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Musik


27. Juni 2007

Lou Reeds "Berlin" in der Philipshalle

Lou_Reed01.jpgEr hat es wirklich getan. Lou Reed spielte in der Philipshalle, in die trotz ausführlicher Vorberichterstattung nur knapp 1.000 Zuschauer fanden, sein Album "Berlin" Stück für Stück in der Originalreihenfolge nach – ein Konzept, dass bereits The Cure mit ihrer Trilogy-Tour erfolgreich erprobt hatten. Und: Es war schlichtweg erstaunlich, wie die alten Songs in neuen Arrangements förmlich neu aufblühten.

Schon das Entree zeugte von Stilsicherheit: Über den Hintergrund der noch leeren Bühne fluteten Aufnahmen von Wellen und strömendem Wasser, kongenial dazu ausgewählt das 18-minütige "Like a Possum" von der "Ecstasy"-CD, das brachiale Rückkopplungsberge auftürmte. Dann posiert sich die imposante Besetzung; links der 12-köpfige New London Children's Choir, ein Kontrabassist und, auf einem Barhocker, die wundervolle Sängerin Sharon Jones, auf der rechten Seite die Streicher- und Bläserfraktion. Und mittig: die klassische Rock-'n'-Roll-Besetzung, Steve Hunter an der Gitarre, der bereits das Originalalbum mit einspielte, Fernando Saunders als Bassist und Co-Sänger, Keyboard und Drums, und natürlich the Master himself, schlicht in Jeans und T-Shirt gekleidet und mit roter Gitarre.

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Posted by Julian von Heyl at 15:49 | Permalink | Kommentare (0) | Verweise (2)

13. Juni 2007

Lou Reed: Livetour "Berlin"

lou_reed_berlin.jpgMen of good fortune, often cause empires to fall / While men of poor beginnings, often can't do anything at all / The rich son waits for his father to die / The poor just drink and cry
(Lou Reed, "Men of good fortune")

1973 war ein aufregendes Jahr für die Popmusik, geprägt von Paradiesvögeln und Glamrock: Roxy Music brachten mit "For Your Pleasure" und "Stranded" gleich zwei Hitalben auf den Markt, David Bowie reüssierte als Ziggy Stardust, und Alice Cooper, Gary Glitter, T-Rex oder Slade ließen es ordentlich krachen. Und Lou Reed? Seine Band The Velvet Underground war, schon bevor Andy Warhol sie unter seine Fittiche nahm, wegweisend und gilt bis heute vielen Garagen- und Independentbands als Inspiration. In den 70ern machte Reed solo als "Rock'n'Roll Animal" Furore, verschreckte sein Publikum mit öffentlich gesetzten Heroinschüssen, bizarren S/M-Kostümen und einem lärmenden Sound, gewürzt mit Elementen des Glamrocks.

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Posted by Julian von Heyl at 15:11 | Permalink | Kommentare (0) | Verweise (2)

2. August 2006

Zero 7: The Garden

Zero 7: The GardenNur die Harten kommen in den Garten. Henry Binns und Sam Hardaker, beide studierte Klangtechniker und Kern von Zero 7, legen mit "The Garden" nach "Simple Things" (2001) und "When it falls" (2004) ihr drittes Album vor und untermauern einmal mehr ihren Ruf, ein geniales britisches Pendant zu den französischen Airneues Fenster zu sein. Wobei die Bandgeschichte lange zurückreicht: Ihren Anfang hat sie in den späten 80er Jahren, als Henry und Sam beide in den legendären RAK Studios von Mickie Most in London als Produzenten arbeiten.

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Posted by Julian von Heyl at 21:43 | Permalink | Kommentare (0)

24. Juni 2005

TISM und die Klingeltonfalle

Hase, niedlich"Everyone Else Has Had More Sex Than Me." Gerade jetzt bei den hochsommerlichen Temperaturen, wenn die Hormone verrückt spielen, ist dieser Gedanke sicher vielen nicht fremd. Grund genug für die australische Band TISMneues Fenster (= "This Is Serious Mom"), die bereits seit über 20 Jahren mit anarchischem Pop erfreut und nach dem Vorbild der Residents ihre Identität stets hinter Masken versteckt, diese Erkenntnis in einen fröhlichen, unkomplizierten Popsong zu gießen. Flugs wird zwecks Visualisierung eine TISM Short Film Competition ins Leben gerufen, welche beschließt, dass sich eine solche Botschaft doch am subversivsten von einem kleinen, unschuldigen Hasen verbreiten ließe. Das Videoneues Fenster macht die Runde durchs Internet, und damit fangen auch die Missverständnisse an.

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Posted by Julian von Heyl at 08:30 | Permalink | Kommentare (1)

14. März 2005

Moby: Hotel

Moby: HotelDas Hotel bietet sich natürlich gerade bei über den Globus tourenden Popstars an als Metapher für Orte, die Fremdheit und Vertrautheit in einem bedeuten. Gleichzeitig kann der Titel im Gegensatz zu den redundanten Lines "Play" und "18" programmatisch gelesen werden: Wie das Hotel die unterschiedlichsten Bewohner unter einem Dach beherbergt, fasst Moby in "Hotel" die unterschiedlichsten Stile zusammen, verschmilzt sie, oder lässt sie einfach nur nebeneinander stehen.

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6. Februar 2004

Lawrence: The Absence of Blight

Lawrence: The Absence of BlightAngesichts so vieler entgegengesetzter Schulen, überlebter Stile und sich widersprechender Schreibweisen gibt es keine humane Musik, die dem Verzweifelten Vertrauen einflößen könnte. Da greifen die Stimmen der unendlichen Natur ein.
(Olivier Eugène Prosper Charles Messiaen)

Lawrence liebt nach eigenem Bekunden die filmischen Werke von Claude Sautet, Musik von Olivier Messiaen und Bücher von Flann O'Brian. Und in die nebeligen, kargen und gleichzeitig warmherzigen Welten des irischen Schriftstellers fühlt man sich auch ein wenig versetzt bei Lawrence' zweitem Album "The Absence of Blight".

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9. Dezember 2003

Metro

MetroUnd wieder ein Album aus der Reihe "Kultalben der 70er". Wobei hier mit Kultalben nicht die Massenware von einst gemeint ist, die einem heute unter diesem Etikett allerorten angedreht wird, sondern rare Pretiosen, die schon damals nicht die verdiente Aufmerksamkeit bekamen. Metro ist ein typisches Beispiel dafür. Zwei auf Regie-Stühlen sitzende Dandys setzten sich mit diesem frankophilen Band- und Albumnamen 1976 zwischen alle Stühle, kontinentale Eleganz in einer androgynen Zeit, und produzierten ein Album, welches zeitlos und bestechend schön wie ein Monolith aus der Popgeschichte hervorragt.

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30. November 2003

Brian Eno: Before and after Science

Brian Eno: Before and after ScienceDie Frage nach dem besten Album verbietet sich bei Brian Eno schon durch die Vielseitigkeit seines Schaffens, das von den schrägen Glamrock-Experimenten seiner Zeit als Mitglied von Roxy Music über ziselierte Pop-Miniaturen in "Another Green World" bis hin zu seiner wegweisenden Ambientmusik alle zeitgenössischen Spielarten von Pop und E-Musik abdeckt.

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29. November 2003

The Fall: The Frenz Experiment

The Fall: The Frenz ExperimentDie unerträgliche Endlosigkeit des Gitarrenriffs: diejenigen, die The Fallneues Fenster nur von den enthaltenen "Hits" wie "Victoria" oder "Hit The North" kennen, werden von dieser CD mit Sicherheit enttäuscht sein. Marc E. Smith lässt konsequent die alte Sperrigkeit wieder aufleben, die Alben wie "Perverted By Language" auszeichnete, und nagelt die ohnehin schon wie herrische Tagesbefehle auf den Hörer einstürmenden Songs mit einem Sprechgesang zu, der selten bellender und bissiger war.

Deutlich hörbar und angenehm auffallend ist die Abwesenheit von Produzent John Leckie, der den vorigen Fall-Alben das aufzwang, was er wohl unter dem "typischen Fall-Sound" verstand; hier hingegen scheint überhaupt nur wenig produziert worden zu sein, vieles wirkt skizzenhaft, wie gerade mal im Wohnzimmer heruntergespielt. Vor allem Bass und Schlagzeug sind es, die mit ihrem wilden Stakkato-Tanz alles andere gegen die Wand drücken: rau und mächtig kommt diese Musik einher, statisch wie in Fels gehauen und gleichzeitig aufwühlend, wobei die Stakkati der Band wie stets als präzise Stichwortgeber für Smiths manische Monologe funktionieren. Die pure Energie. Das vielleicht beste Album der gegen alles und jeden idiosynkratischen Kultband aus Manchester.

The Fall: The Frenz Experiment
CD, 1988, Beggars Banquet / SPV

"The Fall: The Frenz Experiment" bei eBay

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28. November 2003

The Fall: Middle Class Revolt

The Fall: Middle Class RevoltDie Endlosigkeit des Riffs: Bei "Middle Class Revolt" handelt es sich um das 18. Album von The Fallneues Fenster, und es ist innerhalb des Fall-Œuvres vielleicht das dichteste, kompakteste und überzeugendste Werk. Der zynische Outcast Marc E. Smith (man stelle sich eine Mittelklassenrevolte vor: Ha ha) fühlt sich inmitten seiner fallesken Gitarren hörbar zu Hause, die ihre rekursiven Monotonismen nur durch lustige Pfeif- und Schrillgeräusche auflockern lassen, welche an den bewusst naiven Synthesizer-Einsatz von Bands wie Pere Ubu erinnern.

Insgesamt ist das Werk in einer Art und Weise gut produziert, als hätte man sich viel Mühe gegeben, die Anwesenheit eines Produzenten zu verschleiern (tatsächlich hat die Band gleich drei bemüht). The Fall bestätigen mit "Middle Class Revolt" explizit ihren absoluten Ausnahme-Status innerhalb des Popgeschehens, "immer anders, immer gleich", wie John Peel zu sagen pflegte, und immer aufregend und zeitlos gültig.

The Fall: Middle Class Revolt
CD, 1994, Permanent Records / Intercord

"The Fall: Middle Class Revolt" bei eBay

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21. November 2003

Talking Heads: Naked

Talking Heads: NakedIn Paris aufgenommen, präsentiert sich das letzte reguläre Studio-Album der Talking Heads "Naked" als Konzept-Album mit einer funkig-treibenden und einer ruhigeren Seite. Die Funk-Stücke erreichen zwar trotz oder gerade wegen der Riesenbesetzung von 12-15 Musikern pro Stück nie die Intensität des acht Jahre zuvor entstandenen, wegweisenden Albums "Remain In Light", ergeben aber einen spannungsgeladenen Background für David Byrnes charakteristischen Gesang.

Wie bei "Remain in Light" unterscheidet sich die zweite (LP-)Seite konzeptionell erheblich: Die Stücke wirken geschlossener und prägnanter. Ob das abrechnende "The Facts Of Life" ("We are programmed happy little children") oder die Einwandererballade "Mommy Daddy You And I", hier gibt es wieder Songstrukturen mit Schwung, Biss und lakonisch-zynischen Texten. B-Seiten-typisch finden sich hier auch düster-elegische Kompositionen, in denen die fröhliche Weltmusik von Seite A majestätisch zu Grabe getragen wird.

Talking Heads: Naked
CD, 1988, EMI

"Talking Heads: Naked" bei eBay

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19. November 2003

Devo: Total Devo

Devo: Total Devo"15 digital cartoons from the de-evolution band": Kann so etwas retrospektiv besehen noch zeitgemäß sein? Es kann: auf eine sehr merkwürdige, konsequent alle popmusikalischen Neuerungen der letzten 15 Jahre missverstehende und leugnende Art kann es das. In Kalifornien gehen die Uhren sowieso anders. "Total Devo" ist genial pompöse, schrill überzogene Aufgeblasenheit: Wir stehen vor dieser Musik ähnlich peinlich fasziniert wie vor einer Frau, die sich zu stark geschminkt hat. Man höre sich nur die vollkommen bescheuerte Cover-Version von Presleys "Don't Be Cruel" an, oder das komplett überdreht hysterische "Agitated".

Devo legen hier einen durch völlige Überproduktion zum Monster mutierten 82er New-Wave vor und wiederholen damit von der Vorgehensweise das, was The Clash 1985 mit "Cut The Crap" gemacht haben: die eigenen Verdienste durch die Technik-Mangel drehen. Im Gegensatz zu letzteren aber mit bedeutend mehr Humor. So langt es gerade noch zum positiven Resümee, denn natürlich kommt dieses Werk noch nicht einmal in die Nähe der Genialität des von Brian Eno produzierten Erstlings "Are We Not Men? We Are Devo" (1978), bietet aber einen angemessenen, in diesem Fall reichlich eklektizistisch ausgefallenen, stets aber durchaus ausgeklügelten Klangteppich für Sänger Mark Mothersbaugh, der sich wie stets atemlos hechelnd durch die hier eher schlichten Kompositionen jammert, heult und schreit.

Devo: Total Devo
CD, 1991, Play It Again Sam / SPV

"Devo: Total Devo" bei eBay

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18. November 2003

The Young Gods Play Kurt Weill

The Young Gods Play Kurt Weill"Es gibt nur gute Musik oder schlechte Musik", hat Kurt Weill einmal zu einem Interviewer gesagt. Allerdings war damals das Sampling noch nicht erfunden, jenes technische Verfahren, welches es erlaubt, aus guter Musik schlechte zu machen und aus schlechter gute. The Young Gods aus der Schweiz simulieren sampelnd eine Heavy-Metal-Band, obgleich das eingesetzte Verfahren, satten Gitarren-Breitseiten-Akkorden elektronisch den Nachhall zu cutten, vermutlich jedem Heavy-Metaller das Blut in den Adern gefrieren lassen würde. Aber The Young Gods haben ohnehin andere Zielgruppen (welche eigentlich?) und covern hier unbekümmert Brecht/Weill-Songs, Klassiker wie "Mackie Messer", "September Song", "Seeräuber-Jenny" und natürlich den "Alabama Song".

Kennen wir, das haben doch auch schon The Doors gemacht, ebenso wie David Bowie, Lou Reed und Bing Crosby, könnte man jetzt maulen. Doch wer erst einmal hört, wie The Young Gods den zähnebewehrten Haifisch in einer atonalen Krachorgie abfeiern oder uns mit dem schrägsten, kaputtesten Orgelsound den Weg zur nächsten Whisky-Bar zeigen, der wird den Epigonenvorwurf schnell zurücknehmen und sich einlassen auf eine durchweg spannende Weill-Interpretation, die als lexikalischer Eintrag für den Begriff Cross-over fungieren könnte. Weill hätte diese mit knapp 33 Minuten leider etwas kurz ausgefallene Auslegung seines Werks mit Sicherheit gefallen.

The Young Gods Play Kurt Weill
CD, 1991, Play It Again Sam / SPV

"The Young Gods Play Kurt Weill" bei eBay

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17. November 2003

Wire: The Drill

Wire: The DrillIn der Enzyklopädie der ganz wichtigen Punkbands gebührt Wire ein ganz besonderer Platz. Und tatsächlich war 1976 Punk die einzige Möglichkeit für Colin Newman (Gesang) und Graham Lewis (Bass), Musik zu machen, hatten sie doch so gut wie keine musikalische Erfahrung. Ihr erstes Album "Pink Flag" von 1977 zählt zu den interessantesten und wegweisendsten Platten der frühen Punk-Ära. Die Kürze der Songs (auf 40 Minuten brachten Wire 21 Stücke unter) verliehen dem Album einen fragmentarischen, experimentellen Charakter. Die Erklärung der Band indes war lakonisch: "When the text ran out, it stopped." Wire waren schnell, laut, aggressiv, minimalistisch.

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Posted by Julian von Heyl at 19:42 | Permalink | Kommentare (0)

16. November 2003

Jello Biafra & Mojo Nixon: Prairie Home Invasion

Jello Biafra & Mojo Nixon: Prairie Home InvasionDer Ex-Dead-Kennedys-Sänger auf den Spuren von Johnny Cash? Nun, ganz so schlimm ist es nicht, aber die Kooperation von Jello Biafra mit der Country-Legende Mojo Nixon plus zugehöriger Begleitband ist streckenweise schon harter Tobak, so innig fällt die Umarmung mit Lagerfeuer- und Fernfahrer-Soundtrack hier oft aus. Aber für Fans des Genres eröffnet sich ein spannender Ausflug in alle Schattierungen von new, bad, gospel und was nicht sonst noch für Country, wobei der drängende Pathos von Biafras kehligem Gesang, wie wir ihn davor noch aus den Sequenzer-Kakophonien von LARD in Erinnerung haben, sich wunderbar einfügt, manchen Stücken den Drive alter Gun-Club-Balladesken gibt.

Hin und wieder, wie etwa in der Single-Auskopplung "Will The Fetus Be Aborted" oder in "Plastic Jesus", schwingt sich der ganze Verein zu jener übermütigen Pogues-Fröhlichkeit auf, die je nach Betrachtungsweise schnell zu ermüden oder zu voreiligem Whisky-Konsum anzuregen weiß. Also nicht gerade die entscheidende Invasion aus Texas, eher Jello Biafras that years favour.

Jello Biafra & Mojo Nixon: Prairie Home Invasion
CD, 1994, Alternative Tentacles / EFA

"Jello Biafra & Mojo Nixon: Prairie Home Invasion" bei eBay

Posted by Julian von Heyl at 19:33 | Permalink | Kommentare (0)


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