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<title>Echolog</title>
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<copyright>Copyright (c) 2009, Anke</copyright>
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<title>Venus und Adonis</title>
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<summary type="text/plain">Zehn Monate waren bereits vergangen, seit Venus die schöne Myrrha in einen Baum verwandelt hatte. Voller Verzweiflung hatte sich die Tochter des Cinyras an die ...</summary>
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<name>Anke</name>
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<email>info@sehenswert-koeln.de</email>
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<dc:subject>Liebesgeschichten</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Antonio Canova, Venus und Adonis (Detail), 1794, Villa La Grange, Genf" alt="venus_und_adonis01.jpg" src="http://www.echolog.de/img/venus_und_adonis01.jpg" width="200" height="239" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" />Zehn Monate waren bereits vergangen, seit Venus die schöne Myrrha in einen Baum verwandelt hatte. Voller Verzweiflung hatte sich die Tochter des Cinyras an die Göttin gewandt und gejammert, weder den Lebenden noch den Toten zugehören zu wollen. Venus, die Göttin der Schönheit, erhörte ihr Flehen. Ihr Herz wurde vom Leid der Myrrha ber&uuml;hrt und sie konnte sich nicht taub stellen. Hatte sie doch auch einen großen Anteil am Schicksal der Unglücklichen!!</p>

<p>Was war passiert? Wie so oft war es um die Eitelkeiten zwischen Sterblichen und Göttern gegangen: Königin Chenchreis hatte die Anmaßung besessen, die Göttin der Schönheit herauszufordern. Die Haare ihrer Töchter seien schöner als die der Venus. Wie hatte die Göttin bei solch einer Provokation ruhig bleiben können? Voller Zorn bebend hatte sie damals gerufen: "Chenchreis, verflucht seist du und deine Brut. Sollen deine Töchter in der Fremde verheiratet sein und in der Verbannung sterben. Die Jüngste aber, Myrrha, will ich besonders strafen. Du wirst schon sehen, was du von deiner Eitelkeit hast!!"<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Bebend vor Zorn hatte sie die unschuldige Myrrha verzaubert, auf dass sie in unstillbarer Liebe zu ihrem Vater, dem König Cinyras, entbrennen sollte. Nachdem diese in geistiger Verwirrung das Nachtlager ihres Vaters aufgesucht und den Beischlaf mit ihm erschlichen hatte, wollte der König seine junge Geliebte sehen. Wer war dieses schöne Wesen, das ihm die Nacht so angenehm versüßt hatte? "He, Diener, bringt mir Licht! Komm, meine Schöne, bleib bei mir! Na, was hast du denn, warum windest du dich so in meinem Arm? Diener, wo bleibt denn das Licht!!" Myrrha versuchte verzweifelt, sich loszureißen, doch der harte Griff des Königs war stärker. Nun kam endlich der Diener mit der ersehnten Fackel und der König hielt sie über das Nachtlager, damit er das Antlitz der Schönen sehen konnte. Ganz sanft erhellte der Schein des Feuers die goldenen Haare und fiel flackernd auf das Gesicht. "Neeeeein! Was um aller Götter willen ist hier geschehen!!! Das darf nicht sein! Was ... Verflucht seist du ... Wie konntest du ... wo willst du hin ... warte – bleib stehen – Myrrha!!! Ich werde dich töten!"</p>

<p>Voller Entsetzen sah der König sein eigen Fleisch und Blut in seinem Bett liegen und musste erkennen, dass seine Jüngste die Geliebte gewesen war. Er riss sein Schwert aus der Scheide. Wie gut, dass er das er immer neben seinem Bett liegen hatte! Rasend vor Zorn rannte er der Flüchtenden nach. Hinaus in die Heide. Immer näher kam er ihr und schon holte er zum finalen Schlag aus!</p>

<p>"Ihr Götter! Helft! Venus – ich flehe Euch an! Im Namen der Liebe, habt Erbarmen! Ich kann nicht mehr unter den Lebenden weilen! Zu den Toten darf ich auch nicht ziehen! Ich bin unwürdig! Erhört mein Flehen, nehmt mich aus dieser Welt!" Und als der König nur noch eine Haaresbreite davon entfernt war, mit dem scharfen Schwert seiner jüngsten Tochter das Lebenslicht auszulöschen, tat Venus ihren Zauber und verwandelte die verzweifelt Myrrha in einen immergrünen Busch. Vorbei der Spuk! Noch im Schwung hielt der König inne und ließ langsam sein Schwert sinken. Er verstand, dass er soeben Teil eines göttlichen Plans geworden war, und zog sich in seinen Palast zurück, wo er voller Trauer die Rückkehr seiner Frau Chenchreis erwartete.</p>

<p><img title="La naissance d'Adonis. Gravure de Picart et al. pour les Métamorphoses d'Ovide, livre X" alt="venus_und_adonis02.jpg" src="http://www.echolog.de/img/venus_und_adonis02.jpg" width="460" height="320" border="0" /><br />
<small>La naissance d'Adonis. Gravure de Picart et al. pour les Métamorphoses d'Ovide, livre X</small></p>

<p>Wie schon gesagt – das alles war zehn Monate her! Heiße Tränen aus wohlriechendem Harz waren in den vergangenen Monaten aus dem Myrrhenbusch geflossen, und nun hatte ein umherstreifender Eber auch noch mit seinen Hauern einen tiefen Spalt in den Stamm gerissen. Als Venus an einem herrlichen Sommermorgen an der Stelle vorbeiwandelte, wo sie vor einigen Monaten die Myrrha in einen Strauch verwandelt hatte, vernahm sie ein Wimmern aus der Richtung des Bäumchens. Sie trat näher und traute ihren Augen kaum! "Beim Zeus und bei meiner Schönheit! Was ist das denn? Ein Babyärmchen winkt mir aus dem Holz entgegen! Das ist ja ... komm her, mein Kleiner! Wer bist du denn? Oh, welch eine Schönheit! Nie sah ich ein lieblicheres Knäblein. So perfekt gebildet, so leuchtend, so weich! Es ist ein Wunder, was ich hier in den Händen halte!" Sanft zog die Göttin den neugeborenen Jungen aus dem Spalt des Myrrhenbusches. Er war wirklich perfekt. Der schönste und edelste Junge weit und breit. Eifersüchtig verbarg die Göttin das Geschöpf in den tiefen Falten ihrer Palla. "Ich werde dich Adonis nennen! Aber was fange ich nur mit dir an? Wie vermeide ich die neidischen Blicke der anderen? Wie kann ich dich nur für mich bewahren?" Indem sie hin und her überlegte, bettete sie den Knaben, der indes eingeschlafen war, in ein kostbares Kistchen. "Ah, ich habe eine Idee, die mir sehr schlau erscheint. Bringe ich das Kind zu meiner Gevatterin, der Göttin Persephone, so wird kein Lebender die Schönheit des Knaben je bemerken. So kann er – verborgen in der Unterwelt – zu einem starken Manne heranreifen."</p>

<p><img title="William-Adolphe Bouguereau (1825-1905): Nymphen und Satyr (1873)" alt="venus_und_adonis03.jpg" src="http://www.echolog.de/img/venus_und_adonis03.jpg" width="200" height="286" style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Von weit her wehten glockenhelles Gelächter und brummende Laute heran. Venus wandte ihren Kopf. Nanu, was war das denn jetzt schon wieder? Sie ging ein paar Schritte in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war, und teilte ein paar Büsche. Auf einer Lichtung bot sich ihr ein sonderbares Schauspiel. Um einen zotteligen Satyrn herum sprang eine Schar nackter Nymphen, die sich nicht schämten, mit ihren offensichtlichen Reizen den sichtlich verwirrten Satyr zu erregen. "Asopis, Korkyra, Eudora, Aganippe – was tut ihr da?" Venus legte all ihre Autorität als Gottheit in diesen Ruf und die Nymphen erstarrten bei ihrem Anblick. "Herrin, verzeiht! Es war nur ein Spiel. Er liebt es – nicht wahr, mein Lieber?" Eudora strich dem Satyrn über das struppige Haupthaar und dieser gab wieder einen dieser Grunzlaute von sich.<br />
"Nicht böse sein, göttliche Venus! Du weißt doch, wie gerne wir tanzen."<br />
"Ja, und es ist doch auch nichts Böses dabei."<br />
"Oh, Herrin, was tragt Ihr da Liebliches bei Euch. Welch ein kostbares Kästlein. Was ist drinnen verborgen?"<br />
"Zeigt es uns!"<br />
"Wir möchten daran teilhaben!"<br />
"Bitte, wir sind sooo neugierig!"<br />
"Herrin, macht schon auf!"<br />
So schnatterten die Nymphen durcheinander, und da der Satyr sich schon in den Wald davongetrollt hatte, konnte Venus ihren Besitzerstolz nicht länger verbergen und sie hieß die aufgeregt durcheinanderschnatternden Nymphen nähertreten.</p>

<p>"Oh, etwas Schöneres sah ich nie!" Atemlos vor Begeisterung stieß Asopis diesen Ruf aus. Die anderen schwiegen andächtig, als sie den wunderschönen Jungen erblickten. Venus erzählte den Nymphen das Notwendige, was sie wissen mussten. Dabei ließ sie geflissentlich die Stelle aus, wo sie als Zauberin in Spiel kam, die Myrrha aus Eifersucht mit dem folgenschweren Bann belegt hatte.<br />
"Was geschieht jetzt mit ihm, Venus?"<br />
Eudora sprach aus, woran alle dachten: "Wir können ihn aufziehen!" Venus, die Göttin, konnte sich nicht um ein Neugeborenes kümmern. "Eine gute Idee, Asopis", sprach Venus Anerkennung aus. "Daran habe ich selbst schon gedacht. Aber mir ist wichtig, dass er nicht von neidischen Blicken gesehen wird. Ich möchte nicht, dass sich seinetwegen irgendwelche eifersüchtigen Streitereien entwickeln ..." Sie sah mit stechendem Blick in die Runde.<br />
"Ich kenne euch, meine Lieben! Und deswegen habe ich entschieden, ihn zunächst zu Proserpina zu bringen!"<br />
"Nein, das könnt ihr nicht ernsthaft in Erwägung ziehen, große Venus! In die Unterwelt! In das Dunkel, wo ihn nie ein Lichtstrahl erreichen wird! Das ist zu hart!"<br />
"Ihm wird nichts geschehen und ich kenne meine liebe Proserpina nur allzu gut. Sie wird ihn vergöttern und ihm in der Unterwelt den Himmel bereiten!"<br />
Mit diesen Worten drehte sie sich um und ging durch den Wald davon. Den verdatterten Nymphen blieb nur, ihr mit offenen Mündern hinterher zu starren.</p>

<p><img title="Dante Gabriel Rossetti, Proserpina, 1880, Privatsammlung" alt="venus_und_adonis04.jpg" src="http://www.echolog.de/img/venus_und_adonis04.jpg" width="200" height="433" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Nachdem Proserpina acht Monate in Gesellschaft ihrer Mutter Demeter auf der Erde verbracht hatte, war sie vor kurzem wieder in die Unterwelt zu ihrem Gatten Hades zurückgekehrt. "Ach, hätte ich doch damals nicht diese verdammten Kerne des Granatapfels gegessen, dann müsste ich nicht immer wieder in diese trostlose Dunkelheit", jammerte sie. Hades sah sie mit sorgenvoller Miene an. Er hatte durchaus ein schlechtes Gewissen! So wie er damals das Mädchen Kore, das Proserpina einmal gewesen war, einfach entführt hatte in die dunkle Unterwelt. Das war nicht recht gewesen. Aber er liebte sie doch über alles. Er wollte ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen. Sie sollte nicht so traurig schauen!!!</p>

<p>"Meine liebe Venus! Wie geht es dir?" Mit einem Lächeln auf den Lippen trat Proserpina der Göttin entgegen. Sie freute sich wirklich, die lichte Gottheit in dieser trostlosen und dunklen Umgebung zu sehen. "Was bringst du für Neuigkeiten?" Mit einem knappen Nicken blickte Venus herüber zu Hades. Sie mochte ihn nicht, musste aber den Anstand wahren. "Schau, Proserpina, was ich gefunden habe! Einen Knaben, so schön, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat." Mit diesen Worten öffnete sie die Kiste, in der Adonis selig schlummerte. Proserpina tat einen lauten Jauchzer. So laut, dass Hades fast von seinem Thron gefallen wäre. Was war denn da los? Er näherte sich den beiden Frauen und sah den Knaben, vor dessen Anblick sie versunken knieten.</p>

<p>"Also, Venus, wer ist das denn?" donnerte er los. Doch als er die strahlenden Augen von Proserpina sah, verwarf er seine polternde Predigt sofort. Sie wirkte so glücklich wie schon lange nicht mehr. "Hades, mein Gebieter und lieber Gatte, Venus möchte, dass ich auf den Jungen achtgebe. Er soll hier bei uns aufwachsen. Das ist eine wunderbare Idee. Ich habe mir schon überlegt, wir könnten dort hinten einen künstlichen Blumenhain aufstellen lassen, natürlich sollen auch Musikanten von morgens bis abends spielen und ich möchte einen Chor von schönen Mädchen kommen lassen, die ..." schwärmte Proserpina und schien gar nicht mehr zu merken, was um sie herum geschah. Obwohl Hades eigentlich der Meinung war, die Unterwelt sei kein Ort für solche lebendigen Wesen und er auch eigentlich keine Lust hatte, sich von Babygeschrei stören zu lassen, erlaubt er seiner geliebten Proserpina, das Kind zu behalten. Zufrieden zog Venus ab. Sie hatte erst einmal dafür gesorgt, dass Adonis behütet und vor allem vor den Augen der Welt gut verborgen war.</p>

<p>Die Jahre vergingen und Adonis wuchs zu einem wunderschönen jungen Mann heran. Kräftig war er, doch auch elegant in seinen Bewegungen. Sein rosiges Gesicht zeigte noch leichte kindliche Züge, die jedoch in Verbindung mit der sich entwickelnden Manneskraft zu einer äußerst charmanten Mischung führten. Es gab eine Sache, die Adonis ganz besonders liebte, und das war die Jagd. Stundenlang konnte er einem Wild hinterherreiten, bis er es endlich erlegte. Sein Verlangen nach körperlicher Verausgabung war groß und er maß sich gerne im sportlichen Wettkampf. Doch nichts kam an dieses wilde Gefühl heran, das er verspürte, wenn er im direkten Kampf einen Keiler erlegte. Diese gefährlichen Tiere hatten es ihm besonders angetan.</p>

<p><img title="J.W. Waterhouse, Die Erweckung des Adonis, 1900, Privatsammlung" alt="venus_und_adonis05.jpg" src="http://www.echolog.de/img/venus_und_adonis05.jpg" width="460" height="319" border="0" /><br />
<small>J.W. Waterhouse, Die Erweckung des Adonis, 1900, Privatsammlung.</small></p>

<p>Es war ein lauer Sommerabend und Adonis wandelte über die blumenbestandenen Wiesen und legte sich zu einer kurzen Rast unter einen Baum. So döste er vor sich hin und merkte nicht, wie sich die Göttin Venus näherte. "Oh, genau so habe ich ihn mir vorgestellt", murmelte diese, als sie ihn ausführlich betrachtete. "Genau so schön, so kraftstrotzend und so wild. Seine Lippen, wie köstlich seine roten Lippen scheinen. Ich kann nicht anders, ich muss sie küssen!" Und so beugte sie sich herunter zu Adonis und legte ihre weichen Lippen auf die seinen. Eine Schrecksekunde später schob der verwirrte Jüngling die Göttin von sich. "Wer bist du? Was willst du? Was fällt dir ein? Ich glaube nicht, dass ich dir erlaubt hätte, das zu tun. Das gibt es doch nicht! Woher nimmst du diese Dreistigkeit?"</p>

<p>Venus sah Adonis mit leisem Lächeln an. "Mein lieber Adonis! Wir sind füreinander bestimmt! Ich war es, die dich dereinst fand und zu Proserpina gab! Ich war es auch, die bei Zeus erwirkte, dass du nicht die ganze Zeit des Jahres bei ihr weilen musst, sondern auch eine Weile in der Götterwelt und in der irdischen Welt leben darfst. Ich war es, die sich immer um dich sorgte. Du bist mein Leben, meine Liebe ... Vergönn mir noch einmal, diese köstlichen Lippen zu berühren!" Und schon senkte sie ihr Haupt wieder dem Antlitz des Jünglings zu.</p>

<p>"Moment! Wer bist du? Ich fordere dich auf, nenne deinen Namen!" "Ach mein Dummchen ... Ich bin Venus!" Adonis sah sie voller Verwunderung an. Ja, sie war schön und ihre Gestalt strahlte diese unnachahmliche Würde aus, die nur eine Göttin verströmen konnte. Venus? Die Göttin der Liebe? Er musste nachdenken. Aber sie wollte ihn schon wieder umfassen und küssen. Er wehrte sie ab. "Jetzt lass mich doch bitte! Mir ist das alles zu viel! Du kannst mich doch nicht so überfallen!" Während er diese Worte sprach, sah er, wie sich der Blick der Göttin verfinsterte. Sie wirkte hin und her gerissen zwischen Wut und Trauer. In ihr schien eine nie geahnte Verzweiflung hochzusteigen. Und mit einem kleinen Seufzer sank sie in eine tiefe Ohnmacht. Da erschrak Adonis! Das hatte er nicht gewollt. Es kam doch nur so überraschend für ihn, dass die schöne Göttin sich mit solch einer Macht zu ihm hingezogen fühlte. Nun, da ihre Sinne schwanden und sie so vor ihm dahingegossen dalag, da stieg auch in ihm ein großes Verlangen auf. Verlangen nach diesen süßen Lippen, die ihn noch vor kurzem so fordernd liebkost hatten. Verlangen nach der schlanken Taille, die er so gerne umfassen wollte. "Göttin ... holde Venus ... Herrin, hört Ihr mich? Bitte öffnet Eure Augen! Tut einen Atemzug! Bitte!!" Aber Venus rührte sich nicht. Obwohl sie ihre Ohnmacht schon längst überwunden hatte, hielt sie es für schlauer, weiterhin so zu tun, als wenn sie nicht wach wäre. Ach, wie sie die Liebkosungen des Jünglings genoss!</p>

<p><img title="Charles Joseph Natoire, Venus und Adonis, ca. 1740, Nimes, Musée des Beaux Arts" alt="venus_und_adonis06.jpg" src="http://www.echolog.de/img/venus_und_adonis06.jpg" width="460" height="324" border="0" /><br />
<small>Charles Joseph Natoire, Venus und Adonis, ca. 1740, Nimes, Musée des Beaux Arts.</small></p>

<p>Die Abendsonne schien sanft auf das in endloser Zärtlichkeit miteinander verwobene Paar. Venus war glücklich wie noch nie und wollte ewig so liegen bleiben. Doch ihren Geliebten zog es weiter. Hatte er doch schon seit Wochen versucht, einen besonders prächtigen Keiler zu erlegen. Dieses mächtige Tier war sehr schlau! Aber Adonis hatte sich vorgenommen, den Kampf mit dem Keiler aufzunehmen. In ihm regte sich der Jagdtrieb und leise flüsterte er der Göttin seine Pläne ein.</p>

<p>"Ach, Adonis, mein schöner Geliebter. Bitte höre auf mich. Ich weiß um die Gefahren, die die Jagd mit sich bringt. Und gerade solch ein ausgewachsener Keiler ist äußerst aggressiv und gefährlich. Ich möchte nicht, dass dir auch nur ein Haar gekrümmt wird. Bitte, bitte, lass ab von deinem Vorhaben."</p>

<p>Adonis lachte laut auf. "Holde Schöne, warum machst du dir Sorgen? Das musst du nicht. Ich verstehe mich auf das Jagen. Ich habe schon die mächtigsten Tiere im Kampf erlegt und kann es wohl mit so einem Keiler aufnehmen, das kannst du mir glauben." Es gingen noch einige Worte hin und her, aber schließlich sah Venus ein, dass sie Adonis nicht zurückhalten könnte. Sie hatte ein ungutes Gefühl dabei, ließ ihn aber endlich ziehen und machte sich auf den Weg zu einer nahegelegenen Lichtung, wo sie sich mit einigen Nymphen treffen wollte. Diese flatternden und schnatternden Wesen sollten sie ablenken. Und tatsächlich, nach einigen Liedern und mit duftenden Blumenkränzen verehrt, ging es der Göttin schon bald besser.</p>

<p><img title="Sebastiano del Piombo, Der Tod des Adonis, 1512, Uffizien, Florenz" alt="venus_und_adonis07.jpg" src="http://www.echolog.de/img/venus_und_adonis07.jpg" width="460" height="300" border="0" /><br />
<small>Sebastiano del Piombo, Der Tod des Adonis, 1512, Uffizien, Florenz.</small></p>

<blockquote><em>Sieben Wochen schon schreit Kypris,<br>
Denn Adonis starb,<br>
Der schönste der Menschen.<br>
Die Sterne weinen nachts Sternschnuppen,<br>
Und salzig von Tränen ist<br>
Das Gewässer der Flüsse.<br>
An den Quellen sitzen die Nymphen<br>
Und schluchzen,<br>
Und jammernd durch Feld und Hain<br>
Streifen Eroten.<br>
Ihr Klagegeschrei<br>
Ai ai ai<br>
Durchhallt die Schluchten und schreckt<br>
Den einsamen Wanderer.

<p>Unseligen Tod<br />
Starb der Geliebte.<br />
Denn als er wandelt<br />
Durch den Wald,<br />
Begegnet ihm ein wilder Eber,</p>

<p>Der alsogleich entbrennt wider den Schönen<br />
In Liebe.<br />
Liebkosend er gegen ihn sprang.<br />
Aber so rau war seine Zärtlichkeit,<br />
Dass mit den Hauern er<br />
Dem schönen Knaben<br />
Die Brust zerriss.</p>

<p>Unbeerdigt lag er im Moose<br />
Unverwest.<br />
Kein Wurm ihn benagte<br />
Und keine Krähe ihn hackte.<br />
Der Mond hielt mit bleicher Fackel<br />
Die Totenwacht.<br />
Die Geister der untern Welt,<br />
Sie kamen<br />
Schleichend und schillernd<br />
Herauf<br />
Und saßen am weißen Strom seines Leibes<br />
Wie an den Ufern des heiligen Flusses.</p>

<p>Und Charon nahm<br />
Am siebenten Tage<br />
Den leuchtenden Leichnam<br />
Auf seine Schulter wie ein totes Reh,<br />
Das der Jäger nach Hause trägt<br />
Zu den Seinen.</p>

<p>Der Leichnam blinkte<br />
In den Grotten der Unterwelt</p>

<p>Wie eine weiße Ampel.<br />
Von allen Seiten<br />
Die toten Seelen<br />
Wie nächtliche Falter zum Lichte flogen,<br />
Bis sie ihn deckten<br />
Bedeckten<br />
Und er<br />
Unter den schwarzen Flügelschlägen<br />
Erlosch.</p>

<p>(Klabund: Der Tod des Adonis,<br />
aus: Das heiße Herz, Berlin, 1922)</em></blockquote></p>

<p><br />
<img title="Adonisröschen" alt="venus_und_adonis08.jpg" src="http://www.echolog.de/img/venus_und_adonis08.jpg" width="170" height="161" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Nicht versiegen wollten die Tränen noch verstummen die Schreie. Venus zerriss sich das Gewand und klagte den Göttern ihr Leid. Allein, es half nicht. Adonis war tot. Blieb tot und es gab keine Wiederkehr der schönen Stunden, die sie noch vor kurzem mit ihm geteilt hatte. Die Schönheit der Göttin drohte zu verblassen, so verzweifelt war sie über den grausamen Tod des Geliebten. Und indem immer mehr Tränen flossen, löste sich in ihr ein Gedanke. Er nahm Gestalt an und formte sich zu den Worten einer Beschwörungsformel. "Hiermit gebe ich dir, meinem geliebten Adonis, die Gestalt einer lieblichen Blume, einer, die jedes Jahr von Neuem zu erblühen beginnt. So wie dem Sterben der Natur im Frühling mit der Auferstehung der Blüten begegnet wird, so soll auch dein Andenken jedes Jahr von Neuem erblühen, Schönster der Schönen, mein Geliebter." Und indem sie so sprach, verwandelte sie das Blut des Adonis in eine wunderschöne Blüte, die Adonis-Rose genannt ward.<br />
</p>]]>
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<title>Der Slim Jim von Cin King</title>
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<summary type="text/plain">Sonst nur in Powerbooten kommt das 4,3-Liter-Dieselaggregat zum Einsatz, das mittels eines ebenfalls eingebauten Elektromotors gestartet wird. &quot;Der Slim Jim macht Druck&quot;, verspricht der brasilianische ...</summary>
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<name>Julian</name>
<url>http://www.echolog.de</url>
<email>jvh@echolog.de</email>
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<dc:subject>Automobil</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Werbeanzeige von Cin King" alt="Werbeanzeige von Cin King" src="http://www.echolog.de/img/cin_king01.jpg" width="175" height="223" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Sonst nur in Powerbooten kommt das 4,3-Liter-Dieselaggregat zum Einsatz, das mittels eines ebenfalls eingebauten Elektromotors gestartet wird. "Der Slim Jim macht Druck", verspricht der brasilianische Automobilhersteller Cin King selbstbewusst in ganzseitigen Anzeigen, die wie ein redaktionell aufgemachter Artikel wirken und derzeit in Fachzeitschriften wie <em>Auto Bild </em>oder <em>Auto, Motor und Sport </em>geschaltet werden. Verblüffender noch als die Motorisierung sind die Abmessungen des neuartigen Kleinwagens: Der stattlichen Länge von über 4,7 Metern steht eine Breite von nicht einmal 80 Zentimetern gegenüber. Die maximal zwei Insassen sitzen Rücken an Rücken, wobei der Clou ist, dass das Auto wie weiland der Zündapp Janus von beiden Seiten gleich aussieht und auch zwei Steuerräder besitzt. Auf innovative Weise bringt Cin King so den Wendekreis auf null: Will man in die Gegenrichtung, steigt man einfach aus, auf der anderen Seite wieder ein und fährt weiter.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p><img title="Cin King Slim Jim" alt="cin_king02.jpg" src="http://www.echolog.de/img/cin_king02.jpg" width="475" height="213" border="0" /><br />
<small>Ein modernes Stoßmich-Ziehdich: der Cin King Slim Jim.</small></p>

<p>Besucht man neugierig die aufwendig in Flash programmierte Website des Unternehmens (unterdessen offline), so erwarten einen noch weitere erstaunliche Automobile. Das <em>Full Power Flagship </em>etwa verspricht mit zwei Turbinenluftstrahltriebwerken eine exorbitante Beschleunigung und ein wahrhaft feuriges Fahrvergnügen, während das dreirädrige <em>Naked Wonder</em> zwar auf eine vorbildliche Nullbilanz in Sachen Kohlendioxid-Emissionen verweisen kann, dem Fahrer dafür aber auch einiges abverlangt: Es besitzt nämlich nur Kettenantrieb wie ein Gokart.</p>

<p><img title="Cin King Circular 360" alt="cin_king03.jpg" src="http://www.echolog.de/img/cin_king03.jpg" width="185" height="146" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Den Vogel schießt aber der<em> Circular 360 </em>ab. Er erinnert an eine auf vier Räder gestellte Riesenradgondel und bietet den Vorteil, dass es auch im Stau noch weitergeht: nämlich im Kreis. Die maximal vier Passagiere sitzen dabei um ein gemeinsames Lenkrad herum, so dass sich die Fahrer abwechseln können, ohne die Plätze zu tauschen.</p>

<p>Man ahnt es bald: Selbstverständlich ist der Automobilhersteller mitsamt allen seinen grotesken Fahrzeugen frei erfunden. Sieht man sich den Werbeslogan "Perfect Cars for the City" an, denen das automobile Angebot des fiktiven Unternehmens so offensichtlich hohnspricht, ahnt man auch schon, wer dahintersteckt. Und tatsächlich handelt es sich um eine neue Werbeoffensive von <a href="http://www.smart.de">Smart</a><a href="http://www.smart.de" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>, die hier die Tatsache, dass ihre "City-Coupés" <em>Smart fortwo </em>gerne in Fernost und anderswo in minderwertiger Bauart kopiert werden, vergnüglich aufs Korn nimmt. Durchaus stilsicher haben sich die Werbestrategen von Smart der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoax">Hoax</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoax" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>-Kultur des Internet erinnert, und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing">virales Marketing</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> soll den Rest erledigen und den Werbegag im Internet verbreiten. Das Echolog schließt sich angesichts einer so sympathischen und lustig geratenen Kampagne da gerne an und empfiehlt einen Besuch auf der Website der kreativen Automobilmacher Fred King jr. und Cindy Francis  &ndash; "Fred war der visionäre, extrovertierte Typ, Cindy hingegen war blond" ...</p>

<p><em>Weitere Infos:</em><br />
<a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,538584,00.html">Bericht auf SPIEGEL ONLINE</a><a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,538584,00.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
</p>]]>
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<title>Der Schienenzeppelin von Franz Kruckenberg</title>
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<summary type="text/plain">Die Geschichte der Personenbeförderung zu Wasser, in der Luft und auf der Schiene ist reich an kuriosen, aus heutiger Sicht abwegig erscheinenden Entwicklungen: Zu diesen ...</summary>
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<name>Julian</name>
<url>http://www.echolog.de</url>
<email>jvh@echolog.de</email>
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<dc:subject>Eisenbahn</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.echolog.de/">
<![CDATA[<p><img title="Schienenzeppelin" alt="schienenzeppelin01.jpg" src="http://www.echolog.de/img/schienenzeppelin01.jpg" width="246" height="300" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Die Geschichte der Personenbeförderung zu Wasser, in der Luft und auf der Schiene ist reich an kuriosen, aus heutiger Sicht abwegig erscheinenden Entwicklungen: Zu diesen darf sicher auch der Flugbahnwagen von Franz Kruckenberg gezählt werden, der aufgrund seiner formalen Ähnlichkeiten zu den Luftschiffen des Grafen Zeppelin als "Schienenzeppelin" in die Eisenbahngeschichte einging. Obgleich von diesem ungewöhnlichen Schienenfahrzeug, das durch die Schubkraft eines am Wagenende angebrachten Propellers angetrieben wurde, lediglich ein Prototyp gebaut wurde und dieser Anfang der 30er Jahre nur wenige Testfahrten absolvierte, ist der Schienenzeppelin bei allen Eisenbahnfreunden dieser Welt unvergessen und besetzt einen festen Platz im Olymp denkwürdiger Technik-Exponate. Übersehen wird dabei gerne, dass Kruckenberg mit seinem Forschen und Wirken nicht nur eine spleenige Randnotiz hinterlassen hat, sondern weitreichenden Einfluss auf die Entwicklung moderner Schnelltriebwagen hatte.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Franz Friedrich Kruckenberg (1882-1965) war ein passionierter Ingenieur und Tüftler, der sein Diplom im Schiffbauwesen erworben hatte, sich jedoch auch in der Entwicklung von Flugzeugen, Luftschiffen und Eisenbahnen betätigte. Nach dem Ersten Weltkrieg eröffnete er in Heidelberg ein Ingenieurbüro, erstes Projekt war eine einschienige "Hängeschnellbahn", die allerdings mangels Investoren im Entwurfsstadium blieb. Ende der 20er Jahre lernte Kruckenberg einen weiteren begnadeten Entwickler seiner Zeit kennen, Hermann Föttinger, der in Danzig das Institut für Strömungstechnik aufgebaut hatte und ab 1924 an der Technischen Hochschule Berlin als erster deutscher Professor für Allgemeine Strömungslehre und Turbomaschinen lehrte. Der Bau des "Schienenzeppelins" wurde beschlossen und man gründete dafür gemeinsam die Flugbahn-Gesellschaft mbH. Im Jahre 1930 wurde der Flugbahnwagen, so seine offizielle Bezeichnung, in Hannover gebaut.</p>

<p><img title="Schienenzeppelin" alt="schienenzeppelin05.jpg" src="http://www.echolog.de/img/schienenzeppelin05.jpg" width="480" height="264" border="0" /><br />
<small>Der Schienenzeppelin wirkte 1930 wie aus einer anderen Welt (Foto: Werksfoto).</small></p>

<p>Auch vor Kruckenberg hatte es schon Versuche mit propellerangetriebenen Eisenbahnwagen gegeben, doch erschöpften sich diese meist darin, einen Propellerantrieb auf ein herkömmliches Wagenchassis zu setzen. Im Ergebnis war das Gefährt dann zu schwer, als dass es wirtschaftlich vertretbar über die Schiene hätte "gepustet" werden können. Kruckenberg setzte hingegen konsequent auf Leichtbau und verwendete einen selbsttragenden Gitterrohrrahmen aus Stahlblech mit Aluminiumspanten, über die als Außenhaut Segeltuch kam, das silbern lackiert wurde. Die jeweils rund 1 Meter langen vier Blätter des Schubpropellers (testweise kam auch eine zweiblättrige Variante zum Einsatz) waren aus Eschenholz. So wog der zweiachsige, rund 25 Meter lange Wagen, der Platz für maximal 40 Passagiere bot, nur rund 20 Tonnen &ndash; ein sicher gerne in Kauf genommener Nebeneffekt der Bauweise war, dass das silbrig-schimmernde Äußere dem Gefährt in Verbindung mit der konsequenten Stromlinienform ein äußerst elegantes, futuristisches Aussehen gab.</p>

<p><img title="Schienenzeppelin, Hamburg" alt="schienenzeppelin03.jpg" src="http://www.echolog.de/img/schienenzeppelin03.jpg" width="480" height="286" border="0" /><br />
<small>Schienenzeppelin in Hamburg: Das futuristische Gefährt erregte stets großes Aufsehen.</small></p>

<p>Als Antrieb kam ein V-12-Flugmotor von BMW zum Einsatz, der 600 PS leistete und ebenfalls konsequent auf Gewichtsoptimierung konstruiert war. Der Motor selbst bestand aus Aluminium, einzelne Teile wie das Kurbelgehäuse sogar aus Magnesium. Das Interieur muss man sich mit segeltuchbespannten Sitzen eher spartanisch vorstellen, aber durchaus geschmackssicher, da man beim Innendesign den reduzierten Gestaltungsideen des Bauhaus folgte. Doch Kriterien wie Bequemlichkeit für Passagiere waren beim Prototyp ohnehin zweitrangig; insbesondere hielt Kruckenberg wohl lärmdämmende Maßnahmen für überflüssigen Schnickschnack, wie sich aus dem folgenden Zeitungskommentar anlässlich der berühmten Weltrekordfahrt des "Schienenzepps" zwischen Hamburg und Berlin am 21. Juni 1931 herauslesen lässt:</p>

<blockquote><i>Das silbergraue, in seiner stromlinienförmigen Gestaltung pfeilschnelle Fahrzeug macht den Eindruck technischer Vollendung. Die Bedeutung des Augenblicks und die gewisse Feierlichkeit wird unterstrichen durch die Natur. Es ist taghell, aber nach der Uhrzeit ist es noch Nacht. Der Lärm der Stadt ist noch nicht erwacht. Die Vögel schmettern ihr Frühlingslied. Die Menschen sprechen mit gedämpfter Stimme. Und nun kommt Kruckenberg. [...]
<br><br>
Eine Minute vor der Zeit nimmt Kruckenberg in seinem Wagen Platz. Der Motor läuft bereits. Immer lauter brüllt er. Immer rascher wird der Propeller herumgewirbelt. Über den beiden Auspufföffnungen auf dem Dach des Wagens stehen zwei kurze Flammenbündel. Jetzt das Zeichen zur Abfahrt! Und nun bewegt sich der Schienenzeppelin und gleitet rasch und rascher werdend dahin. Und der Beifall der Zuschauer ist aufrichtig und freudig. Das Gefühl, soeben einen historischen Augenblick miterlebt zu haben, bleibt in uns allen zurück.</i></blockquote>

<p>Sagenhafte 230,2 km/h erreichte der Schienenzeppelin auf dieser Fahrt und war damit exakt 20 km/h schneller als der bisherige Rekordhalter von 1903, ein AEG-Drehstrom-Triebwagen. Erst 1954 schaffte es die französische SNCF 7121, eine elektrische Lokomotive, diesen Rekord zu überbieten. Der Schienenzeppelin war der Star seiner Zeit und wurde, wo er auch auftauchte, von Jung und Alt bejubelt.</p>

<p><img title="Kruckenbergs Schienenzeppelin" alt="schienenzeppelin02.jpg" src="http://www.echolog.de/img/schienenzeppelin02.jpg" width="480" height="287" border="0" /><br />
<small>Neugierig bestaunt: Kruckenbergs Schienenzeppelin auf dem Ausstellungsgelände.</small></p>

<p>Doch leider waren auch die Nachteile des ungewöhnlichen Antriebskonzepts evident: Wegen des am Heck angebrachten Propellers konnte man keine weiteren Wagen anhängen, und die Gefahr der unverkleideten Rotorblätter für Passanten auf dem Bahnsteig war beträchtlich. Darüber hinaus erzeugten die Rotoren einen derart starken Luftzug, dass auf den Durchfahrtsbahnhöfen alles durcheinandergewirbelt wurde, was nicht niet- und nagelfest war. So nimmt es nicht wunder, dass die Deutsche Reichsbahn bald konventionelleren Systemen den Vorzug gab, die schließlich zum kaum minder legendären Dieselschnelltriebwagen "Fliegender Hamburger" führten, der zwischen 1933 und 1939 zwischen Berlin und Hamburg verkehrte und für die 286 km nur 138 Minuten benötigte.</p>

<p><img title="Schienenzeppelin aus ungewöhnlicher Perspektive" alt="schienenzeppelin04.jpg" src="http://www.echolog.de/img/schienenzeppelin04.jpg" width="180" height="243" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" />Doch Kruckenberg war keineswegs blind verrannt in seinen aeronautischen Antrieb. Ganz pragmatisch betrachtete er seinen Triebwagen als Versuchsträger, montierte im August 1932 den Propeller ab und flexte den Kopf ab, um eine neue Antriebseinheit zu erproben. Auch wenn das Ergebnis nun ein konventioneller Dieseltriebwagen war, barg dessen Innenleben doch großes kreatives Potenzial: Im neuen zweiachsigen Laufwerk war nämlich ein Föttinger-Flüssigkeitsgetriebe eingebaut, so dass Kruckenberg mit Föttingers Hilfe nunmehr das erste dieselhydraulische Schienenfahrzeug geschaffen hatte. Denn während genügend starke Dieselmotoren schon lange zur Verfügung standen, war bis dahin das Problem ungelöst, das gewaltige Drehmoment in Vortrieb umzuwandeln. Bei weniger kräftigen Motoren konnte man noch mit einem Schaltgetriebe ähnlich wie beim Auto arbeiten, ansonsten kam &ndash; wie auch beim "Fliegenden Hamburger" &ndash; ein indirekter dieselelektrischer Antrieb zum Einsatz, bei dem die Räder von einem Elektromotor angetrieben wurden, der durch den Dieselmotor aufgeladen wurde. Der neue Triebwagen formerly known as Schienenzeppelin wurde noch bis ins Jahr 1934 für Versuchsfahrten genutzt, dann verkaufte Kruckenberg ihn an die Deutsche Reichsbahn, die weitere geplante Tests allerdings nie durchführte und den Wagen 1939 demontierte.</p>

<p><img title="Kruckenberg-Schnelltriebwagen DRG 137 155" alt="svt_137_155.jpg" src="http://www.echolog.de/img/svt_137_155.jpg" width="480" height="199" border="0" /><br />
<small>Der Schnelltriebwagen DRG 137 155 war stilprägend für die nächsten Jahrzehnte.</small></p>

<p>Im Jahre 1938 stellte Kruckenberg einen gänzlich neuen Schnelltriebwagen vor, den DRG 137 155, gebaut bei Westwaggon in Köln-Deutz. Auch hierbei handelte es sich um einen Prototypen und Versuchsträger, der nicht nur im Design erneut wegweisend war, sondern neben dem bereits erprobten hydraulischen Strömungsgetriebe von Hermann Föttinger noch eine ganze Reihe weiterer technischer Finessen bot, etwa Leichtbauweise und Luftfederung. Als Motor kam ein Dieselaggregat von Maybach zum Einsatz, das 600 PS bei 1.400 U/min leistete, als hydraulisches Übertragungsmedium diente Wasser. Ungewöhnlich war auch der Einbauort des Motors, der statt wie sonst auf dem Fahrgestell wie bei einem Auto "unter der Motorhaube" saß und seine Kraft über eine 3,2 Meter lange Verbindungswelle an die zweite Achse weitergab. Doch die Zeit war mehr als ungünstig für neue Entwicklungen im zivilen Bereich, und der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bedeutete auch das Aus für den DRG 137 155.</p>

<p><img title="VT 18.16 (DDR)" alt="vt_18_16.jpg" src="http://www.echolog.de/img/vt_18_16.jpg" width="480" height="246" border="0" /><br />
<small>Der VT 18.16 war ein glanzvolles Aushängeschild der DDR.</small></p>

<p>Doch das Konzept der Kruckenberg-Triebwagen sollte sich als langlebiger erweisen als die Triebwagen selbst: In den 50er Jahren reüssierten seine Konstruktionen VT 10 501 "Senator" und VT 10 551 "Komet", denen allerdings wegen ihrer technischen Anfälligkeit kein großer Erfolg beschieden war. Als sehr viel erfolgreicher sollte sich die Baureihe VT 11.5 erweisen, in ihrer charakteristischen bordeauxroten und cremeweißen Lackierung besser bekannt als Trans-Europ-Express (TEE). Wohl kaum ein Schnellzug verkörperte so sehr alles, was die Faszination der Eisenbahn und des Zugfahrens ausmacht, wie dieser gleichzeitig bullige und elegante Diesel-Triebzug: Kraft und Schnelligkeit, Luxus und Eleganz, kosmopolitische Weltläufigkeit und technische Überlegenheit. Da wollte auch die DDR nicht hintanstehen und produzierte in einem ähnlichen Design (inklusive kultiger "Bullaugen") den VT 18.16, welcher in den 60er und 70er Jahren als luxuriöser Reisezug "Vindobona" über Prag nach Wien fuhr.</p>

<p><img title="VT 11.5 (TEE)" alt="vt_11_5.jpg" src="http://www.echolog.de/img/vt_11_5.jpg" width="480" height="238" border="0" /><br />
<small>Einfach nur Kult: Der VT 11.5 als Trans-Europ-Express.</small></p>

<p>Im Laufe der 60er Jahre wurden die stromlinienförmigen VT-11.5-Triebköpfe beim TEE durch elektrische Lokomotiven ersetzt; dem TEE selbst setzte die Elektro-Avantgarde-Band Kraftwerk 1977 mit ihrem Album "Trans Europa Express" ein musikalisches Denkmal. Im Video zum Titelstück wurde dann nochmals eine visuelle Brücke geschlagen zu Kruckenberg, dem Urvater der modernen Schnelltriebwagen, indem historische Filmaufnahmen sowie Aufnahmen eines Modells des Schienenzeppelins verwendet wurden.</p>

<p><em>Weitere Infos:</em><br />
<a href="http://www.historisches-bevensen.de/geschichtliches/033dfe998f0f50a02.html">Bericht bei Historisches Bevensen e. V.</a><a href="http://www.historisches-bevensen.de/geschichtliches/033dfe998f0f50a02.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://de.youtube.com/watch?v=XEIk7OIGWFE">SWR-Feature bei YouTube</a><a href="http://de.youtube.com/watch?v=XEIk7OIGWFE" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schienenzeppelin">Wikipedia</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schienenzeppelin" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a></p>

<p>Literatur:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3882551348?ie=UTF8&tag=korrekturende&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3882551348">Alfred B. Gottwaldt: Der Schienenzeppelin</a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3882551348?ie=UTF8&tag=korrekturende&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3882551348" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
</p>]]>
</content>
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<title>Raus aus den Federn: die Weiterentwicklung des Weckers</title>
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<modified>2008-03-10T17:19:47Z</modified>
<issued>2008-02-15T11:59:17Z</issued>
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<summary type="text/plain">Was waren das früher, vor Erfindung des Weckers, doch für schöne Zeiten! Man ließ sich vom Gesang der Vögel oder vom Läuten der Kirchenglocken wecken, ...</summary>
<author>
<name>Julian</name>
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<email>jvh@echolog.de</email>
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<dc:subject>Nerdkram</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Mechanischer Wecker" alt="wecker.jpg" src="http://www.echolog.de/img/wecker.jpg" width="170" height="227" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" />Was waren das früher, vor Erfindung des Weckers, doch für schöne Zeiten! Man ließ sich vom Gesang der Vögel oder vom Läuten der Kirchenglocken wecken, von den ins Schlafgemach fallenden Sonnenstrahlen wachkitzeln, oder man stand gar nicht auf. Doch die Hektik der modernen Zeit brachte dann die unselige Erfindung der lärmenden Uhr mit sich, wobei als Geburtsstunde des unbeliebten Nachttisch-Requisits das Jahr 1787 gilt und als sein Schöpfer Levi Hutchins aus Concord, New Hampshire, USA. Sehr ausgereift war dieser erste Wecker noch nicht, insbesondere ließ sich die Weckzeit nicht verstellen, und da Hutchins extremer Frühaufsteher war, hatte er seine neuartige Weckmaschine mitleidlos auf 4 Uhr morgens verdrahtet. Dieses "Entweder mitten in der Nacht oder gar nicht"-Prinzip stand einem nachhaltigen Erfolg seiner Erfindung verständlicherweise im Weg, und so begann der Siegeszug des Weckers in den Schlafstuben der Welt erst 1847, als der Franzose Antoine Redier ein mechanisches Modell mit verstellbarer Weckzeit vorstellte. Als Dankeschön erinnert heute noch der englische Ausdruck "Clock" an das französische "cloche" für "Glocke". 1876 ließ sich der Tüftler Seth E Thomas einen aufziehbaren Wecker patentieren.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Puristen schwören heute noch auf die Urform des mechanischen Weckers: zuverlässig, laut, brutal. Sensiblere Zeitgenossen können allerdings, gequält vom ebenfalls recht vernehmlichen Ticken, erst gar nicht einschlafen und begrüßten daher ausdrücklich die digitale Revolution, die nicht nur lautlose Uhrwerke, sondern auch die geniale Erfindung der Schlummertaste mit sich brachte. Allerdings haben gewiefte Langschläfer unterdessen Reflexe entwickelt, den gnädigen Knopf zur Schlafverlängerung beim ersten Piepsen so unterschwellig zu bedienen, dass sie dabei noch nicht einmal aufwachen – gerne auch mehrmals in Folge. Schaffen sie es dabei, eine gewisse Toleranzzeit zu überschreiten, geben viele moderne Wecker ihre Weckversuche beleidigt auf und rüsten sich schon einmal für den nächsten Morgen. Den "Snooze"-Button sehen daher viele Ingenieure als Fehlentwicklung an.</p>

<p><img title="aXbo Wecker" alt="axbo.jpg" src="http://www.echolog.de/img/axbo.jpg" width="170" height="180" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Man entwickelte und tüftelte und kam zu dem Ergebnis, dass ein Wecker dann am meisten Aussichten auf Erfolg hat, wenn er zu einem Zeitpunkt klingelt, wenn der Schlafende sich gerade in einer Leichtschlafphase befindet. Doch wie sollte der Wecker das feststellen? Dazu gibt und gab es mehrere Ansätze: Beim <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19881/1.html">SleepSmart</a><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19881/1.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> der studentischen Start-up-Firma Axon Sleep Research Laboratories sollten mit einem Stirnband wie bei einem EEG die Gehirnwellen abgenommen werden, um das Gerät darüber zu informieren, wann der Schlafende optimal zu wecken ist. Allerdings wurde der 2005 entwickelte SleepSmart kein Kassenschlager; nicht jeder will die Nacht vollverkabelt wie im Schlaflabor antreten. Eine neuere und etwas gemäßigtere Variante, die es für nicht wenig Geld auch schon zu kaufen gibt, ist der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000T791SG?ie=UTF8&tag=korrekturende&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B000T791SG">Schlafphasen-Wecker von aXbo</a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000T791SG?ie=UTF8&tag=korrekturende&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B000T791SG" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>, der mit einem simplen Frottee-Armband auskommt und lediglich die Bewegungen des Schlafenden analysiert.</p>

<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3zYO7HNbPl4&rel=1&border=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3zYO7HNbPl4&rel=1&border=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"width="425" height="355"></embed></object><br />
<small>Nicht jedermanns Sache: morgens auf Weckerjagd gehen.</small></p>

<p>Eine andere Fraktion hält das alles für Warmduscherkram und setzt auf einen bestechend simplen Gedanken: Wenn sich der Wecker den Abstellversuchen seines Besitzers einfach entzieht, MUSS dieser halt aufstehen. Das führte zur Entwicklung von <a href="http://www.getdigital.de/products/clocky/?her=ECHO">Clocky</a><a href="http://www.getdigital.de/products/clocky/?her=ECHO" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>: Dieser hat ein äußerst nervendes Weckgeräusch und ist an den Seiten mit Rädern ausgestattet. Sobald er zu klingeln anfängt, macht er sich zeitgleich aus dem Staub, und der Besitzer muss ihn erst mal fangen. Eine tolle Idee, die eigentlich nur noch vom <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000TMCB74?ie=UTF8&tag=korrekturende&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B000TMCB74">Helikopterwecker</a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000TMCB74?ie=UTF8&tag=korrekturende&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B000TMCB74" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> getoppt wird. Sobald er klingelt, schickt er einen angebrachten Rotor hoch in die Luft. Diesen muss man dann erst einmal finden und wieder auf das Gerät aufsetzen, erst dann gibt der Quälgeist Ruhe. Sollte sich der Rotor mal durchs offene Fenster verabschiedet haben und der Wecker dann nur noch durch gezielte Hammerschläge oder Ertränken zu stoppen sein, bleibt als Trost, dass das beflügelnde Weckerlebnis mit rund 25 Euro vergleichsweise preiswert ist.<br />
</p>]]>
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<title>Irina Palm</title>
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<modified>2008-03-10T17:23:16Z</modified>
<issued>2008-02-11T15:48:01Z</issued>
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<summary type="text/plain">Rund 40 Jahre ist es her, dass Marianne Faithfull als glamouröses It-Girl der Swinging Sixties und als Geliebte von Mick Jagger Schlagzeilen in der Boulevardpresse ...</summary>
<author>
<name>Julian</name>
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<email>jvh@echolog.de</email>
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<dc:subject>Filmtagebuch</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Filmplakat Irina Palm" alt="irina_palm01.jpg" src="http://www.echolog.de/img/irina_palm01.jpg" width="150" height="204" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" />Rund 40 Jahre ist es her, dass Marianne Faithfull als glamouröses It-Girl der Swinging Sixties und als Geliebte von Mick Jagger Schlagzeilen in der Boulevardpresse machte. Mit dem Rolling-Stones-Song "As Tears go by" und weiteren Singles profilierte sie sich auch als Sängerin, wobei der Song "Sister Morphine" programmatisch für ihr tiefes Abgleiten in den Drogensumpf stehen mag. Ein Relikt dieser dunklen Zeit und etlicher Zigaretten ist ihre raue und tiefe Stimme, die den Stil ihrer späteren Alben prägte - am bekanntesten dürfte wohl "Broken English" sein, ihr Comeback-Album von 1979. Ihre Karriere als Filmschauspielerin blieb hingegen weitgehend unbemerkt, obgleich sie durchaus gewichtige Rollen innehatte, etwa die Ophelia in Tony Richardsons "Hamlet" von 1969 oder die Königinnenmutter Maria Theresia in "Marie Antoinette" von 2006.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Bei der Uraufführung von "Irina Palm" im Februar 2007 erhielt Marianne Faithfull für ihre Rolle der Maggie 20 Minuten lang Standing Ovations. Sie spielt eine unscheinbare Hausfrau und Witwe, deren einziger Lebensinhalt die Fürsorge für ihr krebskrankes Enkelkind ist - zur Begleichung der Arzt- und Therapiekosten hat sie bereits ihr Haus verkauft. Als sich herauskristallisiert, dass nur eine wiederum mit hohen Kosten verbundene Behandlung in Australien den Jungen vermutlich retten kann, läuft sie verzweifelt durch die Stadt auf der Suche nach neuen Geldquellen. Ein Schild, auf dem ein Sexclub eine "Hostess" sucht, erregt ihre Aufmerksamkeit - Sexclub-Besitzer Miki klärt sie aber schnell darüber auf, dass es keineswegs um harmloses Teekochen geht, sondern dass es ihre Aufgabe wäre, Männer, die ihren Schwanz durch ein Loch in einer Kabinenwand - ein sogenanntes Glory Hole - stecken, mit der Hand zu befriedigen. Maggie sieht in der sie zunächst abstoßenden Tätigkeit die letzte Chance, ihren Enkel zu retten, und willigt ein.</p>

<p><img title="Irina Palm: Marianne Faithfull" alt="Irina Palm: Marianne Faithfull" src="http://www.echolog.de/img/irina_palm03.jpg" width="470" height="264" border="0" /><br />
<small>Maggie mit Kittelschürze am neuen Arbeitsplatz.</small></p>

<p>"Ich war in diesem Film keine einzige Sekunde lang Marianne Faithfull", sagt Marianne Faithfull über ihre Rolle, und das stimmt natürlich auch. Schon rein äußerlich liegen Welten zwischen der mausgrauen Maggie und der erfolgreichen Sängerin Marianne, die ihre Jugendschönheit zwar natürlich längst eingebüßt hat, aber nichtsdestotrotz eine attraktive Frau mit charismatischer Ausstrahlung ist. Unbestreitbar ist aber auch, dass gerade der Gegensatz zwischen Darstellerin und Dargestellter einen gewissen Reiz des Films ausmacht, mit dem die Dialogregie auch spielt - etwa, wenn der Besitzer des Sex-Etablissements Miki sie mit einem "Sie haben sicher noch nie in ihrem Leben 'ficken' gesagt" zu provozieren versucht und man sich vergegenwärtigt, dass Marianne Faithfull mit dem Satz "Get out of here, you fucking bastard!" im Michael-Winner-Film "I'll Never Forget What's'isname" von 1969 eine kleine Randnotiz zur Filmgeschichte beigetragen hatte: Es war der erste Mainstream-Film überhaupt, in dem ebendieses Wörtchen zu hören war.</p>

<p>"Irina Palm" ist eine großartige Tragikomödie geworden, die ganz auf leise Töne setzt - zum Glück wird weder das Schenkelklopfpotenzial, das dem Sujet innewohnt, ausgereizt, noch erliegt der belgische Regisseur Sam Garbarski der Versuchung, mit expliziten Darstellungen einer Realitätsnähe nachzujagen, die hier nur deplatziert wirken und von der Story ablenken würde. Man muss sogar die Raffinesse bewundern, mit der mal eine Vase, mal ein Rücken den eigentlichen Kern von Maggies neuer Tätigkeit verdeckt. Umso mehr Aufmerksamkeit wird Maggies Entwicklung geschenkt, denn natürlich geht es in "Irina Palm" letztendlich um einen Individuationsprozess: Konfrontiert mit einer gänzlich anderen Welt stellt Maggie mehr und mehr die Normen und Spielregeln ihres bis dato zurückgezogenen Daseins infrage. Sucht sie anfangs noch ihre neue Tätigkeit vor ihren Bekannten zu verheimlichen, macht es ihr schlussendlich sogar Spaß, ihre Bridge-Runde mit der Wahrheit zu schockieren - die natürlich, nach Stillen der ersten Sensationsgier, mit brüsker Ablehnung reagiert.</p>

<p><img title="Irina Palm: Miki Manojlovic, Marianne Faithfull" alt="Irina Palm: Miki Manojlovic, Marianne Faithfull" src="http://www.echolog.de/img/irina_palm02.jpg" width="470" height="264" border="0" /><br />
<small>Maggie und Miki: das Glück einer zarten Romanze.</small></p>

<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=korrekturende&o=3&p=8&l=as1&asins=B000XCD0K2&fc1=000000&IS2=1&lt1=_blank&lc1=000000&bc1=000000&bg1=FFFFFF&f=ifr" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Man verzeiht es dem Film gerne, dass die Tristesse der Arbeitersiedlung und das heruntergekommene Milieu von Londons Soho letztlich nur Kulissen sind für einen Handlungsverlauf, wie er zuckerweicher nicht sein kann: Selbst der auf den ersten Blick reichlich abgefuckte Miki entpuppt sich als melancholisches Raubein mit Herz, so dass Maggie im Sexclub nicht nur das Geld für die Behandlung ihres Enkels zusammenbekommt, sondern auch das Glück einer zarten Romanze findet. So ist "Irina Palm" letztlich gelungenes Wohlfühlkino, welches unter der Flagge des Autorenfilms direkt in unsere Herzen segelt.</p>

<p><em><strong>Irina Palm</strong>, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg 2007; Regie: Sam Garbarski; Darsteller: Marianne Faithfull (Maggie), Miki Manojlovic (Miki), Kevin Bishop (Tom), Siobhan Hewlett (Sarah), Dorka Gryllus (Luisa), Jenny Agutter (Jane), Corey Burke (Ollie), Meg Wynn Owen (Julia), Susan Hitch (Beth), Flip Webster (Edith), Tony O'Brien (Shopkeeper), Jules Werner (Doctor) u.a. &ndash; Farbe, 99 min, FSK 12.</p>

<p><em>Weitere Infos:</em><br />
<a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=118304&partner=29421">OFDb</a><a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=118304&partner=29421" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> | <a href="http://german.imdb.com/title/tt0762110/">IMDb</a><a href="http://german.imdb.com/title/tt0762110/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> | <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irina_Palm">Wikipedia</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irina_Palm" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a></p>]]>
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<title>Clowns sind böse</title>
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<modified>2008-01-17T21:03:41Z</modified>
<issued>2008-01-17T16:21:32Z</issued>
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<summary type="text/plain">Wir wussten es schon immer: Clowns sind böse. Spätestens seit in den 70er und 80er Jahren die &quot;Clownpower&quot; eines Jango Edwards oder das &quot;zärtliche Gefühl&quot; ...</summary>
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<dc:subject>Elchkritik</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Joker" alt="joker.jpg" src="http://www.echolog.de/img/joker.jpg" width="150" height="204" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Wir wussten es schon immer: Clowns sind böse. Spätestens seit in den 70er und 80er Jahren die "Clownpower" eines Jango Edwards oder das "zärtliche Gefühl" eines Hermann van Veen zur letzten Wunderwaffe des dahinsiechenden Hippietums wurden, avancierte der Clown zum veritablen Feindbild der progressiven Kräfte, damals durch Punk und New Wave vertreten. "Gefährliche Clowns stehen am Straßenrand", warnte die Düsseldorfer Avantgarde-Popband Der Plan, und subversiv wurde das Kleinkunstidyll der Hippiefraktion nicht zuletzt dadurch unterwandert, dass die Clownsfigur sukzessive von den Horrorfilmfans annektiert wurde. Schließlich ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass das klassische Make-up des Clowns sehr gruselige Elemente beinhaltet: sei es die weiße Gesichtsfarbe, die an Leichen oder Zombies gemahnt, oder der blutrote Mund, der etwas Vampirisches hat.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>1982 kam "Halloween" von John Carpenter in die Kinos: In dem Gruselschocker metzelt ein sechsjähriger Junge im Clownskostüm seine Schwester. Stephen King steuerte 1986 in »Es« seinen grausamen Clown Pennywise bei, und auch Joker, der Clown aus Batman, führte nichts Gutes im Schilde. König der "bösen Clowns" war aber sicher John Wayne Gacy, welcher als "Pogo der Clown" auf Straßenfesten Kinder erfreute und in den 70er Jahren 33 junge Männer ermordete.</p>

<p><img title="Pennywise" alt="pennywise.jpg" src="http://www.echolog.de/img/pennywise.jpg" width="400" height="225" border="0" /><br />
<small>Grausam, böse, gruselig: Pennywise, der Clown, hier verkörpert von Tim Curry.</small></p>

<p>Warum gibt es überhaupt Clowns? Selbst wenn sie ausnahmsweise nicht mordend und marodierend durch die Gegend ziehen, sehen sie bestenfalls doof aus und sind mit ihrem Hauruck-Tortenschlacht-Humor auch alles andere als witzig. Nun, aber Kinder mögen sie doch, oder? Ein fataler Irrtum, wie eine Studie der englischen Universität Sheffield jetzt ergeben hat. Von 250 befragten Kindern zwischen 4 und 16 Jahren erklärten alle (!), dass sie eine tiefe Abneigung gegen Clowns hätten. Eine Abneigung, die sich bis zur Furcht steigern kann, was die Psychologen dann als <i>Coulrophobie</i> bezeichnen: die Angst vor Clowns.</p>

<p><img title="Slava's Snowshow" alt="slava.jpg" src="http://www.echolog.de/img/slava.jpg" width="400" height="252" border="0" /><br />
<small>Gute Clowns: Slava's Snowshow.</small></p>

<p>Keine Regel ohne Ausnahme: Es gibt tatsächlich auch gute und lustige Clowns. An dieser Stelle sei besonders empfehlend auf <a href="http://www.slavasnowshow.de">"Slava's Snowshow"</a><a href="http://www.slavasnowshow.de" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> hingewiesen, die Performance einer russischen Clownstruppe um den genialen Slava Polunin, die aufzeigt, dass Poesie auch etwas mehr sein kann als eine Blume nachdenklich anzustarren und dass sich anarchistischer Slapstick und innovative Performance durchaus gut im Clownsgewand verpacken lassen.  <br />
</p>]]>
</content>
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<title>Strategische Rollenverteilungen</title>
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<modified>2007-12-23T16:28:15Z</modified>
<issued>2007-12-23T13:20:28Z</issued>
<id>tag:,2007:/1.2008</id>
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<summary type="text/plain">Wohl jeder kennt &quot;Schiffe versenken&quot; aus seiner Schulzeit, ein Strategiespiel, das vor allem den Vorteil hat, dass zwei Bleistifte und ein wenig kariertes Papier zum ...</summary>
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<name>Julian</name>
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<dc:subject>Kommunikation</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.echolog.de/">
<![CDATA[<p>Wohl jeder kennt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schiffe_versenken">"Schiffe versenken"</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schiffe_versenken" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> aus seiner Schulzeit, ein Strategiespiel, das vor allem den Vorteil hat, dass zwei Bleistifte und ein wenig kariertes Papier zum Spielen ausreichen. Doch es gab auch immer wieder Luxusvarianten, wobei folgende schöne Version, die mir Udo zugeschickt hat, sozusagen dem Schiff den Boden heraushaut.</p>

<p><img title="Battleship" alt="battleship1.jpg" src="http://www.echolog.de/img/battleship1.jpg" width="416" height="220" border="0" /><br />
<small>Vater und Sohn haben Spaß.</small></p>

<p>Der Witz dieser undatierten, vom Stil her aber wohl aus den Fünfzigern oder frühen Sechzigern stammenden "Battleship"-Packung von MB offenbart sich erst in den liebevoll ausgeführten Hintergrunddetails der Zeichnung.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p><img title="Battleship" alt="battleship2.jpg" src="http://www.echolog.de/img/battleship2.jpg" width="416" height="292" border="0" /><br />
<small>Die ganze Familie ist glücklich.</small></p>

<p>Wohl auf nur wenigen Produktverpackungen finden sich überholte Rollenverteilungen so harmonisch und ungebrochen in Szene gesetzt. In diesem Sinne: Das Echolog wünscht allen seinen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest!<br />
</p>]]>
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<title>Ungers: Quadrat, Kreis und Dreieck</title>
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<modified>2007-10-05T14:55:15Z</modified>
<issued>2007-10-05T11:53:47Z</issued>
<id>tag:,2007:/1.1999</id>
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<summary type="text/plain">Das Quadrat gehört neben dem Kreis zu den Grundformen, denen ein hohes Maß an Demokratie innewohnt: In einem quadratischen oder kreisförmigen Saal gibt es kein ...</summary>
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<name>Julian</name>
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<dc:subject>Baukunst</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Wallraf-Richartz-Museum, Köln" alt="Wallraf-Richartz-Museum, Köln" src="http://www.echolog.de/img/ungers02.jpg" width="230" height="345" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" />Das Quadrat gehört neben dem Kreis zu den Grundformen, denen ein hohes Maß an Demokratie innewohnt: In einem quadratischen oder kreisförmigen Saal gibt es kein vorne oder hinten, keine Stirn- oder Längsseite – respektive, es obliegt dann den Innenarchitekten, die Ausrichtung zu definieren. Wie kein anderer stand Oswald Mathias Ungers, der letzten Sonntag im Alter von 81 Jahren gestorben ist, für eine reduktionistische Formensprache, wandte in seinen Bauten konsequent klare geometrische Grundformen an. Damit stand er voll und ganz in der Tradition seines Lehrers und Mentors Egon Eiermann, bei dem er  von 1947 bis 1950 an der Technischen Hochschule Karlsruhe studierte: Wohl das bekannteste Bauwerk von Eiermann ist die 1961 eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin rund um die historische Turmruine, bei der die Formensprache der einzelnen Bauten – achteckig das Kirchenschiff, sechseckig der Turm, viereckig die Kapelle – in Verbindung mit den über 30.000 kleinen, quadratischen Glasfenstern in ehrfurchtgebietender Weise ins Sakrale transzendiert. Das Verdienst seines Schülers Ungers, der längst auch einfach als Trademark OMU ein Begriff ist, bestand darin, diese Formensprache aus Quadrat, Kreis und Dreieck, die letztlich eine Brücke zu glanzvollen deutschen Architekturzeiten von Werkbund und Bauhaus bildet, in die Jetztzeit weiterzuführen und mit fast starrköpfiger Konsequenz gegen alle Modeströmungen zu verteidigen.</p>]]>
<![CDATA[<p><img title="Wallraf-Richartz-Museum, Köln" alt="Wallraf-Richartz-Museum, Köln" src="http://www.echolog.de/img/ungers01.jpg" width="470" height="313" border="0" /><br />
<small>Wallraf-Richartz-Museum in Köln: Glorifizierung des Quadrats.</small></p>

<p>Berühmte Ungers-Bauten sind Legion. Speziell die Stadtbilder von Köln und Berlin, wo seine beiden Büros angesiedelt sind, zeigen sich geprägt von seinem Schaffen. Dabei mussten seine Bauten, etwa das 2001 eröffnete kubische Gebäude des Wallraf-Richartz-Museum – sein letztes öffentliches Großbauprojekt –, oft auch einiges an Kritik einstecken, wobei "Langweiligkeit" noch zu den mildesten Vorwürfen gehörte. Schwerer wiegen die Einwände, dass Ungers seine schlichten und klaren Entwürfe oft unbeirrt von Kriterien wie Ergonomie und Nutzbarkeit durchsetzte, was seinen öffentlichen Bauten hin und wieder Malaisen bescherte wie beim Wallraf-Richartz-Museum das schon von der Kulturtussi <a href="http://www.kulturtussi.de/fundstuecke/wallraf_-_das_museum.shtml">treffend kritisierte</a><a href="http://www.kulturtussi.de/fundstuecke/wallraf_-_das_museum.shtml" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> Treppenhaus. Nichtsdestoweniger gehört das Museum zu den stilsichersten und elegantesten Museums-Nachkriegsbauten in Deutschland.</p>

<p><img title="Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main" alt="ungers04.jpg" src="http://www.echolog.de/img/ungers04.jpg" width="470" height="317" border="0" /><br />
<small>Radikale Thematisierung des Sujets: Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt.</small></p>

<p>Doch auch das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main ist zu den Highlights von Ungers zu rechnen. Unter dem Protest von Denkmalschützern entkernte er radikal eine Gründerzeitvilla und stellte in die Hülle des Altbaus ein – natürlich quadratisches – "Haus im Haus", das auf vier Stützen ruht, die gleichzeitig das im Souterrain befindliche Auditorium begrenzen. So thematisierte Ungers durch seine Baukunst in formvollendeter und reduzierter Weise das Sujet des Museums anhand der Blaupause einer Urform des Hauses und machte im Kontrast zur klassizistischen Fassade gleichzeitig das Spannungsfeld der Architektur zwischen baukünstlerischer Tradition und reduktionistisch-zweckgebundener Moderne deutlich.</p>

<p><img title="Messe-Torhaus, Frankfurt" alt="Messe-Torhaus, Frankfurt" src="http://www.echolog.de/img/ungers03.jpg" width="230" height="307" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />In Frankfurt schuf Ungers 1984 mit dem 117 Meter hohen Messe-Torhaus ein "Tor in die Stadt". Meisterhaft umgesetzt sind hier die Gestaltungsprinzipien Ungers': Aus einem dreieckig konkaven Flachbau ragt monolithisch die rötliche Steinfassade heraus, die wie eine schützende Schale den inneren Glasbau-Quader umgibt, welcher nach oben dennoch den Mantelbau ums nahezu Doppelte keck überragt. Die Idee, der Stadt ein Tor zu verleihen, wurde gerne aufgegriffen, etwa mit den Stadttor in Düsseldorf, dessen Konzeption sicher nicht von ungefähr an den Frankfurter Ungers-Bau gemahnt, war doch der Erschaffer Karl-Heinz Petzinka lange Jahre als freischaffender Architekt im Ungers-Büro in Köln tätig.</p>

<p><img title="Haus ohne Eigenschaften" alt="ungers05.jpg" src="http://www.echolog.de/img/ungers05.jpg" width="470" height="289" border="0" /><br />
<small>Ungers' "Haus ohne Eigenschaften" in Köln: Reduktion auf die Spitze getrieben.</small></p>

<p>Oswald Mathias Ungers gehörte zu den ganz großen deutschen Popstars der Architektur, der auf der Grundlage seiner umfassenden Kenntnisse und Überlegungen aus Architekturtheorie, Kunst, Mathematik und Philosophie eine Linie entwickelt hat, deren Reduktion sich in seinem Wohnsitz zu Köln, dem "Haus ohne Eigenschaften", auf die Spitze getrieben zeigt und deren Wurzeln bis zu Platons Idealen von Stadt und Raum zurückzuverfolgen sind. Eine Linie, die er nicht nur als Schaffender umsetzte, sondern auch in seinen umfassenden Lehrtätigkeiten weitertrug.</p>

<p><em>Weitere Infos:</em><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Mathias_Ungers">Wikipedia</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Mathias_Ungers" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.dam-online.de">Deutsches Architekturmuseum</a><a href="http://www.dam-online.de" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.wallraf-richartz-museum.de">Wallraf-Richartz-Museum</a><a href="http://www.wallraf-richartz-museum.de" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.koelnarchitektur.de/pages/de/architekturfuehrer/56.htm">Haus ohne Eigenschaften (koelnarchitektur.de)</a><a href="http://www.koelnarchitektur.de/pages/de/architekturfuehrer/56.htm" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a></p>

<p><br />
</p>]]>
</content>
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<title>Das Dymaxion Car von Richard Buckminster Fuller</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.echolog.de/automobil/das_dymaxion_car_von_richard_buckminster_fuller.shtml" />
<modified>2007-09-28T18:11:28Z</modified>
<issued>2007-09-22T12:39:10Z</issued>
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<summary type="text/plain">Er war Architekt, Ingenieur, Designer, Segler, Kartograph, Mathematiker, Schriftsteller, Poet und Philosoph. Er schrieb eine &quot;Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde&quot; und widmete sein Leben der ...</summary>
<author>
<name>Julian</name>
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<email>jvh@echolog.de</email>
</author>
<dc:subject>Automobil</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.echolog.de/">
<![CDATA[<p><img title="Richard Buckminster Fuller" alt="rbfuller.jpg" src="http://www.echolog.de/img/rbfuller.jpg" width="150" height="249" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Er war Architekt, Ingenieur, Designer, Segler, Kartograph, Mathematiker, Schriftsteller, Poet und Philosoph. Er schrieb eine "Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde" und widmete sein Leben der "Kunst und Wissenschaft einer allgemeinen und weit in die Zukunft greifenden Entwurfsarbeit". Die Rede ist von Richard Buckminster Fuller (1895–1983), einem Universalgenie vom Zuschnitt eines Leonardo da Vinci, dessen Arbeiten und Entwürfe noch heute nachwirken und Architekten wie Designer inspirieren. Wegen "allgemeiner Verantwortungslosigkeit und mangelnden Fleißes" flog er von der Harvard University, schlug sich als Monteur und Transportarbeiter durch und begann 1917 schließlich in der Marine eine Ausbildung zum Offizier, in deren Verlauf er sich mit Zeitbestimmung, Navigation, Ballistik und Logistik auseinandersetzte. Alsbald beschäftigte sich Fuller mit Fertighäusern in Leichtbauweise, die mit ihrem sechseckigen Grundriss von jeder bekannten architektonischen Tradition abwichen und schließlich in sein Konzept "Dymaxion" mündeten, eine Wortverschmelzung aus "Dynamik", "Maximum" und "Ion".</p>]]>
<![CDATA[<p><img title="Dymaxion Car (Zeichnung)" alt="dymaxion04.jpg" src="http://www.echolog.de/img/dymaxion04.jpg" width="450" height="318" border="0" /><br />
<small>Das Dymaxion Car war in jeder Hinsicht außergewöhnlich.</small></p>

<p>Mit der zugrunde liegenden Idee des maximalen Vorteils bei minimaler Energieanwendung nahm er visionär das vorweg, was wir heute unter dem Begriff der Nachhaltigkeit subsumieren. Auch war er in seinen strikt ganzheitlichen Betrachtungsweisen ein zu Lebzeiten oft belächelter früher Wegbereiter des Synergiegedankens. Die bekanntesten Konstruktionen von Fuller sind sicher seine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geod%C3%A4tische_Kuppel">geodätischen Kuppeln</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geod%C3%A4tische_Kuppel" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>, sphärisch anmutende Bauwerke, extrem stabil und mit geringstem Materialaufwand realisierbar, die auf einer Grundkonstruktion von Dreiecken beruhen. Weniger bekannt ist, dass Fuller auch als Automobilkonstrukteur tätig war und bereits in den frühen 1930er Jahren mit seinem <strong>Dymaxion Car</strong> ein automobiles Konzept vorstellte, das radikal mit allem brach, was zu dieser Zeit Stand der Technik und des Designs war.</p>

<p><img title="Konstruktionszeichnung des Dymaxion Car." alt="dymaxion01.jpg" src="http://www.echolog.de/img/dymaxion01.jpg" width="478" height="179" border="0" /><br />
<small>Konstruktionszeichnung des Dymaxion Car.</small></p>

<p>Bei der Entwicklung des tropfenförmigen Wagens arbeitete Fuller eng mit Starling Burgess zusammen, einem damals bekannten und erfolgreichen Designer von Yachten und Flugbooten. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von Nannie Biddle, einer berühmten Kunstfliegerin. Dass die Zusammenarbeit des Trios sehr eng gewesen sein muss, zeigt sich schon in der Tatsache, dass Starling Burgess und Nannie Biddle bald darauf heirateten; aber auch Nannie Biddles Beziehung zu "Bucky", wie sie ihn zärtlich nannte, soll romantisch gefärbt gewesen sein. Doch zurück zum Dymaxion Car: Bereits die äußere Gestaltung war eine Kampfansage an die Karosseriezunft der damaligen Zeit, konzeptuell geht höchstens das <a href="http://www.echolog.de/automobil/der_tropfenwagen_von_edmund_rumpler.shtml">Tropfen-Auto</a> von Edmund Rumpler, das 12 Jahre zuvor die Fachwelt in Verblüffung und Entzücken versetzt hatte, in eine ähnliche Richtung. Der geräumige Wagen, den man auch als frühen Vorläufer des Vans betrachten kann, wog dank Aluminium-Leichtbauweise nur etwa so viel wie ein VW Käfer und konnte auf seinen drei Rädern, indem das antreibende hintere Einzelrad um 90 Grad drehbar war, auf der Stelle wenden.</p>

<p><img title="Dymaxion Car (2. Entwurf)" alt="dymaxion02.jpg" src="http://www.echolog.de/img/dymaxion02.jpg" width="478" height="258" border="0" /><br />
<small> Dymaxion Car aus dem Jahre 1934.</small></p>

<p>Angetrieben wurde der Wagen durch einen im Heck eingebauten 8-Zylinder-Motor von Ford, der rund 75 PS leistete und in Verbindung mit dem geringen Gewicht und der Stromlinienform eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h ermöglichte. Im Verbrauch soll das Dymaxion Car mit einer Gallone Benzin 30 Meilen weit gekommen sein, dies würde einem Wert von 9,4 l auf 100 km entsprechen. In vielen Details zeigte sich die Radikalität des Fuller'schen Ansatzes: Die Sicht nach hinten wurde beispielsweise – unter Verzicht auf ein Heckfenster – mit einem Periskop ermöglicht, und ein zweiteilig schwingender Rahmen sorgte für eine konsequente Entkopplung von Antriebseinheit und Passagierzelle.</p>

<p><img title="Dymaxion Car mit Ford" alt="dymaxion06.jpg" src="http://www.echolog.de/img/dymaxion06.jpg" width="421" height="300" border="0" /><br />
<small>Eindrucksvoller Vergleich: Dymaxion Car mit einer Ford-Limousine.</small></p>

<p><img title="Dymaxion Car auf der Chicagoer Weltausstellung 1934" alt="dymaxion03.jpg" src="http://www.echolog.de/img/dymaxion03.jpg" width="230" height="313" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />1934 fand die mittlerweile dritte Edition des Dymaxion Car auf der Weltausstellung in Chicago große Beachtung. Die weitere Geschichte des Prototyps war jedoch tragisch: Auf Umwegen hatte die Gulf Refining Company den Wagen erworben, die den berühmten Rennfahrer Francis T. Turner für Probefahrten anheuerte. Auf einer dieser Fahrten – mit an Bord waren William Francis Forbes-Sempill und Charles Dollfuss, zwei renommierte Luftfahrtexperten, die mit dem "Graf Zeppelin" auf der Ausstellung eingeschwebt waren – verunglückte der Wagen schwer, wobei Ursache des Unfalls offenbar nicht, wie es zuerst geheißen hatte, ein technischer Mangel der Lenkung war, sondern ein anderer Wagen. Der Fahrer kam zu Tode, die Passagiere wurden schwer verletzt. Die Presse verriss daraufhin das "Freak Car" und potenzielle Investoren sprangen ab.</p>

<p><img title="Fuller und das Dymaxion Car" alt="dymaxion05.jpg" src="http://www.echolog.de/img/dymaxion05.jpg" width="230" height="273" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" />Fuller war nun in finanziellen Schwierigkeiten und musste, um seine Schulden zu begleichen, sowohl das verbliebene Dymaxion Car als auch die Produktionsanlagen verkaufen. Dies war faktisch das Ende des Projekts. Insgesamt wurden nur drei Dymaxion Cars gebaut, von denen heute noch eines erhalten ist. Es ist ausgestellt im <a href="http://www.automuseum.org/NAM_collections_dymaxion2.shtml">National Automobile Museum</a><a href="http://www.automuseum.org/NAM_collections_dymaxion2.shtml" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> in St. Reno, Nevada. Fuller, der "Fool on the Hill" (<a href="http://www.kulturtussi.de/besondere_anlaesse/fool_on_the_hill.shtml">Kulturtussi</a><a href="http://www.kulturtussi.de/besondere_anlaesse/fool_on_the_hill.shtml" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>), wandte sich anderen Projekten zu. Jedoch ließ er es sich an seinem 85. Geburtstag 1981 nicht nehmen, nochmals mit dem Dymaxion Car und seinem "26' Fly's Eye Dome" im Hintergrund zu posieren; ein Foto, dass das futuristische Weltverständnis von Fuller trefflich symbolisiert und Jahre später den Künstler Steven Brower zu einem <a href="http://stevenbrower.com/works/Brower_U-Town_detail.html">Diorama</a><a href="http://stevenbrower.com/works/Brower_U-Town_detail.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> anregte, das in retrofuturistischer Sicht eine Siedlung aus Fly's Eye Domes mit davor geparkten Dymaxion Cars zeigt.</p>

<p><em>Weitere Infos:</em><br />
<a href="http://www.maxmatic.com/Dymaxion/dymaxion2.htm">Dymaxion Car #2</a><a href="http://www.maxmatic.com/Dymaxion/dymaxion2.htm" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://shl.stanford.edu/Bucky/dymaxion/">Dymaxion Passengers</a><a href="http://shl.stanford.edu/Bucky/dymaxion/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.washedashore.com/projects/dymax/">Projekt eines 3-D-Modells mit vielen Hintergrundinfos</a><a href="http://www.washedashore.com/projects/dymax/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buckminster_Fuller">Wikipedia über Richard Buckminster Fuller</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buckminster_Fuller" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a></p>

<p><em>"Die Menschen hinter den Autos" im Echolog:</em><br />
<!--#include virtual="/include/autoingenieure.txt"--><br />
</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Von der Schönheit der Autobahnkreuze</title>
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<modified>2007-10-05T13:19:53Z</modified>
<issued>2007-09-10T22:35:06Z</issued>
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<created>2007-09-10T22:35:06Z</created>
<summary type="text/plain">So aus der Luft betrachtet, kommt man nicht umhin, nicht nur die technische Raffinesse, sondern auch die ästhetische Schönheit von dem zu bewundern, was der ...</summary>
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<name>Julian</name>
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<dc:subject>Baukunst</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Kamener Kreuz" alt="kamener_kreuz.jpg" src="http://www.echolog.de/img/kamener_kreuz.jpg" width="230" height="219" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />So aus der Luft betrachtet, kommt man nicht umhin, nicht nur die technische Raffinesse, sondern auch die ästhetische Schönheit von dem zu bewundern, was der Ingenieur "planfreien Knotenpunkt" nennt, im Allgemeinen aber als Autobahnkreuz bezeichnet wird. Die Kreuzform ergibt sich aus dem Umstand, dass sich zwei Autobahnen mehr oder minder rechtwinklig begegnen. Wie diese Begegnung technisch genau abgewickelt wird, dafür gab und gibt es recht unterschiedliche Ansätze. Wer aber hat das Autobahnkreuz erfunden? Lange Zeit wurde diese verkehrstechnische Pioniertat dem Schweizer Schlosserlehrling Willy Sarbach zugeschrieben.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Sarbach hatte an einem Wettbewerb teilgenommen, den der "Verein zur Vorbereitung der Autostraße Hamburg (nach dem alsbaldigen Hinzutreten der Städte Bremen und Lübeck Hansestädte) – Frankfurt – Basel", kurz auch HAFRABA e.V. genannt, anlässlich der Automobilausstellung 1927 in Basel ausgeschrieben hatte, und seine geniale Idee der Kleeblatt-Kreuzung präsentiert, die mit nur einem Brückenbauwerk begegnungsfreien Verkehr in alle Richtungen ermöglicht. Prominentes heutiges Beispiel ist das Kamener Kreuz (siehe Eingangsfoto), das dieses Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, allerdings im Zuge eines Umbaus bis 2008 einen der vier Kreisel gegen eine Tangente eintauschen wird.</p>

<p><img title="Entwurf Frankfurter Kreuz 1935" alt="doppelte_trompete.jpg" src="http://www.echolog.de/img/doppelte_trompete.jpg" width="480" height="242" border="0" /><br />
<small>Alternativentwurf für das Frankfurter Kreuz (Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden 1935).</small></p>

<p>Tatsächlich gab es aber schon lange vor Willy Sarbach ein Patent auf eine Kleeblatt-Kreuzung. Es wurde am 29. Februar 1916 vom Bauingenieur Arthur Hale aus Maryland unter der Nummer 1.173.505 beim US-Patentamt angemeldet . Das Prinzip der Kleeblatt-Kreuzung hat sich hierzulande als bester Kompromiss hinsichtlich Zweckmäßigkeit, Platzbedarf und Kostenaufwand durchgesetzt, auch wenn beispielsweise beim Frankfurter Kreuz die Stadt Frankfurt lange Zeit ein reichlich barock wirkendes Modell der "doppelten Trompete" (siehe Abbildung) favorisierte, bei dem es sich strenggenommen allerdings nicht um ein Autobahnkreuz, sondern um zwei Autobahndreiecke mit dazwischengesetzter Verbindungsstrecke – in die dann noch die Flughafenabfahrt integriert worden wäre – gehandelt hätte. Das Kleeblatt bietet auch den Vorteil, dass man in ihm wenden kann; und hat man die erste Ausfahrt nach rechts verpasst, kann man das wiedergutmachen, indem man drei Schleifen durchfährt und sich dann in der Richtung befindet, in die man eigentlich wollte. By the way, man kann auch alle vier Schleifen durchfahren und dann die Fahrt in der gleichen Richtung, in der man sich vor dem Kreuz befand, fortsetzen, aber lassen wir das.</p>

<p><img title="Malteserkreuz bei Den Haag" alt="malteserkreuz_den_haag.jpg" src="http://www.echolog.de/img/malteserkreuz_den_haag.jpg" width="480" height="296" border="0" /><br />
<small>Malteserkreuz bei Den Haag (<a href="http://www.echolog.de/data/malteser.kmz">Google Earth</a>).</small></p>

<p>So schön das Kleeblatt mit seinen vier Kreiseln auch ist, aus ästhetischer Sicht wird es sicher vom Malteserkreuz getoppt, das auch verkehrstechnisch Vorzüge bietet: Die Kurvenradien sind weniger eng und Richtungswechsel können so zügiger vorgenommen werden, außerdem begegnen sich einfahrender und ausfahrender Verkehr nicht so dicht. Das Kreuz hat seinen Namen, ein Blick macht es deutlich, von seiner Form: Die insgesamt vier Tangenten für den richtungswechselnden Verkehr bilden das bekannte Symbol der Malteser. Gravierender Nachteil der Bauweise: Es sind insgesamt vier Ebenen notwendig, was aufwendige Brückenbauwerke erfordert. In der Praxis ist das Malteserkreuz daher selten in seiner puren Form anzutreffen, sondern im Mix mit der Kleeblattbauweise wie etwa das Autobahnkreuz Köln-Ost (<a href="http://www.echolog.de/data/koeln_ost.kmz">Google Earth</a>), bei dem der Richtungswechsel von Frankfurt kommend nach Köln-Innenstadt als Kleeblattkreisel gebaut ist, alle anderen Richtungswechsel aber in Maltesertangenten durchfahren werden.</p>

<p><img title="Turbinenkreuz westlich von London" alt="london_turbine.jpg" src="http://www.echolog.de/img/london_turbine.jpg" width="480" height="328" border="0" /><br />
<small>"Turbine" westlich von London (<a href="http://www.echolog.de/data/turbine_london.kmz">Google Earth</a>).</small></p>

<p>Eine wiederum andere, besonders interessante Form ist die Turbine, welche man vor allem in England, aber auch in Belgien antrifft. Wie ein Strudel wirkt so eine Kreuzung, die von den Engländern auch "Whirlpool" genannt wird, aus der Luft, die langgezogenen, versetzt angeordneten Kurven machen diese Form des Autobahnkreuzes besonders elegant. Schließlich gibt es noch den Kreisverkehr, es erstaunt einen nicht, dass auch diese Form besonders in England sehr beliebt ist, ein schönes Beispiel findet sich bei Manchester (<a href="http://www.echolog.de/data/kreisverkehr_manchester.kmz">Google Earth</a>). Wie beim Kleeblatt kann man hier in jede beliebige Richtung abbiegen, also auch wenden – oder für immer im Kreis verharren.</p>

<p><img title="Autobahnkreuz Breitscheid" alt="autobahnkreuz_breitscheid.jpg" src="http://www.echolog.de/img/autobahnkreuz_breitscheid.jpg" width="480" height="264" border="0" /><br />
<small>Autobahnkreuz bei Breitscheid.</small></p>

<p>Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch die Windmühle erwähnt, die in ihrer Reinform kaum zu finden ist, sondern die eher mit anderen Formen wie dem Kleeblatt kombiniert wird wie etwa bei dem Autobahnkreuz Breitscheid in der Nähe von Düsseldorf. Es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, noch sämtliche Sonder- und Mischformen aufzuführen – stattdessen sei hier verwiesen auf den sehr guten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autobahnkreuz">Wikipedia-Eintrag</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autobahnkreuz" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> zu diesem Thema sowie auf die Seite <a href="http://members.a1.net/wabweb/frames/kreuzf.htm">"Wie man Autobahnen kreuzungsfrei kreuzt"</a><a href="http://members.a1.net/wabweb/frames/kreuzf.htm" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>, eine sehr schöne Abhandlung mit tollen historischen Skizzen.</p>

<p><img title="Kachel von Giffin'Termeer" alt="giffin_termeer.jpg" src="http://www.echolog.de/img/giffin_termeer.jpg" width="200" height="195" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Von der Schönheit der Autobahnkreuze, die sich allerdings erst aus der Luft erschließt, sind auch Künstler und Designer angetan. So hat das amerikanische Designstudio <a href="http://www.giffintermeer.com">Giffin'Termeer</a><a href="http://www.giffintermeer.com" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> etwa eine Reihe von <a href="http://www.giffintermeer.com/interchange_tiles.html">Kacheln</a><a href="http://www.giffintermeer.com/interchange_tiles.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> aufgelegt, die besonders verschlungene Kreuze internationaler Metropolen wie Istanbul, Prag, Las Vegas oder Tokyo auf ihre schlichte, schwarz-weiße Linienform reduzieren. Autobahnkreuze, so das Designer-Duo, haben "eine komplexe Schönheit, die gleichwertig ist zu denen der Gebäude und öffentlichen Plätze, die gemeinhin Souvenirs als Vorlage dienen". Und der Architekturstudent Kai Kasugai überrascht mit einem <a href="http://www.konzeptrezept.de/portfolio/?language=deutsch&showid=4">Vorschlag</a><a href="http://www.konzeptrezept.de/portfolio/?language=deutsch&showid=4" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>, eine Raststätte über ein Autobahnkreuz zu legen, welche Ästhetik und Formensprache des Kreuzes in die Lüfte transzendiert.</p>]]>
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<title>Marions Kochbuch: erfolgreich mit Brötchen und Toast</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.echolog.de/internes/marions_kochbuch_erfolgreich_mit_broetchen_und_toast.shtml" />
<modified>2008-02-19T20:29:19Z</modified>
<issued>2007-09-04T13:16:21Z</issued>
<id>tag:,2007:/1.1985</id>
<created>2007-09-04T13:16:21Z</created>
<summary type="text/plain">Unlängst war in der c&apos;t ein interessanter Artikel von Holger Bleich mit dem Titel &quot;Abgekocht&quot; zu lesen. Es ging um die Website &quot;Marions Kochbuch&quot; und ...</summary>
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<name>Julian</name>
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<email>jvh@echolog.de</email>
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<dc:subject>Internes</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Toastbrotscheibe - Foto (c) Julian von Heyl" alt="toastbrotscheibe.jpg" src="http://www.echolog.de/img/toast2.jpg" width="125" height="100" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" />Unlängst war in der c't ein interessanter Artikel von Holger Bleich mit dem Titel <a href="http://www.heise.de/ct/07/14/080/">"Abgekocht"</a><a href="http://www.heise.de/ct/07/14/080/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> zu lesen. Es ging um die Website "Marions Kochbuch" und im Speziellen um den Website-Betreiber Folkert Knieper, der, so die c't, "mit Lebensmittelfotos Kasse macht". Die von ihm aufgenommenen Fotos, die die Rezepte illustrieren, sind dabei oft von profanster Art und &ndash; ein Schelm, wer Arges dabei denkt &ndash; in der Google-Bildersuche äußerst leicht aufzufinden. Ob man nun "Frikadelle", "Nudelsalat", "Brötchen" oder "Toast" eingibt, immer ist unter den ersten Treffern ein Foto aus "Marions Kochbuch". So nimmt es nicht wunder, dass viele, die eben mal schnell eine entsprechende Abbildung brauchen, sich dort bedienen.</p>]]>
<![CDATA[<p>So auch, ich gebe es zu, das Echolog. Als ich im April letzten Jahres einen <a href="http://www.echolog.de/kommunikation/beim_osterfruehstueck.shtml">kleinen Beitrag</a> über die sprachliche Differenzierung zwischen "Toast" und "Toastbrotscheibe" verfasste, illustrierte ich diesen, es lebe die Bildsuche bei Google, mit einer getoasteten und einer ungetoasteten Toastbrotscheibe, und erwischte dabei prompt eines der Kunstwerke von Knieper, jetzt nicht mehr auf dieser Seite, aber nicht unähnlich dem Foto, mit dem dieser Artikel eingeleitet ist. Und tatsächlich erreichte mich nun eine Abmahnung der Rechtsanwaltskanzlei von Knieper, in der ich darauf hingewiesen wurde, dass ich ein urheberrechtlich geschütztes Bild verwenden würde. Ich solle es von meinen Seiten entfernen und soundsoviel Euro für eine nachträgliche Lizenz sowie für die Abmahnkosten zahlen. Immerhin, der Betrag war deutlich geringer als bei den in der c't genannten Beispielfällen.</p>

<p><img title="Torte" alt="torte.jpg" src="http://www.echolog.de/img/torte.jpg" width="400" height="357" border="0" /><br />
<small>Wunderschöne Torte, nicht von Knieper fotografiert.</small></p>

<p>Was soll man machen? Ich entfernte und zahlte. Und stellte bei meinen Recherchen fest, dass ich mich in guter Gesellschaft befinde. Es gibt haufenweise Klagen in der Netzgemeinde und eine ganze Reihe von Berichten. Über die Abmahnwelle berichteten unter anderem schon <a href="http://www.maingold.com/2007/01/15/abmahnung-durch-folkert-knieper-von-marions-kochbuch/">maingold.com</a><a href="http://www.maingold.com/2007/01/15/abmahnung-durch-folkert-knieper-von-marions-kochbuch/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>, <a href="http://www.silkester.de/blog/2007/04/vorsicht-bockwurst-marions-kochbuch-und-die-abmahnungen/">Silkester</a><a href="http://www.silkester.de/blog/2007/04/vorsicht-bockwurst-marions-kochbuch-und-die-abmahnungen/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>, das <a href="http://www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/sosblog/2007/05/01/kochbuch-im-spiegel/">S-O-S SEO Blog</a><a href="http://www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/sosblog/2007/05/01/kochbuch-im-spiegel/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> sowie <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,480159,00.html">SPIEGEL ONLINE</a><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,480159,00.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>.</p>

<p><strong>Update 19.02.2008:</strong><br />
Berichte finden sich weiterhin in folgenden Weblogs (die ersten drei Google-Suchergebnisseiten in alphabetischer Reihenfolge, ohne inhaltliche Wertung):<br />
<a href="http://www.augsblog.de/2007/12/06/marions-kochbuch-anwaltskosten-muessen-nicht-bezahlt-werden/">Augsblock.de</a><a href="http://www.augsblog.de/2007/12/06/marions-kochbuch-anwaltskosten-muessen-nicht-bezahlt-werden/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/04/27/warnung-vor-marions-kochbuch/">Basic Thinking Blog</a><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/04/27/warnung-vor-marions-kochbuch/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://jan.knoettig.de/16.01.2007.marions-kochbuch-im-abmahnwahn.html">Jan Knöttig // Weblog</a><a href="http://jan.knoettig.de/16.01.2007.marions-kochbuch-im-abmahnwahn.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://meinungsfreiheit.li/2008/02/13/urheberrecht-und-geld-verdienen-marions-kochbuch/">meinungsfreiheit.li</a><a href="http://meinungsfreiheit.li/2008/02/13/urheberrecht-und-geld-verdienen-marions-kochbuch/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/02/14/ich-so-zu-marions-kochbuch-%E2%80%9Ebeeeeeeeeeep%E2%80%9C/">Nerdcore</a><a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/02/14/ich-so-zu-marions-kochbuch-%E2%80%9Ebeeeeeeeeeep%E2%80%9C/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://notes.computernotizen.de/2008/02/07/die-falle-von-marions-kochbuch/">Notizblog</a><a href="http://notes.computernotizen.de/2008/02/07/die-falle-von-marions-kochbuch/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://blog.pantoffelpunk.de/blogging/marions-kochbuch-kicken">Pantoffelpunk</a><a href="http://blog.pantoffelpunk.de/blogging/marions-kochbuch-kicken" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.pop64.de/blog/2007/01/24/abmahnung-katzencontent-und-die-blogosphaere/">Pop64.de</a><a href="http://www.pop64.de/blog/2007/01/24/abmahnung-katzencontent-und-die-blogosphaere/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.pottblog.de/2007/04/29/was-waere-wenn-google-marions-kochbuch-nicht-mehr-verlinken-wuerde/">Pottblog</a><a href="http://www.pottblog.de/2007/04/29/was-waere-wenn-google-marions-kochbuch-nicht-mehr-verlinken-wuerde/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.mattwagner.de/2008/02/marions-kochbuch-revisited-revisited.htm">Rückseite der Reeperbahn</a><a href="http://www.mattwagner.de/2008/02/marions-kochbuch-revisited-revisited.htm" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.sistrix.com/news/727-marions-kochbuch-eine-seo-betrachtung.html">SISTRIX Suchmaschinen Blog</a><a href="http://www.sistrix.com/news/727-marions-kochbuch-eine-seo-betrachtung.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://sw-guide.de/2007-06/abmahnungen-von-marions-kochbuch-in-der-ct/">Software Guide</a><a href="http://sw-guide.de/2007-06/abmahnungen-von-marions-kochbuch-in-der-ct/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
<a href="http://www.spreeblick.com/2008/02/07/marions-kochbuch-folkert-knieper-abmahnungen/">Spreeblick</a><a href="http://www.spreeblick.com/2008/02/07/marions-kochbuch-folkert-knieper-abmahnungen/" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
</p>]]>
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<title>Stephen King: Love</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.echolog.de/buchkritik/stephen_king_love.shtml" />
<modified>2008-03-10T17:24:57Z</modified>
<issued>2007-09-03T16:17:08Z</issued>
<id>tag:,2007:/1.1983</id>
<created>2007-09-03T16:17:08Z</created>
<summary type="text/plain">Ich hatte mich im Dunkeln verirrt, und du hast mich gefunden. Mir war heiß – so heiß! –, und du hast mir Eis gegeben. Stephen ...</summary>
<author>
<name>Julian</name>
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<dc:subject>Buchkritik</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img title="Stephen King: Love" alt="king_love.jpg" src="http://www.echolog.de/img/king_love.jpg" width="150" height="239" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" /><em>Ich hatte mich im Dunkeln verirrt, und du hast mich gefunden. Mir war heiß – so heiß! –, und du hast mir Eis gegeben.</em></p>

<p>Stephen King hat "Lisey's Story", wie "Love" im Original heißt, seiner Frau Tabitha gewidmet. Nicht nur das, sondern auch die Rahmenhandlung erweckt auf den ersten Blick den Eindruck, es handele sich bei "Stephen Kings vielleicht dichtestem und persönlichstem Roman" (Klappentext, aber gibt es einen Roman von ihm, wo das nicht im Klappentext steht?) um eine mehr oder minder verkappte Autobiographie, um die belletristische Aufbereitung dessen, was King in "Das Leben und das Schreiben" eher trocken rapportierte. Es geht um einen Schriftsteller (allerdings: In fast jedem King-Roman geht es um einen Schriftsteller), beziehungsweise um dessen Frau, beziehungsweise um dessen Witwe. Denn der Schriftsteller, Scott Landon, das erfahren wir direkt zu Anfang, ist tot, dahingerafft von einer Krankheit, die er sich, das erfahren wir sehr spät, wohl geholt hat in einer Welt, die nicht die unsrige ist.</p>]]>
<![CDATA[<p>Schaut man sich die reinen Eckdaten der Geschichte und vor allem von Scott Landons Werdegang an, springen die Ähnlichkeiten zu Kings Biographie in der Tat ins Auge: Frühe Heirat und früher Erfolg, dann Krisenjahre mit Alkohol- und Drogenproblemen. Genau wie Lisey Landon im Buch hat auch Stephen Kings Frau Tabitha mehrere Schwestern, genau wie Scott Landon hatte Stephen King auch einmal eine Begegnung mit einem Psychopathen (nämlich, wenn auch harmlos verlaufend, mit Mark David Chapman, dem Mörder John Lennons). Allerdings: Taucht man tiefer in die Geschichte ein, hören die Ähnlichkeiten auch wieder auf bzw. man befindet sich in einer komplett fiktiven Individuationsgeschichte mit Fantasy-Anleihen – während so manch frühes Werk wie "Misery" vordergründig wenig auf King verwies, metaphorisch aber eine äußerst präzise Darstellung seiner Situation war.</p>

<p>Doch wie liest er sich nun, der neue Roman von King? Zunächst, man kann es nicht anders sagen: zäh. Anders als bei <a href="http://www.echolog.de/buchkritik/stephen_king_puls.shtml">"Puls"</a>, das von Anfang an Vollgas gibt, haben wir es mit dem zunächst banalen Alltag von Lisey zu tun, und lediglich die Erinnerungsfetzen an die Zeit, als in ihrem Leben noch etwas los war, nämlich als ihr Mann noch am Leben war, bringen ein wenig Spannung ein. Man ist geneigt, den Autor zu verfluchen, dass er die offenbar einzig interessante Person des Romans schon vor der ersten Seite hat sterben lassen und wir uns stattdessen mit der transusigen Hinterbliebenen herumschlagen müssen. Doch irgendwie – und eigentlich bekommt man gar nicht mit, wann und wie genau – geschieht es dann wieder: Der King packt zu. Man ist plötzlich gefesselt. Vielleicht, weil man mitbekommen hat, dass die Rückblenden tatsächlich die eigentliche Erzählung sind, vielleicht auch, weil stilistisch tatsächlich die Dichte zunimmt. Man erfährt von dunklen Geheimnissen des fiktiven Autors: Dass er einen Bruder hatte, der verrückt wurde, von Dämonen besessen, oder, um in der Sprache des Buches zu bleiben, "bösmüllig". Dass er den Schlüssel zu einem tatsächlichen Paralleluniversum besaß, und diesen Schlüssel an Lisey weitergegeben hatte.</p>

<p>Hinzu kommt eine tatsächliche Bedrohung im Hier und Jetzt: Lisey wird von einem Stalker verfolgt, der es auf den literarischen Nachlass ihres verstorbenen Mannes abgesehen hat und vor bestialischer Gewaltanwendung nicht zurückschreckt. Allerdings, um es gleich zu sagen: Diese Nebenhandlung, und mehr als eine solche ist es kaum, gehört zu den schwächeren Parts des Buches, wirkt oberflächlich zusammengeklaubt aus "Rose Madder" ("Das Bild"), das Psychogramm von Zack McCool, wie er sich nennt, wird wenig ausformuliert. Umso mehr äußerst sensibles Gewicht legt King auf die Beschreibung der Ehe und des Verhältnisses, sprich: die Liebe, zwischen Lisey und Scott. Und hier gelingen ihm wirklich Zeilen, die zu Herzen gehen, ebenso bei der Beschreibung der dunklen, abgrundtief schrecklichen Kindheitsgeschichte von Scott.</p>

<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=korrekturende&o=3&p=8&l=as1&asins=3453265327&fc1=000000&IS2=1&lt1=_blank&lc1=000000&bc1=000000&bg1=FFFFFF&f=ifr" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Anders als "Puls" ist "Love" nicht so sehr zum schnellen Ex-und-hopp-Lesen geeignet, es geht tiefer, ist schon vom Sprachlichen her anspruchsvoller angelegt. Fast schon ungewohnt blumig drückt sich King teilweise aus. Wer nur auf der Suche nach dem nächsten literarischen Pendant zu einem Big Mac ist, um einmal ein berühmtes King-Zitat zu bemühen, sollte hier Abstand nehmen. "Love" ist introvertiert, langsam, auf den ersten 200 Seiten sogar hin und wieder etwas unwillig zu delektieren, und nimmt erst in der zweiten Hälfte Fahrt auf, dann aber mächtig und nicht zu bremsen wie ein großer Dampfer. "Love" ist der gereifte King, der sich möglicherweise jetzt doch anschickt, die Welt der "ernsthaften" Literatur zu erobern. Und auch, wenn man ihn da eigentlich gar nicht so gerne sehen möchte: Missgönnen will man es ihm nicht.</p>

<p>Stephen King: Love. HEYNE Verlag, 2007, 700 Seiten.<br />
</p>]]>
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<title>Anke Engelke und Christoph Maria Herbst werben für BILDblog</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.echolog.de/medienwelt/anke_engelke_und_christoph_maria_herbst_werben_fuer_bildblog.shtml" />
<modified>2007-09-26T12:19:09Z</modified>
<issued>2007-08-26T00:17:05Z</issued>
<id>tag:,2007:/1.1978</id>
<created>2007-08-26T00:17:05Z</created>
<summary type="text/plain">Das BILDblog habe ich hier und da schon lobend erwähnt, und mittlerweile ist das Weblog, das sich ganz darauf spezialisiert hat, &quot;die kleinen Merkwürdigkeiten und ...</summary>
<author>
<name>Julian</name>
<url>http://www.echolog.de</url>
<email>jvh@echolog.de</email>
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<dc:subject>Medienwelt</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.echolog.de/">
<![CDATA[<p><img title="Christoph Maria Herbst & Anke Engelke" alt="bildblogwerbespot.jpg" src="http://www.echolog.de/img/bildblogwerbespot.jpg" width="200" height="166" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" />Das <a href="http://www.bildblog.de">BILDblog</a><a href="http://www.bildblog.de" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a> habe ich <a href="http://www.echolog.de/surftipps/bildblog_notizen_ueber_eine_grosse_deutsche_boulevardzeitung.shtml">hier</a> und <a href="http://www.echolog.de/medienwelt/bildblog_feiert_geburtstag.shtml">da</a> schon lobend erwähnt, und mittlerweile ist das Weblog, das sich ganz darauf spezialisiert hat, "die kleinen Merkwürdigkeiten und das große Schlimme" in der Bild tagtäglich anzuprangern, mit täglich rund 40.000 Besuchern zur nicht wegzudenkenden Institution in der Bloggerszene geworden. Nun macht das BILDblog Werbung, um einen noch größeren Bekanntheitsgrad zu gewinnen, und konnte hierfür nicht nur die renommierte Produktionsfirma Brainpool gewinnen, sondern auch Anke "Ladykracher" Engelke und Christoph "Stromberg" Maria Herbst sowie als Regisseur Tobi "Der Wixxer" Baumann - alle Beteiligten verzichteten auf ihre Gage.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p><script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/Wsj6BZw/425x350"></script>Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/Wsj6BZw/BILDblog-Werbespot">sevenload.com</a><a href="http://de.sevenload.com/videos/Wsj6BZw/BILDblog-Werbespot" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a></p>

<p>Und siehe: Es ist gut geworden. Man sieht ein Ehepaar, der Mann kommt von einer Dienstreise nach Hause, und während der überschwänglichen Begrüßung zählt ein eingeblendetes Zählwerk klackernd die Lügen, die sich die beiden sagen. Slogan am Schluss: "Jede Lüge braucht einen Mutigen, der sie zählt."</p>

<p><img title="Die wunderschöne Brosche" alt="bildblogwerbespot2.jpg" src="http://www.echolog.de/img/bildblogwerbespot2.jpg" width="74" height="75" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" />Ein genialer Spot, der aber zunächst leider nur bei MTV, Comedy Central und VIVA läuft, also nicht gerade dort, wo man den typischen Bild-Leser vermutet. Aber das Internet und Weblog-Einträge wie dieser hier werden hoffentlich dafür sorgen, dass das Filmchen seine Runden dreht. Mein persönlicher Favorit: die im Spot eine zentrale Rolle spielende "wunderschöne Brosche".</p>

<p><em>Nachtrag 26. September 2007:</em><br />
Unterdessen gibt es auch ein kleines Making-of vom Clip, produziert von <a href="http://www.watch-berlin.net/vipo/portal/watchberlin_video_64845">WatchBerlin</a><a href="http://www.watch-berlin.net/vipo/portal/watchberlin_video_64845" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a>. Gerne reiche ich es hier nach:</p>

<p><object width="320" height="270" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,22"><param name="movie" value="http://www.watch-berlin.net/vipo/swf/lightFlvPlayer.swf?video_width=320&video_height=240&contentf=64845&allowFullScreen=true" /><param name="wmode" value="window" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.watch-berlin.net/vipo/swf/lightFlvPlayer.swf?video_width=320&video_height=240&contentf=64845&allowFullScreen=true" quality="high" width="320" wmode="window" height="270" swLiveConnect="true" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" /></object></p>]]>
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<title>Neu im Echolog: Surftipps und Filmtipps</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.echolog.de/internes/neu_im_echolog_surftipps_und_filmtipps.shtml" />
<modified>2007-09-22T20:55:55Z</modified>
<issued>2007-08-25T01:26:36Z</issued>
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<summary type="text/plain">Bereits seit 1998 erscheinen meine Surftipps im RAUM.net, jetzt ist die Zeit für einen Tapetenwechsel gekommen: Ab sofort findet sich zweimal in der Woche ein ...</summary>
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<name>Julian</name>
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<email>jvh@echolog.de</email>
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<dc:subject>Internes</dc:subject>
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<![CDATA[<p><a href="http://www.echolog.de/surftipps/"><img title="Surftipps" alt="raumsurf.gif" src="http://www.echolog.de/img/raumsurf.gif" width="90" height="54" style="float:left; margin-right:15px; margin-bottom:5px; border:0" /></a>Bereits seit 1998 erscheinen meine Surftipps im RAUM.net, jetzt ist die Zeit für einen Tapetenwechsel gekommen: Ab sofort findet sich zweimal in der Woche ein frischer <a href="http://www.echolog.de/surftipps/">Surftipp</a> im Echolog und die Site RAUM.net wird bis zum Ende des Monats eingestellt. Die Überlegung dahinter ist, unter dem Namen <strong>Echolog </strong>nicht nur wie gehabt mein Weblog zu führen, sondern alle von mir geschriebenen Texte hier zu versammeln.</p>

<p><a href="http://www.echolog.de/filmtipps/"><img title="Filmtipps" alt="raumfilm.gif" src="http://www.echolog.de/img/raumfilm.gif" width="90" height="54" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; border:0" /></a>Ebenfalls ins Echolog integriert werden die <a href="http://www.echolog.de/filmtipps/">Filmtipps</a>, die ergänzend zu den längeren Besprechungen in der Echolog-Rubrik <a href="http://www.echolog.de/filmtagebuch/">Filmtagebuch</a> mit Inhaltsangabe und Kurzkritik einen schnellen Überblick über den Film geben sollen. Beides, Surftipps und Filmtipps, erscheinen als Unterseiten vom Echolog, sind also nicht im Weblog integriert. Über die neue linke Spalte kann man aber stets zum neuesten Surftipp oder Filmtipp wechseln, außerdem ist zwecks leichterer Navigation eine Menüleiste im oberen Bereich hinzugekommen. Viel Spaß beim Stöbern!</p>

<p><em>Nachtrag:</em><br />
Unterdessen ist übrigens auch eine Benachrichtigungsfunktion hinzugekommen. Wer also eine E-Mail erhalten will, wenn ich einen neuen Surftipp oder einen neuen Filmtipp schreibe, kann sich <a href="http://www.echolog.de/newsletter.shtml">hier</a> eintragen.</p>]]>

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<title>Neue Wortliste auf korrekturen.de</title>
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<modified>2007-07-21T12:43:14Z</modified>
<issued>2007-07-15T23:36:11Z</issued>
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<summary type="text/plain">Auf korrekturen.de habe ich die alte, noch aus den ersten Tagen der Rechtschreibreform stammende Wortliste endlich entsorgt und ein völlig neues Verzeichnis mit Neuschreibungen aufgebaut, ...</summary>
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<name>Julian</name>
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<email>jvh@echolog.de</email>
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<dc:subject>Internes</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.echolog.de/">
<![CDATA[<p>Auf korrekturen.de habe ich die alte, noch aus den ersten Tagen der Rechtschreibreform stammende Wortliste endlich entsorgt und ein völlig neues Verzeichnis mit Neuschreibungen aufgebaut, alphabetisch sortiert und mit modernsten Algorithmen der Suchtechnik ausgestattet (OR-Verknüpfung ist möglich ;-)).</p>

<p><img title="" alt="wortliste.jpg" src="http://www.echolog.de/img/wortliste.jpg" width="443" height="70" border="0" /><br />
<small>"kennen lernen" oder "kennenlernen"?</small></p>

<p>Eine Wortliste in dieser Form gibt es im Internet bislang noch nicht; die dreifache Sortierung nach Schreibungen bis 1996, 1996 bis 2004/2006 und seit 2006 bringt viele erhellende Einblicke nicht nur dahingehend, was heute anders ist, sondern auch, was heute wieder wie früher ist oder wo es erneute Änderungen gab.<br></p>

<p>Einige Merkmale:</p>

<ul>
<li>Spezialisierung auf bekannte Zweifelsfälle (Zusammen-/Getrennt-/Klein-/Großschreibung</li>
	<li>Beispiele aus der Praxis</li>
	<li>wird laufend aktualisiert/erweitert</li>
	<li>A-Z-Register und Volltextsuche</li>
	<li>Eindeutige Empfehlungen bei Varianten<br>
</ul>

<p>        <form action="http://www.korrekturen.de/cgi-bin/wortliste_suche.pl" method="get"><br />
            <select name="ordner" size="1"><br />
              <option value="vollsuche" selected="selected">Wortliste + beliebte Fehler</option><br />
              <option value="wortliste">nur Wortliste</option><br />
              <option value="beliebte_fehler">nur beliebte Fehler</option><br />
            </select> <input type="text" name="suchbegr" size="20"> <input type="submit" value="suchen"><br />
        </form></p>

<p><a href="http://www.korrekturen.de/wortliste.html">korrekturen.de &mdash; Wortliste zur neuen Rechtschreibung</a><a href="http://www.korrekturen.de/wortliste.html" target="_blank"><img src="http://weblogs.raum.net/img/buttons/target.gif" width="13" height="10" border="0" alt="" title="neues Fenster" /></a><br />
</p>]]>

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