankenstein)
Der erste Frankenstein-Film ist aufgrund seiner wenig komplexen, allzu geradlinigen und vorhersehbaren Handlung sicher nicht der beste der Reihe, erfreut aber mit phantasie- und liebevoller Ausstattung und glänzend aufspielenden Darstellern.

Re-Animator

Zu keiner Sekunde kann "Re-Animator" die Schwächen eines Erstlingswerks und sein geringes Budget verleugnen, dennoch wirkt die Produktion, bei der von den Hauptdarstellern abgesehen fast nur Schauspiellaien mitgewirkt haben, überraschend professionell.

Tanz der Teufel

(The Evil Dead)
Wenn der Film zum Schluss hin ins Cartoonhafte kippt, an Tempo nochmals zulegt und praktisch eine Nummernrevue von blutigen Effekten, eine Tour de Force des Splatter und Gore inszeniert, ist der Zuschauer längst gebannt vom Geschehen und hin- und hergerissen zwischen Beklemmung und befreitem Auflachen.

Dagon

»Dagon» ist ein Horrormärchen, das einen mit – ganz im Lovecraft'schen Sinne – düsterer und irgendwie kranker Atmosphäre in seinen Bann zieht und gekonnt grimmige Ernsthaftigkeit mit Trash-Einsprengseln verbindet.

Das Pendel des Todes

(The Pit and the Pendulum)
Erneut ist es ein auswärtiger Gast, der unheilvollen Vorgängen auf der Spur ist, erneut geht es um die schrecklichen Erinnerungen und Ängste eines hypernervösen Schlossherrn, und auch die Topoi des Familienfluchs und des Lebendig-begraben-Seins erfahren hier eine neue Umsetzung.

Frankensteins Rache

(The Revenge of Frankenstein)
In vielerlei Hinsicht kann diese Fortsetzung mehr überzeugen als der Erstling: Von Terence Fisher einmal wieder mit viel Gespür für Ausstattung und Lokalkolorit makellos inszeniert, ist die Story sehr viel komplexer und anspruchsvoller angelegt.

Bride of Re-Animator

Man kommt nicht umhin, bewundernd zu honorieren, wie viel Phantasie ins schlussendlich zum Leben erwachende Bestiarium der "misslungenen" Experimente gelegt wurde; Figuren, die geradewegs einem Gemälde von Hieronymus Bosch entsprungen zu sein scheinen.

Dracula

(Horror of Dracula)
Der Film hat Tempo und Drive und ist mit seinen viktorianischen Kulissen und Kostümen und satten Technicolorfarben bis ins Kleinste wunderschön durchgestylt. Für viele Fans immer noch die beste Dracula-Verfilmung aller Zeiten.

Das deutsche Kettensägenmassaker

"Das deutsche Kettensägenmassaker – die erste Stunde der Wiedervereinigung": Schlingensiefs blutige Abrechnung mit dem 3. Oktober 1990, die er mit seinem altbewährten Schauspielerstamm Brigitte Kausch, Alfred Edel, Volker Spengler, Karina Fallenstein, Susanne Bredehöft u.v.a. auf dem alten Thyssen-Industriegelände in Mülheim abgedreht hat, verbindet die Thematik der deutschen Wiedervereinigung mit der Trashkultur von Splatterfilmen.