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Februar 2008



15. Februar 2008, Nerdkram:

Raus aus den Federn: die Weiterentwicklung des Weckers

wecker.jpgWas waren das früher, vor Erfindung des Weckers, doch für schöne Zeiten! Man ließ sich vom Gesang der Vögel oder vom Läuten der Kirchenglocken wecken, von den ins Schlafgemach fallenden Sonnenstrahlen wachkitzeln, oder man stand gar nicht auf. Doch die Hektik der modernen Zeit brachte dann die unselige Erfindung der lärmenden Uhr mit sich, wobei als Geburtsstunde des unbeliebten Nachttisch-Requisits das Jahr 1787 gilt und als sein Schöpfer Levi Hutchins aus Concord, New Hampshire, USA. Sehr ausgereift war dieser erste Wecker noch nicht, insbesondere ließ sich die Weckzeit nicht verstellen, und da Hutchins extremer Frühaufsteher war, hatte er seine neuartige Weckmaschine mitleidlos auf 4 Uhr morgens verdrahtet. Dieses "Entweder mitten in der Nacht oder gar nicht"-Prinzip stand einem nachhaltigen Erfolg seiner Erfindung verständlicherweise im Weg, und so begann der Siegeszug des Weckers in den Schlafstuben der Welt erst 1847, als der Franzose Antoine Redier ein mechanisches Modell mit verstellbarer Weckzeit vorstellte. Als Dankeschön erinnert heute noch der englische Ausdruck "Clock" an das französische "cloche" für "Glocke". 1876 ließ sich der Tüftler Seth E Thomas einen aufziehbaren Wecker patentieren.

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Posted by Julian von Heyl in Nerdkram at 12:59 | Permalink | Kommentare (0)

11. Februar 2008, Filmtagebuch:

Irina Palm

irina_palm01.jpgRund 40 Jahre ist es her, dass Marianne Faithfull als glamouröses It-Girl der Swinging Sixties und als Geliebte von Mick Jagger Schlagzeilen in der Boulevardpresse machte. Mit dem Rolling-Stones-Song "As Tears go by" und weiteren Singles profilierte sie sich auch als Sängerin, wobei der Song "Sister Morphine" programmatisch für ihr tiefes Abgleiten in den Drogensumpf stehen mag. Ein Relikt dieser dunklen Zeit und etlicher Zigaretten ist ihre raue und tiefe Stimme, die den Stil ihrer späteren Alben prägte - am bekanntesten dürfte wohl "Broken English" sein, ihr Comeback-Album von 1979. Ihre Karriere als Filmschauspielerin blieb hingegen weitgehend unbemerkt, obgleich sie durchaus gewichtige Rollen innehatte, etwa die Ophelia in Tony Richardsons "Hamlet" von 1969 oder die Königinnenmutter Maria Theresia in "Marie Antoinette" von 2006.

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Posted by Julian von Heyl in Filmtagebuch at 16:48 | Permalink | Kommentare (0)